Ein Trostgebet aus den Seligpreisungen
In der Bergpredigt nennt Jesus die Trauer selbst eine Seligkeit und verspricht den Trauernden, dass Trost kommen wird (Matthäus 5,4). Dieses Gebet greift diese Verheißung auf — es ist kein direktes Bibelzitat, sondern eine darauf aufbauende Bitte für jeden, der diese Worte heute wieder hören muss.
Herr Jesus, du hast gesagt, dass die Trauernden selig sind und dass sie getröstet werden. Ich bringe dir meinen Schmerz und bitte dich, dieses Versprechen an mir zu erfüllen. Wo ich des Weinens müde bin, schenke mir Ruhe. Wo ich mich vergessen fühle, erinnere mich daran, dass ich nicht allein bin. Hilf mir zu glauben, dass diese Trauer nicht das Ende der Geschichte ist und dass der Trost, auch wenn er langsam kommt, bereits unterwegs ist. Amen.