Heilige

Entdecke das Leben, die Legenden und die Festtage katholischer Heiliger — von frühen Märtyrern bis zu modernen Wundertätern — mit der wahren Geschichte hinter jedem von ihnen.

Ein Nahaufnahme-Porträt eines bärtigen Königs mit juwelenbesetzter Krone, der nach oben blickt, während er eine Harfe spielt.
König David
Der Hirte, der König von Israel wurde, die ihm zugeschriebenen Psalmen, seine Affäre mit Batseba und warum die Evangelien Jesu Stammbaum auf ihn zurückführen.
Eine Nahaufnahme einer ruhigen weißen Gipsstatue einer Frau mit gefalteten Händen im Gebet, die einen Schleier trägt.
Unsere Liebe Frau von Lourdes
Die 18 Erscheinungen, die ein 14-jähriges Mädchen an einer Grotte in Südfrankreich berichtete, wie die Kirche sie prüfte, und warum Lourdes zum Wallfahrtsort wurde.
Ein dunkles, kontemplatives Porträt eines Mönchs in schwarzer Kutte, der einen kleinen Krug hält, mit einer felsigen Landschaft im Hintergrund.
Der heilige Benedikt von Nursia
Wie eine Regel, geschrieben für ein einziges Kloster in Italien, zum Fundament des abendländischen Mönchtums wurde, und warum Benedikt heute Patron ganz Europas ist.
Ein großer, muskulöser bärtiger Mann watet durch einen Fluss und trägt ein kleines Kind auf seiner Schulter, vor einer weiten Landschaft.
Der heilige Christophorus
Die Legende des Riesen, der Reisende über einen gefährlichen Fluss trug, warum sein Name «Christusträger» bedeutet, und warum Rom ihn aus seinem Kalender strich.
Ein dynamisches Gemälde eines gepanzerten Ritters auf einem sich aufbäumenden weißen Pferd, der einen Drachen mit einer Lanze durchbohrt, während eine Prinzessin zusieht.
Der heilige Georg
Der wahre römische Soldat hinter der Drachenlegende, warum er den Märtyrertod starb, und wie er zum Schutzpatron Englands und eines Dutzends weiterer Nationen wurde.
Ein gestochenes Porträt des heiligen Ignatius von Loyola in geistlicher Kleidung, nach einem verschollenen Gemälde aus dem 16. Jahrhundert.
Der heilige Ignatius von Loyola
Wie die Genesung eines verwundeten Soldaten zu einer geistlichen Bekehrung wurde, warum er die Exerzitien schrieb, und wie die Jesuiten begannen.
Eine traditionelle byzantinische Ikone eines alten Bischofs in prächtigen Gewändern, der ein Buch hält und eine Hand zum Segen erhebt.
Der heilige Nikolaus von Myra
Der echte Bischof hinter dem Weihnachtsmann, die Legende von den drei Goldsäckchen, und wie eine stille Wohltat des 4. Jahrhunderts zur Schenktradition wurde.
Ein Rembrandt-Porträt eines älteren, bärtigen Mannes in dunklen Gewändern, der nachdenklich zur Seite blickt, gemalt mit tiefem Schatten und sanftem Licht.
Der heilige Paulus
Wie ein Christenverfolger zu einem der größten Missionare des Christentums wurde, was auf dem Weg nach Damaskus geschah, und warum es Menschen noch immer überrascht.
Ein barockes Gemälde des heiligen Petrus als Papst, in weißen, mit Kreuzen bestickten Gewändern, nach oben blickend, mit einem Schlüsselbund sichtbar an seiner Seite.
Der heilige Petrus
Wer Petrus war, bevor er zum Felsen der Kirche wurde, warum er Jesus dreimal verleugnete, und wie er danach wiederhergestellt wurde.
Eine Schwarz-Weiß-Fotografie einer jungen Nonne im Karmelitinnenhabit, die ein Kruzifix und einen Blumenstrauß hält.
Die heilige Thérèse von Lisieux
Warum eine Nonne, die mit 24 Jahren starb, ohne das Kloster verlassen zu haben, Kirchenlehrerin wurde, und was ihr "Kleiner Weg" wirklich bedeutet.
Ein dramatisches Gemälde eines Mannes, der sich nahe heranbeugt, um die Wunde in Christi Seite zu berühren, umgeben von weiteren Zuschauern.
Der heilige Thomas
Warum Thomas zunächst nicht an die Auferstehung glaubte, was er sagte, als sein Zweifel zerbrach, und wie der "ungläubige Thomas" bis nach Indien predigte.
Eine Nahaufnahme einer Statue der Jungfrau Maria mit goldener Krone und weißen, goldverzierten Gewändern, die Hände im Gebet gefaltet.
Unsere Liebe Frau von Fátima
Was drei Hirtenkinder sechs Monate lang in Portugal gesehen haben wollen, warum 70.000 Menschen die Sonne beobachten kamen, und wie die Kirche den Fall untersuchte.
Ein düsteres Gemälde eines älteren, bärtigen Mannes, der ein großes hölzernes Kreuz hält und in stiller Betrachtung nach unten blickt.
Der heilige Andreas
Wie ein Fischer der erste berufene Apostel wurde, warum er seinen Bruder Petrus zu Jesus brachte, und warum die Tradition ihm ein X-förmiges Kreuz zuschreibt.
Ein Nahaufnahme-Porträt eines älteren, bärtigen Mannes, der ein Messer hält und mit ernster Miene direkt nach vorne blickt.
Der heilige Bartholomäus
Warum Bartholomäus wohl der Mann ist, den Jesus »wahren Israeliten« nannte, noch bevor sie sich begegnet waren, und das Martyrium, das die Tradition ihm zuschreibt.
Ein Nahaufnahme-Gemälde einer jungen Frau mit einer Dornenkrone, die Augen nach oben gerichtet, die Hand an ihre Brust gelegt.
Die heilige Katharina von Siena
Wie eine junge Frau ohne jedes kirchliche Amt einen Papst dazu bewegte, siebzig Jahre päpstliches Exil zu beenden, und warum sie zur Kirchenlehrerin wurde.
Ein Renaissance-Tafelbild eines tonsurierten Mönchs in schwarzem Mantel, der nach oben blickt und ein rotes Buch an seine Brust drückt.
Der heilige Dominikus
Wie ein spanischer Priester, der seine Bücher verkaufte, um Arme zu speisen, einen Orden gegen Häresie gründete — und warum ihm der Rosenkranz zugeschrieben wird.
Ein Schwarz-Weiß-Fotoporträt einer jungen Nonne in dunkler Ordenstracht und weißem Schleier, die direkt in die Kamera blickt.
Die heilige Faustina Kowalska
Wie die privaten Visionen einer kaum gebildeten Nonne von Christus zur weltweit praktizierten Andacht zur Göttlichen Barmherzigkeit wurden, alles in einem Tagebuch.
Ein Nahaufnahme-Gemälde eines älteren, bärtigen Mannes im Profil, mit gefalteten Händen im Gebet, neben ihm ein sichtbarer Pilgerstab.
Der heilige Jakobus der Ältere
Warum Jesus ihn «Sohn des Donners» nannte, wie er zum ersten Apostelmärtyrer wurde, und wie sein Grab ein spanisches Feld zur großen Pilgerstätte machte.
Ein barockes Gemälde eines jungen Mannes mit lockigem Haar und rotem Gewand, der eine Feder hält und nach oben blickt, während zwei Putten ein aufgeschlagenes Buch halten.
Der heilige Johannes
Warum Johannes „der geliebte Jünger" genannt wird, worum Jesus ihn vom Kreuz bat, und wie er auf einer abgelegenen Insel die Offenbarung schrieb.
Ein Freskofragment, das einen bärtigen Apostel mit vergoldetem Heiligenschein vor grünem Hintergrund zeigt.
Der heilige Judas Thaddäus
Warum Judas beim Letzten Abendmahl eine direkte Frage an Jesus stellt, warum er Schutzpatron hoffnungsloser Fälle wurde, und wie Verwechslung seinen Kult prägte.
Ein barockes Gemälde einer Gruppe von Männern, die an einem Tisch sitzen und Münzen zählen, während eine Hand aus einem Lichtstrahl in den Raum auf sie zeigt.
Der heilige Matthäus
Wie ein verachteter Zöllner zu einem der zwölf Apostel wurde, warum jüdische Menschenmengen seine Berufung als Skandal empfunden hätten, und was er hinterließ.
Ein sepiafarbenes Fotoporträt eines bärtigen Mannes mit runder Brille und dunkler Ordenstracht.
Der heilige Maximilian Kolbe
Warum ein polnischer Ordensbruder sich anbot, in Auschwitz für einen anderen zu sterben, was danach im Hungerbunker geschah, und wie er zum Märtyrer wurde.
Ein Renaissance-Gemälde eines jungen, lockenhaarigen Mannes, der an einen Pfosten gebunden ist, dessen nackter Oberkörper von einem Pfeil durchbohrt wird, mit einem schwachen Heiligenschein hinter seinem Kopf.
Der heilige Sebastian
Wie ein römischer Hauptmann, der heimlich Christen schützte, den Pfeilbeschuss überlebte, dennoch den Kaiser zur Rede stellte und Patron der Pestkranken wurde.
Ein dicht gedrängtes barockes Gemälde, das eine Gruppe von Männern zeigt, die Steine auf eine kniende Gestalt werfen, während ein Reiter zu Pferd zusieht.
Der heilige Stephanus, der erste Märtyrer
Wie ein zur Essensverteilung eingesetzter Diakon zum ersten wegen seines Glaubens hingerichteten Christen wurde, was er bei der Steinigung sagte und wer dabeistand.
Ein schwach beleuchtetes Gemälde einer Nonne in dunklem Schleier, die zu einer von oben herabschwebenden weißen Taube aufblickt.
Die heilige Teresa von Ávila
Wie eine spanische Nonne als eine der ersten Frauen zur Kirchenlehrerin ernannt wurde, warum sie den Karmel reformierte, und was ein Engel ihrem Herzen antat.
Ein barockes Gemälde eines alten Papstes in prächtigen goldenen und roten Gewändern, mit einer Taube in der Nähe schwebend und einem Putto, der seine päpstliche Tiara hält.
Papst Gregor der Große
Wie ein widerwilliger römischer Präfekt Papst wurde, Missionare zur Bekehrung Englands sandte, und einer bis heute gesungenen Choralform seinen Namen gab.
Eine Fotografie eines älteren Mannes in weißen päpstlichen Gewändern, der breit in die Kamera lächelt.
Papst Johannes Paul II.
Wie ein polnischer Papst die Kugeln eines Attentäters überlebte, seinem Schützen persönlich vergab und half, den Fall des Kommunismus in Osteuropa zu beschleunigen.
Ein Gemälde eines jungen Mädchens in goldenem Gewand, das sanft ein kleines weißes Lamm an die Brust drückt, während sie ein Buch hält.
Die heilige Agnes von Rom
Die Geschichte eines zwölfjährigen Mädchens, das die Hinrichtung dem Verrat an ihrem Glauben vorzog, und warum man sie mit zwei gesegneten Lämmern ehrt.
Eine mittelalterliche illuminierte Handschrift, die eine in Rot- und Goldtönen gemalte, mit Nimbus versehene Gestalt im Gewand zeigt, die ein Buch und einen Stab hält.
Der ehrwürdige Beda
Wie ein Mönch, der sein Kloster kaum verließ, zum »Vater der englischen Geschichte« wurde und bis heute unsere Art der Jahreszählung mitgeprägt haben soll.
Ein barockes Gemälde einer Nonne im dunklen Habit, die eine goldene Monstranz zum Himmel erhebt, umgeben von Putten, mit Säulen im Hintergrund.
Die heilige Klara von Assisi
Wie eine junge Adlige der eigenen Familie entfloh, um Franziskus zu folgen, und die Legende, wie sie ihre Stadt allein mit der Eucharistie in der Hand rettete.
Ein Porträt eines kahlköpfigen, bärtigen Bischofs in dunklen Gewändern mit weißem Kragen, der vor dunklem Hintergrund nach vorn blickt.
Der heilige Franz von Sales
Wie ein Bischof von Genf während der Gegenreformation Zehntausende bekehrte, und warum sein Weg zur Heiligkeit nicht nur Mönchen und Nonnen vorbehalten sei.
Eine mittelalterliche illuminierte Handschrift, die eine Frau mit Flammen über dem Kopf zeigt, wie sie einem sitzenden männlichen Schreiber in einem prächtigen Gewölbebau diktiert.
Die heilige Hildegard von Bingen
Wie die Kindheitsvisionen einer mittelalterlichen Äbtissin zu geprüfter Theologie wurden, und warum sie als Komponistin, Naturforscherin und Kirchenlehrerin gilt.
Eine Nahaufnahme im Profil eines bärtigen Mannes in rotem Umhang über einem grünen Gewand, der einen Gegenstand in einer Hand hält.
Der heilige Jakobus der Jüngere
Warum einer der zwölf Apostel «der Jüngere» genannt wird, wie wenig die Evangelien über ihn berichten, und was die Überlieferung über seinen Tod behauptet.
Ein dramatisches Gemälde eines alten, bärtigen Mannes, der sich über einen Holztisch beugt und angestrengt in ein großes Buch neben einem menschlichen Schädel schreibt.
Der heilige Hieronymus
Wie ein einsiedlerischer Gelehrter Jahrzehnte die Bibel ins Lateinische übersetzte, und warum seine Vulgata über tausend Jahre die Bibel des Westens blieb.
Ein Kirchenfenster, das einen alten Priester mit weißem Haar in prächtigen, goldbesetzten Gewändern zeigt.
Der heilige Johannes Maria Vianney
Wie ein Bauernjunge, der im Priesterseminar fast scheiterte, zum Patron der Pfarrer wurde und bis zu sechzehn Stunden am Tag Beichte hörte.
Ein dramatisches Gemälde eines mit nacktem Oberkörper von gepanzerten Soldaten gepackten jungen Mannes, während ein thronender Kaiser von oben zusieht.
Der heilige Laurentius
Warum ein römischer Diakon dem Kaiser Bettler statt Gold zeigte, und die legendären letzten Worte, die sein Martyrium für Jahrhunderte berühmt machten.
Ein Gemälde eines Ritters zu Pferd in prächtiger Rüstung, der sich hinabbeugt, um einem barfüßigen Bettler neben dem Pferd etwas zu reichen.
Der heilige Martin von Tours
Die Geschichte des römischen Soldaten, der seinen Mantel für einen frierenden Bettler zerschnitt, und der Traum, der danach sein ganzes weiteres Leben veränderte.
Ein schwach beleuchtetes Gemälde einer älteren Frau, die mit eindringlicher Gestik zu einem jüngeren, bärtigen Mann spricht, der ein aufgeschlagenes Buch hält.
Die heilige Monika — Tränen für Augustinus
Wie eine Mutter siebzehn Jahre lang für die Bekehrung ihres Sohnes betete, und was ein Bischof ihr sagte, als sie die Hoffnung fast aufgegeben hatte.
Ein dunkles, ernstes Porträt eines alten, bärtigen Mannes, gehüllt in ein goldenes Gewand, der still nachdenklich nach unten blickt.
Der heilige Philippus
Warum Philippus Jesus eine Frage stellte, die zeigte, dass er ihn noch nicht ganz verstanden hatte, und was die Überlieferung über sein Ende in Hierapolis berichtet.
Eine Nahaufnahme im Profil eines bärtigen Mannes in rotem Umhang, der vor dunklem Hintergrund nach vorn blickt.
Der heilige Simon der Zelot
Was "der Zelot" als Beiname für einen der zwölf Apostel wirklich bedeutete, und warum sonst kaum etwas über sein Leben bekannt ist.
Ein detailliertes Porträt eines Mannes mit schwarzer Kappe und pelzbesetztem Gewand, der eine kunstvolle goldene Amtskette trägt und nachdenklich zur Seite blickt.
Der heilige Thomas Morus
Wie der eigene Lordkanzler Heinrichs VIII. sich in einer einzigen Gewissensfrage keinen Zentimeter beugen ließ, und was er kurz vor seiner eigenen Hinrichtung sagte.
Ein Porträt einer jungen Frau in römischer Kleidung, neben einer Orgel sitzend, mit ruhigem, lauschendem Ausdruck.
Die heilige Cäcilia — himmlische Musik
Wie eine römische Adlige, zur Heirat gezwungen, bei ihrer eigenen Hochzeit in ihrem Herzen für Gott sang — und seither als Patronin der Musik und Musiker gilt.
Ein Porträt eines katholischen Missionspriesters aus dem 19. Jahrhundert in schlichter dunkler Soutane, mit einem verwitterten, mitfühlenden Ausdruck.
Der heilige Damian von Molokai
Wie ein belgischer Missionspriester sich freiwillig meldete, um unter Hawaiis verbannten Leprakranken zu leben, und schließlich selbst an der Krankheit erkrankte.
Eine Andachtsdarstellung einer jungen Prinzessin in mittelalterlicher Kleidung, ein Schwert haltend, mit einer angeketteten Gestalt zu ihren Füßen.
Die heilige Dymphna
Wie die Legende einer irischen Prinzessin des 7. Jh., die vor ihrem Vater floh, Geels Tradition der Pflegefamilien für psychisch Kranke begründete.
Ein Porträt einer jungen mittelalterlichen Adligen in schlichten Gewändern, einen Korb mit Brot und Rosen haltend.
Die heilige Elisabeth von Ungarn
Wie eine ungarische Prinzessin, mit zwanzig verwitwet, Reichtum und Titel aufgab, um ein Hospiz zu bauen und ihr kurzes Leben Kranken und Armen zu widmen.
Ein Porträt eines frühmittelalterlichen katholischen Bischofs in schlichten Gewändern, einen Bischofsstab haltend, mit ernstem Ausdruck.
Der heilige Germanus von Paris
Wie ein Mönch aus Gallien zum "Vater der Armen" wurde und vierzig Jahre als Bischof von Paris versuchte, meist vergeblich, streitende fränkische Könige zu bändigen.
Ein Porträt einer italienischen Frau aus der Mitte des 20. Jahrhunderts mit warmherzigem Lächeln, gekleidet in schlichter zeitgenössischer Kleidung.
Die heilige Gianna Molla
Wie die Entscheidung einer italienischen Kinderärztin während ihrer letzten Schwangerschaft eine gewöhnliche Mutter zur Ikone mütterlicher Opferbereitschaft machte.
Ein Porträt eines römisch-katholischen Priesters in dunklen geistlichen Gewändern mit weißem Kragen, die Hände gefaltet, sanft nach vorn blickend.
Der heilige Johannes Baptist de Rossi
Wie ein römischer Priester, der jahrelang seine eigene Krankheit fürchtete, zu einem der hingebungsvollsten Beichtväter der Armen und Vergessenen wurde.
Ein Porträt eines katholischen Priesters aus dem 19. Jahrhundert mit warmherzigem, aufmerksamem Ausdruck, gekleidet in eine schwarze Soutane.
Der heilige Johannes Bosco
Wie ein armer Bauernjunge, der Kinder einst mit Zaubertricks unterhielt, eine Bewegung zur Rettung verlassener Arbeiterjungen im industriellen Turin aufbaute.
Ein Porträt einer jungen indigenen Frau mit sanftem Ausdruck, gehüllt in einen schlichten Umhang, mit einem kleinen sichtbaren Kreuz an der Brust.
Die heilige Kateri Tekakwitha
Wie eine junge, von Pocken gezeichnete Mohawk-Frau wegen ihres Glaubens bedroht wurde und weit floh, um ihn frei zu leben – als erste indigene Heilige Amerikas.
Ein Porträt einer jungen jungfräulichen Märtyrerin, die einen Palmzweig und ein kleines Tablett hält, mit einem ruhigen, leuchtenden Ausdruck.
Die heilige Lucia von Syrakus
Eine junge sizilianische Märtyrerin, deren Name vom lateinischen Wort für Licht stammt, wurde Patronin der Blinden und eine von nur acht Frauen im Messkanon.
Ein Porträt eines Evangelisten, der mit einem Buch und einer Malerpalette sitzt, mit einem sichtbaren Ochsensymbol in der Nähe.
Der heilige Lukas der Evangelist — Maler
Wie ein heidnischer Arzt, der Jesus nie persönlich traf, eines der vier Evangelien schrieb und durch spätere Überlieferung zum Patron der Maler wurde.
Ein Porträt einer Frau mit langem, offenem Haar in schlichten Gewändern, ein kleines Salbgefäß haltend, mit ehrfürchtigem Ausdruck.
Die heilige Maria Magdalena
Wie eine von sieben Dämonen geheilte Frau unter dem Kreuz ausharrte, als fast alle geflohen waren, und als Erste mit der Auferstehungsbotschaft betraut wurde.
Ein Porträt eines katholischen Priesters aus der Renaissance mit warmherzigem, lebhaftem Ausdruck, gekleidet in dunkle geistliche Gewänder.
Der heilige Philipp Neri
Wie ein Florentiner Priester, bekannt für seine Streiche, zum »Apostel von Rom« wurde – ein fröhliches Herz galt ihm als christlicher als ein trauriges.
Ein Porträt einer Augustinernonne in dunklem Habit, mit einer sichtbaren Wunde auf der Stirn, die Hände im Gebet gefaltet.
Die heilige Rita von Cascia
Eine Witwe, deren Mann ermordet wurde und die binnen eines Jahres beide Söhne verlor, fand Aufnahme in ein Augustinerkloster als Patronin der Aussichtslosen.
Ein Porträt einer jungen Frau in schlichtem Ordenshabit, mit Rosen bekränzt, die das Jesuskind hält.
Die heilige Rosa von Lima
Wie eine junge Adlige, die ihre eigene Schönheit entstellte, um einer Heirat zu entgehen, zur ersten in Amerika geborenen heiliggesprochenen Person wurde.
Ein Porträt eines Priesters aus der Römerzeit in schlichten Gewändern, ein kleines Kreuz haltend, mit ernstem, würdevollem Ausdruck.
Der heilige Valentin von Rom
Wie ein wenig bekannter römischer Märtyrer des 3. Jahrhunderts, hingerichtet unter Claudius II., zur Gestalt hinter dem romantischsten Feiertag der Welt wurde.
Eine Ikone, die die Jungfrau Maria auf einer Totenbahre liegend zeigt, umgeben von trauernden Aposteln, während Christus hinter ihr steht und ihre Seele hält, dargestellt als kleines, in Weiß gehülltes Kind.
Mariä Entschlafung
Zwei Namen für Marias Lebensende, warum einer das Wort «gestorben» vermeidet, und die Geschichte eines Apostels, der zu spät kam und nur ein leeres Grab fand.
Eine Schar von Heiligen und Märtyrern mit Heiligenschein, in Reihen versammelt — Päpste, Bischöfe, Könige, Jungfrauen und Apostel — aus einem florentinischen Altarbild des 15. Jahrhunderts.
Verzeichnis der Schutzpatrone — Wer ist wofür zuständig?
Ein nach Beruf, Lebenslage, Gesundheit und Land geordnetes Verzeichnis der Schutzpatrone dieses Blogs — mit der echten Geschichte hinter jeder Patronanz.
Ein Renaissance-Fresko, das einen Papst auf einem weißen Maultier zeigt, der sich vor Rom Attilas berittenem Heer entgegenstellt, während oben die Heiligen Petrus und Paulus mit Schwertern erscheinen.
Papst Leo der Große
Wie ein Papst 452 Attila dem Hunnen persönlich gegenübertrat, ihn zur Umkehr seines Heeres vor Rom bewegte und half, die Lehre über Christi Wesen festzulegen.
Ein monochromer Andachtsdruck zeigt einen mit Heiligenschein versehenen Bischofsheiligen, betend kniend mit über der Brust gekreuzten Händen, umgeben von Putten, einer davon mit einem Bischofsstab.
Der heilige Alfons Maria von Liguori
Wie ein gefeierter Anwalt dem Recht den Rücken kehrte, nachdem er einen Prozess an ein zu spät entdecktes Versehen verlor, und zum Kirchenlehrer der Moral wurde.
Ein Bischof in gold-schwarzen Gewändern und einer juwelenbesetzten Mitra versperrt einem römischen Kaiser in rotem Mantel den Zutritt zur Kathedrale, umgeben von Soldaten und Klerikern.
Der heilige Ambrosius von Mailand
Ein römischer Statthalter wurde eine Woche nach der Taufe Bischof und verweigerte Jahre später einem Kaiser die Kommunion, bis dieser etwas Beispielloses tat.
Eine byzantinische Mosaikikone eines bärtigen Bischofsheiligen mit goldenem Heiligenschein, der ein kreuzgemustertes Omophorion trägt und ein Evangelienbuch hält.
Der heilige Athanasius von Alexandria
Von vier Kaisern fünfmal verbannt, weil er bei der Göttlichkeit Christi nicht nachgab, überlebte dieser Bischof jeden Herrscher, der ihn mundtot machen wollte.
Ein bärtiger Bischof in goldenen Gewändern blickt in seiner Studierstube nach oben, eine Feder in der einen, ein brennendes Herz in der anderen Hand, unter einem leuchtenden Heiligenschein mit der Inschrift VERITAS.
Der heilige Augustinus von Hippo
Wie ein umherziehender Rhetoriklehrer eine Kinderstimme im Garten hörte, die Schrift wahllos aufschlug und einer der einflussreichsten Denker des Christentums wurde.
Eine verwitterte russische Ikonentafel eines bärtigen Bischofsheiligen mit goldenem Heiligenschein, in weiß-dunkelrotem, kreuzgemustertem Omophorion, durch eine kyrillische Inschrift als Basilius von Cäsarea identifiziert.
Der heilige Basilius der Große
Wie ein Bischof des 4. Jahrhunderts vor seiner Stadt Krankenhäuser und Hospize errichtete und warum seine Mönchsregel bis heute die Ostkirche prägt und lenkt.
Ein franziskanischer Ordensmann kniet betend neben einem Tisch mit einer juwelenbesetzten Papsttiara und blickt zu einem schwebenden Engel auf, während rotgewandete Kardinäle im Hintergrund beraten.
Der heilige Bonaventura
Wie ein franziskanischer Generalminister und enger Freund des Thomas von Aquin mitten in einem Konzil starb, während er Ost- und Westkirche wiedervereinen wollte.
Ein Kupferstich aus dem 18. Jahrhundert zeigt einen Missionar in Ordenstracht, der eine Axt in eine mächtige Eiche schwingt, während bewaffnete Männer und Schaulustige zusehen.
Der heilige Bonifatius
Ein englischer Mönch schlug vor einer Menge, die ihn auf der Stelle tot umfallen sah, seine Axt in einen Thor geweihten Baum – und baute aus dem Holz eine Kapelle.
Ein Bischof in goldenen Gewändern und Mitra segnet eine Menge pestkranker Mütter, Kinder und Kranker vor einem prächtigen Altar.
Der heilige Karl Borromäus
Der Kardinal-Erzbischof, der half, das Konzil von Trient abzuschließen, und dann ins pestverseuchte Mailand ging, während die Reichen in die andere Richtung flohen.
Ein Kirchenfenster zeigt einen tonsurierten Mönchsheiligen mit Bischofsstab und einem illuminierten Evangeliar, mit einer Taube neben seinem Heiligenschein und dem Namen Columba darüber.
Der heilige Kolumban von Iona
Ein irischer Prinz, der ein Königreich hätte erben können, gründete stattdessen ein winziges Inselkloster, das zum Ausgangspunkt für die Bekehrung Schottlands wurde.
Eine byzantinische Ikone zweier Bischöfe in Gewändern mit Heiligenschein, stehend unter kunstvollen goldenen Bögen, jeder mit einem juwelenbesetzten Buch, aus einer illuminierten Handschrift des 11. Jahrhunderts.
Der heilige Cyrill von Alexandrien
Wie ein Bischof ein Konzil eröffnete, bevor die Gegner eintrafen, eine Häresie an einem Tag verurteilte und zum Kirchenlehrer der Inkarnation wurde.
Ein Bischof in weißen und goldenen Gewändern, mit hoher Mitra, einen Bischofsstab haltend, sitzend beim Lesen eines großen aufgeschlagenen Buches mit der Aufschrift „Etymologiae".
Der heilige Isidor von Sevilla
Wie der Versuch eines Bischofs des 7. Jahrhunderts, alles Wissen in einem Buch zu sammeln, ihm viel später den inoffiziellen Ruf als Patron des Internets einbrachte.
Ein goldenes byzantinisches Mosaik eines bärtigen Bischofs in weißen und goldenen Gewändern, der ein juwelenbesetztes Buch hält, umrahmt von einem Heiligenschein und griechischen Inschriften, die ihn als Johannes Chrysostomus benennen.
Der heilige Johannes Chrysostomus
Wie der größte Prediger der frühen Kirche den Beinamen „Goldmund" erhielt — und dann an einem erzwungenen Marsch starb, den eine gekränkte Kaiserin angeordnet hatte.
Ein Dreiviertelporträt eines jungen Karmelitermönchs in weißem Mantel und Kapuze, der ein kleines hölzernes Kruzifix hält.
Der heilige Johannes vom Kreuz
Wie ein kleiner Karmelitermönch neun Monate in einer Zelle in Toledo überlebte, im Dunkeln an einem Seil floh und mystische Gedichte der Kirche schrieb.
Ein alter Bischof in goldenen und weißen Gewändern erhebt segnend die Hand unter einer gewölbten Nische, einen Bischofsstab haltend, während Zuschauer von einem Balkon darunter zusehen.
Der heilige Patrick von Irland
Wie ein entführter Jugendlicher, sechs Jahre als Schafhirte in Irland versklavt, Jahrzehnte später als Missionsbischof zurückkehrte und geliebter Schutzpatron wurde.
Ein Bischof in prächtigen roten und goldenen Gewändern gießt Weihwasser über den Kopf eines gekrönten, knienden Königs an einem Taufbecken, umgeben von Klerikern und Adligen.
Der heilige Remigius von Reims
An Weihnachten kniete ein fränkischer König im Wasser von Reims, und ein Bischof spendete eine Taufe, die Frankreich für tausend Jahre katholisch machen sollte.
Ein dramatisches Gemälde aus dem 19. Jahrhundert zeigt bewaffnete Soldaten und einen König, die über dem gefallenen Leib eines Bischofs nahe dem Altar einer Kirche stehen.
Der heilige Stanislaus von Krakau
Ein Bischof exkommunizierte seinen eigenen König wegen Ungerechtigkeit – und bezahlte dafür mit seinem Leben, als sich Soldaten und König gegen ihn wandten.
Ein Nahporträt eines alten Priesters mit faltigem, wettergegerbtem Gesicht, weißem Bart und Schnurrbart, einer schwarzen Kappe und einem schlichten weißen geistlichen Kragen.
Der heilige Vinzenz von Paul
Wie ein Priester aus einfachen Verhältnissen Laienfrauen zu Hausbesuchen für Bedürftige organisierte und um sie eine neue Ordensgemeinschaft aufbaute.
Zwei bärtige byzantinische Heilige in prächtigen Gewändern, einer hält eine Schriftrolle mit einem frühen slawischen Alphabet, der andere ein juwelenbesetztes Evangeliar.
Die heiligen Kyrill und Method
Zwei byzantinische Brüder erfanden ein ganzes Alphabet, um den Slawen die Bibel zu übersetzen, und verteidigten dann in Rom ihr Recht, es weiter zu benutzen.
Eine Schwarzweiß-Fotografie von Miguel Pro, der mit weit ausgebreiteten, kreuzförmigen Armen vor einem Erschießungskommando steht, während im Vordergrund ein Soldat zusieht.
Seliger Miguel Pro
Mexiko fotografierte seine Hinrichtung, um Katholiken einzuschüchtern – stattdessen machten die Bilder seiner letzten Momente ihn zum Symbol des Widerstands.
Ein schwarz-weißer Stich, der einen betagten Papst mit hoher Tiara und kreuzbestickten Gewändern zeigt, umrahmt von einem Heiligenschein, mit dem päpstlichen Wappen in der Ecke.
Papst Damasus I.
Wie ein Papst, der eine gewaltsame, umstrittene Wahl überlebte, die Vulgata-Bibel in Auftrag gab und Roms Katakomben mit Gedichten für ihre Märtyrer versah.
Ein bärtiger Papst mit juwelenbesetzter Tiara und goldenem Heiligenschein, ein aufgeschlagenes Buch und ein Vortragekreuz haltend, in einem verwitterten Renaissance-Tafelbild.
Papst Fabian
Ein Laie zu Besuch in Rom bekam während einer Papstwahl 236 n. Chr. eine Taube auf den Kopf — und die verblüffte Versammlung machte ihn auf der Stelle zum Papst.
Ein betagter Papst in weißen päpstlichen Gewändern und juwelenbesetztem Scheitelkäppchen sitzt auf einem kunstvoll geschnitzten Thron, eine Hand auf der Armlehne.
Papst Pius X.
Ein Kaiser verhinderte per Veto die Wahl seines Rivalen, um ihn vom Papstthron fernzuhalten – dessen erste Amtshandlung war, diese Macht abzuschaffen.
Ein Aquarellgemälde eines Bischofs mit Heiligenschein, der in einem Boot steht, eine Hand segnend erhoben, die andere einen Bischofsstab haltend, während grob wirkende Ruderer ihn ans Ufer rudern.
Heiliger Adalbert von Prag
Ein böhmischer Bischof floh zweimal aus seiner Diözese, bevor er an einem Ostseestrand starb, und wurde nur zwei Jahre später bemerkenswert schnell heiliggesprochen.
Ein Kirchenfenster zeigt einen Bischofsheiligen im Profil, mit Mitra und einem aufgeschlagenen Buch, unten ein Banner mit dem Namen Aidan.
Der heilige Aidan von Lindisfarne
Ein irischer Mönch kam nach Northumbria, ohne die dortige Sprache zu sprechen, sodass der König selbst neben ihm stand und seine Predigten Wort für Wort übersetzte.
Ein Gemälde zeigt einen Bischofsheiligen mit juwelenbesetzter Mitra, der in einer Hand einen Bischofsstab und in der anderen ein Modell einer Kirche hält.
Der heilige Ansgar
Ein fränkischer Mönch brachte Kirchenglocken ins heidnische Skandinavien, wo man ihr Läuten für Magie hielt — aus einem Leben, das dem Norden Christus öffnete.
Das gläserne Grab von Carlo Acutis in der Kirche Santa Maria Maggiore in Assisi zeigt seinen Leib in Jeans und Turnschuhen unter einem strahlenden IHS-Symbol, darüber an der Wand ein Mosaik mit Szenen aus seinem Leben.
Der heilige Carlo Acutis
Ein autodidaktischer Programmierer baute eine Website über eucharistische Wunder, bevor Leukämie ihn mit 15 tötete — heute pilgern viele zu seinem Grab.
Ein volkstümliches Retablo-Gemälde eines Bauern in der Kleidung des 17. Jahrhunderts, stehend zwischen Ackerland und einer kleinen Kirche, mit einem Engel mit Heiligenschein und einem Ochsengespann an seiner Seite.
Der heilige Isidor der Landmann
Der Tagelöhner bei Madrid, dessen Arbeitgeber einst einen Engel an seiner Stelle das Feld pflügen sah — und warum bei ihm Verehrung wichtiger ist als Biografie.
Ein Kirchenfenster-Rundbild eines heiligmäßigen Priesters mit hellem Haar, schwarzer Soutane und weißem Kollar, beschriftet mit „St. J-B de la Salle".
Der heilige Johannes Baptist de La Salle
Wie ein wohlhabender Domherr sein Vermögen aufgab, um arme Kinder auf Französisch statt Latein zu unterrichten, und das heute noch genutzte Klassenmodell begründete.
Ein dramatisches barockes Gemälde eines geflügelten Engels, der einem stolpernden Mann hilft, einen weiteren verletzten Mann durch eine dunkle Szenerie zu tragen.
Der heilige Johannes von Gott
Die dramatische Bekehrung eines Soldaten führte zur Gründung eines Hospitalordens — er starb, nachdem er in einen eiskalten Fluss sprang, um jemanden zu retten.
Ein barockes Porträt eines Franziskanermönchs in brauner Kutte, der mit einer Hand nach oben zeigt und neben einem Kruzifix und einem Totenschädel auf einem Tisch steht.
Der heilige Leonhard von Porto Maurizio
Der Franziskanerprediger, der an über 500 Orten Kreuzwege errichtete, darunter im Kolosseum, und damit die bis heute gebräuchliche Form der Andacht prägte.
Ein Schwarzweißporträt eines alten Kapuzinermönchs mit langem weißem Bart, dunkler Kutte und Käppchen, der nach unten blickt.
Der heilige Leopold Mandić
Ein kleiner, stotternder Kapuzinermönch hörte in Padua jahrzehntelang bis zu 15 Stunden am Tag Beichte und erwarb sich den Beinamen „Apostel der Beichte“.
Ein alter, bärtiger Apostel in blauem Gewand blickt mit erhobener Hand nach oben und hält die langstielige Axt, die traditionell mit seinem Martyrium in Verbindung gebracht wird.
Der heilige Matthias, Apostel
Wie die Apostel Judas Iskariot durch das Losverfahren zwischen zwei Kandidaten ersetzten — und warum von Matthias' Leben sonst kaum etwas historisch belegt ist.
Ein Bischof in goldenen Gewändern sitzt in einem Stuhl, blickt mit einer Feder in der Hand nach oben über ein aufgeschlagenes Buch, begleitet von zwei kleinen Engeln, die ein Kruzifix halten.
Der heilige Petrus Chrysologus
Wie die allererste Predigt eines neu ernannten Bischofs in Ravenna ihm angeblich einen Beinamen einbrachte, der sechzehn Jahrhunderte hielt — »der Goldworte«.
Ein Ölporträt aus dem 18. Jahrhundert eines bärtigen Kardinals in roten und goldenen Gewändern, sitzend in einem roten Sessel mit Heiligenschein, aufblickend zu einem kleinen Engel in den Wolken.
Der heilige Petrus Damiani
Wie ein unerwünschter Säugling, fast nicht von der eigenen Mutter gestillt und dann zum Schweinehüten geschickt, zu einem einflussreichen Kirchenreformer wurde.
Ein Schwarz-Weiß-Foto eines jungen Mannes in Bergsteigerkleidung, eine Pfeife rauchend, auf einem felsigen Hang stehend mit einem Eispickel.
Der heilige Pier Giorgio Frassati
Seine wohlhabende Turiner Familie ahnte nicht, wie viel Geld er heimlich den Armen gegeben hatte – bis eine Menge trauernder Fremder zu seiner Beerdigung kam.
Ein detailreicher Stich von 1604 zeigt Kardinal Roberto Bellarmino an seinem Schreibpult mit einer Feder, umgeben von Büchern, einem Porträt und einem Blick auf Rom.
Der heilige Robert Bellarmin
Wie der Jesuitengelehrte, der die katholische Lehre gegen die Reformation verteidigte, später Galilei die kirchliche Warnung zum Heliozentrismus überbrachte.
Eine alte Ordensfrau in weiß-blauem Habit steht an einem Rednerpult neben Präsident Ronald Reagan, der ihr eine Auszeichnung überreicht, während First Lady Nancy Reagan zusieht.
Die heilige Teresa von Kalkutta
Sie gab eine bequeme Lehrstelle auf, um mit ein paar Rupien in den Slums von Kalkutta unter Sterbenden zu leben, und baute einen weltumspannenden Orden auf.
Ein Bischof in schwarzer Soutane und Cape steht in einer holzgetäfelten Bibliothek neben einer geschnitzten Statue der Madonna mit Kind, im Hintergrund Bücherregale.
Ehrwürdiger Fulton Sheen
Dreißig Millionen Amerikaner schalteten wöchentlich ein, um einen katholischen Bischof zur besten Sendezeit über Gott zu hören — Jahrzehnte vor religiösem Rundfunk.
Eine junge Frau in rotem Gewand hält auf einem goldenen Teller ihre eigenen abgetrennten Brüste und blickt nach oben, in einem barocken Andachtsbild.
Heilige Agatha von Sizilien
Die antike Sizilien verehrte sie als Märtyrerin Jahrhunderte bevor jemand aufschrieb, was ihr widerfahren war – dort beginnen erst die Schwierigkeiten.
Ein Mann in Gewand kniet betend am Fuß eines Hinrichtungsblocks, beobachtet von Soldaten, in einer mittelalterlichen illuminierten Handschriftszene eines Martyriums.
Der heilige Alban von Britannien
Ein heidnischer Bürger tauschte seinen Umhang mit einem flüchtigen Priester, trat den Soldaten entgegen und wurde Britanniens erster christlicher Märtyrer.
Ein junger Jesuitennovize in weißem Chorhemd steht neben einem Engel mit ausgebreiteten Flügeln bei einer Steinsäule, in einem barocken Andachtsbild.
Der heilige Aloysius von Gonzaga
Ein italienischer Adliger verzichtete auf sein Erbe, um Jesuit zu werden, und starb mit 23 Jahren, nachdem er 1591 eigenhändig Pestkranke in Rom gepflegt hatte.
Eine Frau mit Heiligenschein, in grünem Gewand und rotem Mantel, hält eine Märtyrerpalme und ein Buch, vor einer hügeligen Landschaft, in einem Renaissance-Tafelbild.
Die heilige Anastasia
Die Kirche widmet ihr eine eigene Weihnachtsmesse, doch die eigene Enzyklopädie räumt ein, dass ihre Lebensgeschichte auf keiner historischen Grundlage beruht.
Eine Nahaufnahme einer mittelalterlichen lateinischen Handschriftenseite, die in einer Klosterchronik das Martyrium Brunos im Jahr 1009 an der Grenze zwischen Rus und Litauen festhält.
Der heilige Bruno von Querfurt
Das brutale Martyrium dieses Missionsbischofs 1009, festgehalten in einer Klosterchronik, lieferte auch den frühesten schriftlichen Beleg für den Namen Litauen.
Ein Kupferstich aus dem 19. Jahrhundert zeigt einen heiligen Bischof, der auf eine Gruppe von Ordensfrauen bei einem Klostergebäude weist — eine Illustration der von ihm unter der Leitung seiner Schwester gegründeten Klostergemeinschaft.
Der heilige Caesarius von Arles
Vierzig Jahre eines gallischen Bischofs in einer Stadt halfen, einen über ein Jahrhundert währenden Streit des Westens über Gnade und freien Willen beizulegen.
Ein Stich aus dem 19. Jahrhundert zeigt einen Schmied, der das Gesicht des Teufels mit einer Zange in einer Schmiede packt, gerahmt von einem riesigen Hufeisen.
Der heilige Dunstan von Canterbury
Die Legende zeigt ihn, wie er dem Teufel mit einer Schmiedezange in die Nase kniff. Die Geschichte zeigt, wie er das englische Klosterwesen fast neu aufbaute.
Ein dunkles Ölgemälde aus dem 17. Jahrhundert, das einen bärtigen Bischof in schwarzer Ordenstracht und weißem, mit Kreuzen geschmücktem Pallium zeigt, der ein aufgeschlagenes Buch mit einem lateinischen Motto über die Nächstenliebe hält.
Der heilige Fulgentius von Ruspe
Von einem arianischen König mit sechzig Bischöfen nach Sardinien verbannt, wurde dieser nordafrikanische Bischof ihr Sprecher und Augustins theologischer Erbe.
Ein mittelalterliches Freskomedaillon eines bärtigen Bischofsheiligen mit goldenem Heiligenschein, in weißer, mit dunklen Kreuzen versehener Klerikertracht, mit kyrillischer Inschrift als Germanus identifiziert.
Der heilige Germanus von Konstantinopel
Ein alternder Patriarch weigerte sich, das Bilderverbot eines Kaisers zu unterzeichnen, gab lieber sein Amt auf und wurde erst Jahrzehnte nach seinem Tod bestätigt.
Ein barockes Ölgemälde eines bärtigen, kahlköpfigen Bischofsheiligen in prachtvollen Gewändern, der mit erhobener Hand nach oben blickt, gemalt in warmen Gold- und Rottönen.
Der heilige Gregor von Nazianz
Der einzige Theologe außer dem Apostel Johannes mit dem Titel „der Theologe“ predigte die Trinitätslehre in einer von seinen Gegnern beherrschten Stadt.
Eine byzantinische Buchmalerei eines bärtigen Bischofsheiligen mit goldenem Heiligenschein, in dunkelgrünen und orangefarbenen Gewändern, der mit einer Hand segnet und ein juwelenbesetztes Evangeliar hält, stehend vor einem Kuppelbau.
Der heilige Gregor von Nyssa
Der jüngere Bruder Basilius' des Großen kartierte den Aufstieg der Seele zu Gott bis zur Stufe, die er „leuchtende Dunkelheit“ nannte, und gilt als Vater der Mystik.
Eine mittelalterliche illuminierte Buchmalerei eines bärtigen Bischofsheiligen mit Mitra und orangefarbenem Chormantel, der einen Bischofsstab hält und die Hand zu einem Mann in einer sargähnlichen Truhe ausstreckt.
Der heilige Hilarius von Poitiers
Wegen Widerstands gegen einen arianischen Kaiser nach Kleinasien verbannt, schrieb dieser Bischof die erste große lateinische Abhandlung über die Dreifaltigkeit.
Ein barockes Ölgemälde eines alten bärtigen Mannes in roter Richterrobe und Kappe, der eine Hand erhebt, während eine arme Frau mit Kindern kniend vor ihm um Gerechtigkeit bittet.
Der heilige Ivo von Kermartin
Ein Jurist, der Arme kostenlos vertrat statt Honorare zu verlangen, wurde der einzige Richter oder Anwalt, den die katholische Kirche je heiliggesprochen hat.
Ein dunkles Ölporträt eines kahlköpfigen, bärtigen Mönchsbischofs in weißer Zisterzienserkutte, der ein doppelbalkiges erzbischöfliches Kreuz an die Brust drückt, daneben eine Mitra.
Der heilige Malachias von Armagh
Irlands erster von Rom heiliggesprochener Heiliger starb in den Armen seines Freundes Bernhard von Clairvaux – lange vor der falschen «Papstprophezeiung».
Eine Buchmalerei aus dem 10. Jahrhundert zeigt einen Bischof mit Heiligenschein in purpurnen Gewändern, die Hände erhoben, flankiert von goldener Schrift „SCS NIZETIUS“ auf rot gemustertem Grund.
Der heilige Nicetius von Trier
Ein Klosterabt, der Bischof wurde, tadelte einen fränkischen König ins Gesicht wegen seines Fehlverhaltens – und behielt trotzdem dessen Gunst.
Ein Stich einer überdachten gotischen Grabnische mit einer liegenden Bischofsfigur, beschriftet mit „Daneben befindet sich das Grab des seligen Oswald.”
Der heilige Oswald von Worcester
Er starb, wie er jede Fastenzeit lebte – kniend, um Armen die Füße zu waschen – und brach mitten im Ritus zusammen, nach Jahrzehnten Klosteraufbau in England.
Eine mittelalterliche illuminierte Handschriftenminiatur zeigt einen Mönch in Blau, der einem heiligen, in Rot gewandeten Bischof mit Stab ein buchförmiges Reliquiar überreicht.
Der heilige Pirmin von Reichenau
Ein umherziehender Missionsbischof gründete auf einer Bodensee-Insel ein Kloster, das zum Zentrum mittelalterlicher Gelehrsamkeit wurde – vieles bleibt Legende.
Eine byzantinische Miniatur aus dem 11. Jahrhundert zeigt einen Mönch mit Heiligenschein, der in einem Boot zu einem ummauerten Kloster gerudert wird, mit einer weiteren Gestalt mit Heiligenschein an einem felsigen Ufer in der Nähe.
Der heilige Theodor Studites
Ein Abt wurde von einem byzantinischen Kaiser wiederholt verbannt und misshandelt, weil er die Bilderverehrung nicht der kaiserlichen Macht unterwerfen wollte.
Ein Kupferstich zeigt einen mit Heiligenschein versehenen Bischof in prächtigen Gewändern und einer juwelenbesetzten Mitra, der in einer Hand einen Bischofsstab und in der anderen ein kleines Kirchturmmodell hält.
Der heilige Willibrord
Ein Papst nannte ihn bei seiner Weihe »Clemens« und sandte ihn zu einem Volk, dem sein Schützling Bonifatius später zum Opfer fiel, so widerständig war es.
Giottos Fresko von Christus, der auf einem Esel in Jerusalem einreitet, während eine Menge Palmzweige schwenkt und Mäntel vor ihm auf den Boden legt, rechts ein ummauertes Stadttor.
Theodulf von Orléans
Karls des Großen theologischer Berater schrieb eine Hymne, die noch 1.200 Jahre später gesungen wird, fiel dann wegen Verschwörung in Ungnade und starb im Exil.
Eine ältere Frau in blauem Gewand hält eine goldene Zange, die einen Zahn umfasst, und blickt ruhig nach vorn, in einem Renaissance-Andachtsbild.
Die heilige Apollonia
Einer betagten Diakonin in Alexandria wurden von einem Mob gewaltsam die Zähne ausgeschlagen – doch statt dem Glauben abzuschwören, ging sie selbst ins Feuer.
Eine Frau mit Heiligenschein, an eine Säule gebunden, wird von einem Mann mit erhobener Peitsche gegeißelt, in einem Kupferstich ihres Martyriums aus dem 17. Jahrhundert.
Die heilige Bibiana
Eine römische Basilika über ihren Reliquien aus dem 5. Jahrhundert ist im Grunde alles, was die Geschichte über sie bestätigen kann — der Rest ist unbelegte Legende.
Ein bärtiger Bischof mit Mitra blickt in einem Kupferstich aus dem 16. Jahrhundert nach oben zu einer Christuserscheinung mit Heiligenschein, während er Wollkämme hält.
Der heilige Blasius
Fast alles über diesen armenischen Bischof, auch der erstickende Junge, den er gerettet haben soll, ist spätere Legende — doch der Halssegen darauf bleibt bestehen.
Ein Kupferstich aus dem 18. Jahrhundert zeigt, wie Blandina von einem Stier in die Höhe geschleudert wird, während ein weiterer Stier heranstürmt und Menschenmengen sowie Beamte von den Mauern des Amphitheaters aus zusehen.
Die heilige Blandina
Ein junges Sklavenmädchen überstand tagelang ihre Peiniger mit einem stets wiederholten Satz und starb in Lyon in einer an die Kreuzigung erinnernden Haltung.
Eine mittelalterliche illuminierte Handschriftminiatur zeigt eine gefesselte Gestalt, die neben einem Kreuz gefoltert wird, während oben ein geflügelter Teufel lauert und unten Flammen lodern — eine Illustration der legendären Passion des heiligen Bonifatius von Tarsus.
Der heilige Bonifatius von Tarsus
Ein römischer Diener, zur Reliquiensuche nach Tarsus geschickt, bekehrte sich beim Anblick christlicher Leiden — die Kirche strich sein Fest 1969 aus dem Kalender.
Ein sepiafarbenes ovales Porträt eines Jungen mit kurzem dunklem Haar, in dunkler Jacke mit weißem Kragen und Schleife, der den Betrachter direkt anblickt.
Der heilige Dominik Savio
Ein Zwölfjähriger kam in Don Boscos Oratorium in Turin, gründete dort einen kleinen Club, um Freunden im Glauben beizustehen, und war binnen zwei Jahren tot.
Eine mittelalterliche illuminierte Buchmalerei zeigt König Edmund an einen Baum gebunden, sein Gesicht nach oben gewandt, während eine Reihe von Wikinger-Bogenschützen ihre Bögen spannen und Pfeile auf ihn abschießen.
Der heilige Edmund der König
Ein jugendlicher König weigerte sich, England mit Wikingern zu teilen, und wurde mit Pfeilen durchbohrt — die früheste Quelle nennt nur einen Tod in der Schlacht.
Eine farbige Illustration aus dem 19. Jahrhundert zeigt einen jungen berittenen König in Rot, dem eine Frau im roten Umhang am Tor von Corfe Castle einen Becher reicht, umgeben von Dienern und Wachen.
Der heilige Eduard der Märtyrer
Ein jugendlicher König wurde zu Pferd auf Corfe Castle erstochen, Chronisten gaben lange seiner Stiefmutter die Schuld — Historiker streiten noch heute darüber.
Ein Renaissance-Gemälde eines prächtig gekleideten Jägers zu Pferd, umgeben von Jagdhunden, der in einem dunklen Wald einem Hirsch mit einem leuchtenden Kruzifix zwischen dem Geweih begegnet.
Der heilige Eustachius
Ein römischer General jagte einen Hirsch durch den Wald und fand ein leuchtendes Kruzifix zwischen seinem Geweih — eine Legende ungewisser historischer Grundlage.
Eine vergoldete Renaissance-Tafelmalerei eines jungen Heiligen mit Heiligenschein vor Goldgrund, gerahmt von gotischen Spitzbögen, aus einem Altarbild über den heiligen Genesius.
Der heilige Genesius von Rom
Ein Komödiant, der auf der Bühne für Diokletian die christliche Taufe verspottete, erlebte mitten in der Aufführung eine echte Bekehrung und starb dafür.
Ein fragmentarisches byzantinisches Ikonenstück eines alten bärtigen Bischofs mit Heiligenschein, der ein kleines Kreuz hält, mit seinem Namen in griechischer Schrift daneben.
Der heilige Ignatius von Antiochien
Unter bewaffneter Bewachung auf dem Weg zur Hinrichtung schrieb dieser Bischof sieben Briefe — heute unter den frühesten christlichen Schriften außerhalb der Bibel.
Ein jesuitischer Missionspriester mit einer sichtbaren Narbe auf der Stirn, die Hände zum Gebet gefaltet, in einem Andachtsbild des 19. Jahrhunderts.
Der heilige Isaac Jogues
Mohawk-Gefangene schnitten ihm die Daumen ab, damit er nie wieder die Hostie halten könne. Er feierte die Messe trotzdem — und kehrte zur tödlichen Mission zurück.
Ein Bischof in goldener Mitra und reich besticktem Chormantel hält einen Bischofsstab, dramatisch beleuchtet vor dunklem Hintergrund, in einem barocken Andachtsporträt.
Der heilige Januarius
Ein Fläschchen mit seinem getrockneten Blut wird seit sechshundert Jahren immer wieder öffentlich flüssig. Neapel versammelt sich noch heute — niemand weiß, warum.
Ein junger Jesuiten-Scholastiker kniet betend, hält Kruzifix, Rosenkranz und Gebetbuch und blickt zu einem Bild der Muttergottes mit Kind auf, in einem Kupferstich aus dem 17. Jahrhundert.
Der heilige Johannes Berchmans
Er wirkte nie ein Wunder, verließ nie das Seminar und starb mit 22 an gewöhnlichem Fieber. Sein Weg zur Heiligkeit war, nichts als zu unwichtig abzutun.
Ein bärtiger Mann im Philosophenmantel gestikuliert mit erhobenen Fingern, in einem Kupferstich-Porträt aus dem 16. Jahrhundert, das einen christlichen Lehrer und Apologeten des 2. Jahrhunderts heraufbeschwört.
Der heilige Justin der Märtyrer
Ein heidnischer Philosoph probierte Stoa, Aristoteles und Platon, bis ihn ein Greis am Strand zu Christus wies – den Philosophenmantel legte er nie mehr ab.
Eine junge Frau in rotem Gewand steht ruhig über einem besiegten Drachen, einen Stab mit Kreuzspitze haltend, mit einem Lamm an ihrer Seite, in einer barocken Ölskizze.
Die heilige Margareta von Antiochien
Die Legende sagt, ein Drache verschlang sie in einer Zelle und sie kam unversehrt heraus. Die Kirche nennt ihre Akten «erfunden» und strich 1969 ihr Fest.
Ein Ölporträt aus dem 17. Jahrhundert zeigt Erzbischof Oliver Plunkett in einer bestickten Kasel, ein Kruzifix in der Hand haltend, neben seiner Bischofsmitra.
Der heilige Oliver Plunkett
Erzbischof Oliver Plunkett wurde in London wegen erkaufter Falschaussagen im „Popish Plot" gehängt, ausgeweidet, gevierteilt – Englands letzter Märtyrer.
Ein greiser, bärtiger Bischof mit Heiligenschein, in einem mit Kreuzen gemusterten Gewand, auf einer orthodoxen Freske des Polykarp von Smyrna.
Der heilige Polykarp
Römische Beamte flehten einen 86-jährigen Bischof an, sein Leben mit einem Satz zu retten. Seine Antwort wurde zu einem frühesten, verlässlichsten Märtyrerbericht.
Ein barockes Ölgemälde des jungen Märtyrers Quintinus, mit nacktem, blutendem Oberkörper, den Blick nach oben gerichtet, während römische Soldaten ihn mit einem Dorn und einem Hammer foltern.
Der heilige Quintinus von Amiens
Ein römischer Senatorensohn wurde mit Eisenspießen und siedendem Öl gefoltert, bevor er in Gallien enthauptet wurde – ein Bericht, den Forscher skeptisch sehen.
Ein barockes Gemälde des jungen Jesuitennovizen Stanislaus Kostka, in dunkler Soutane, mit vor der Brust gekreuzten Händen kniend, während ihm ein Engel die heilige Kommunion reicht.
Der heilige Stanislaus Kostka
Der Sohn eines polnischen Adligen legte als Bettler verkleidet rund 700 Kilometer zurück, um Jesuit zu werden, nachdem ihn sein Bruder deshalb geschlagen hatte.
Eine Goldgrund-Ikone, die eine große Gruppe nackter, umkränzter Märtyrer zeigt, die zusammen auf einem zugefrorenen See stehen, unter einer segnenden Christusfigur und Reihen herabsteigender Kronen.
Die vierzig Märtyrer von Sebaste
Vierzig römische Soldaten wurden nackt über Nacht auf einem See zurückgelassen, ein beheiztes Bad in Sicht, um sie zum Widerruf zu verleiten. Alle hielten stand.
Ein dramatisches barockes Ölgemälde römischer Soldaten, die Säuglinge aus den Armen schreiender Mütter reißen, unter einem stürmischen Himmel, während zwei Engel mit Märtyrerpalmen aus den Wolken zusehen.
Die unschuldigen Kinder
Herodes befahl, jeden Jungen unter zwei Jahren in Bethlehem zu töten, um einen Rivalen zu beseitigen, den er nie gesehen hatte. Christus war da schon entkommen.
Ein gestochenes Porträt aus dem späten 19. Jahrhundert von Kabaka Mwanga II. von Buganda, dessen Hofbefehl zur Hinrichtung von Karl Lwanga und seinen Gefährten führte.
Der heilige Karl Lwanga
Ein königlicher Page am Hof eines ugandischen Königs schützte jüngere Jungen vor dessen Übergriffen und führte sie im Widerstand an. Er wurde lebendig verbrannt.
Ein Kirchenfenster aus dem 19. Jahrhundert in der Abtei von Bobbio zeigt den heiligen Kolumban mit Heiligenschein, in weißer Mönchskutte, mit einem Buch mit der Inschrift „Christi simus non nostri" und einer Taube nahe seiner Schulter.
Der heilige Kolumban von Luxeuil
Ein irischer Mönch sagte einem fränkischen König, seine Mätressen disqualifizierten ihn fürs Herrschen, wurde verbannt — und gründete weiter Klöster in Europa.
Ein Reliefwerk an einer Wand in St. Gallen, Schweiz, mit der Inschrift „ST. GALLUS A.D. 612“, das den Heiligen im Mönchsgewand zeigt, wie er auf einen aufrecht neben einem Feuer stehenden Bären deutet.
Der heilige Gallus
Zu krank zum Weiterreisen mit Kolumban, blieb ein irischer Mönch am Schweizer See und gründete eine Klause, die zu einer großen Bibliothek Europas heranwuchs.
Ein Kupferstich aus dem 17. Jahrhundert zeigt den heiligen Johannes de Britto gekleidet als tamilischen Asketen mit Pilgerstab und Wasserkrug, im Hintergrund eine Szene seiner Gefangennahme und seines Martyriums.
Der heilige Johannes de Britto
Ein portugiesischer Jesuit lebte als tamilischer Asket statt als europäischer Priester — bis die zornige Familie einer verstoßenen Ehefrau ihn enthaupten ließ.
Eine kolorierte Postkarte aus dem frühen 20. Jahrhundert mit dem Porträt eines Franziskanerpaters in brauner Kutte mit Kapuze, nach einem historischen Porträt Junípero Serras.
Der heilige Junípero Serra
Ein Franziskanerpater gründete neun der 21 kalifornischen Missionen und wurde 2015 heiliggesprochen — eine der umstrittensten Figuren der US-Religionsgeschichte.
Eine um 1520 gemalte Altartafel zeigt einen Bischofsheiligen in goldenen Pontifikalgewändern und Mitra, ein Schwert in der einen und einen Bischofsstab in der anderen Hand haltend, aus dem Mainfränkischen Museum in Würzburg.
Der heilige Kilian
Ein irischer Missionsbischof sagte einem fränkischen Herzog, seine Ehe verstoße gegen Kirchenrecht. Dessen Frau ließ ihn wütend ermorden, während er im Krieg war.
Ein um 1581 nach dem Leben gemaltes Porträt zeigt den heiligen Ludwig Bertrand als älteren Dominikanermönch in schwarz-weißer Ordenstracht, ein Kruzifix haltend, mit der Inschrift „Vera Efigies“ (wahres Abbild).
Der heilige Ludwig Bertrand
Ein spanischer Dominikaner predigte den Südamerikanern trotz Sprachbarriere und widersetzte sich sieben Jahre offen dem kolonialen Missbrauch der Bekehrten.
Eine Fotografie von 1890, die Schwester Mary MacKillop sitzend im braunen Josephiten-Habit zeigt, mit Rosenkranz und Kreuz, flankiert von zwei Gefährtinnen.
Die heilige Mary MacKillop
Australiens erste heiliggesprochene Heilige wurde 1871 kurz exkommuniziert — später rehabilitiert, nachdem ihr Orden den Missbrauch eines Priesters gemeldet hatte.
Ein gestochenes Porträt eines Jesuitenpaters aus dem 19. Jahrhundert in Ordenstracht, der ein kleines Kruzifix emporhält, mit einem als Lichtschein dargestellten Heiligenschein hinter seinem Kopf.
Der heilige Petrus Claver
Ein spanischer Jesuit bestieg 40 Jahre lang Sklavenschiffe in Cartagena und stieg in den Laderaum, um Wasser und Medizin zu bringen, vor dem Verkauf der Versklavten.
Ein gemaltes Porträt einer Nonne in dunklem Habit und weißer Haube, die Hände im Gebet über einer Karte Nordamerikas gefaltet, mit einer leuchtenden Vision Christi darüber.
Die heilige Rose Philippine Duchesne
Mit fast 49 Jahren segelte eine französische Nonne, die die Revolution überlebt hatte, nach Missouri und eröffnete die erste freie Schule westlich des Mississippi.
Ein Ölporträt aus dem 19. Jahrhundert zeigt einen bärtigen Kapuzinermönch in brauner Kutte mit Kapuze, stellvertretend für den Orden, dem der selige Solanus Casey angehörte.
Seliger Solanus Casey
Als Priester geweiht, aber vom Beichthören und Predigen ausgeschlossen, öffnete er jahrzehntelang eine Klostertür in Detroit. Tausende suchten ihn trotzdem.
Eine weiße Marmorskulptur des jungen Märtyrers Tarcisius, tödlich verwundet daliegend, die Augen geschlossen, die verborgene Eucharistie an seine Brust gepresst.
Der heilige Tarcisius
Ein junger Römer, der die Eucharistie zu inhaftierten Christen brachte, starb beim Schutz vor einem Mob – eine Geschichte auf wenigen Zeilen antiker Dichtung.
Eine mittelalterliche Buchmalerei zeigt die Ermordung von Erzbischof Thomas Becket, vier bewaffnete Ritter greifen ihn mit Schwertern vor dem Altar der Kathedrale von Canterbury an.
Der heilige Thomas Becket
Vier Ritter deuteten den Wutausbruch eines englischen Königs als Befehl und ermordeten Erzbischof Becket in der Kathedrale von Canterbury – ein dokumentierter Mord.
Ein Ölgemälde aus dem 17. Jahrhundert zeigt einen knieenden Erzbischof in rotem Umhang und weißen Gewändern beim Gebet vor einem Altar, umgeben von einer Gruppe indigener Anden-Bewohner.
Der heilige Turibius von Mogrovejo
Ein spanischer Richter, nie geweiht, wurde per königlichem Dekret zum Erzbischof von Lima ernannt — und musste binnen Wochen Priester und Bischof werden.
Ein antikes römisches Katakombenfresko zeigt frühe Christen, die gemeinsam an einer Tafel versammelt sind — ein Bild der sonntäglichen Eucharistiefeier, die die Märtyrer von Abitina mit ihrem Leben verteidigten.
Die heilige Viktoria von Albitina
Eine junge nordafrikanische Adlige sprang aus einem Fenster, um einer arrangierten Ehe zu entkommen, dann schloss sie sich 48 wegen der Sonntagsmesse Verhafteten an.
Ein barockes Gemälde zeigt den Märtyrer Veit, wie er mit ausgebreiteten Armen aus einem Kessel steigt, während ein Engel mit einer Märtyrerkrone herabschwebt und römische Soldaten zusehen.
Der heilige Veit
Die Legende eines jungen Märtyrers gab einer echten Nervenkrankheit ihren Namen, dem Veitstanz — durch einen seltsamen Brauch, vor seiner Statue zu tanzen.
Eine Bleistift- und Lavierzeichnung zeigt den gekrönten, mit einem Heiligenschein versehenen Herzog Wenzel an einem kleinen Ofen sitzend, wie er mit einer Zange eigenhändig Hostien bäckt, während zwei Diener im Hintergrund Wein pressen.
Der heilige Wenzel
Ein böhmischer Herzog wurde 935 von den Männern seines jüngeren Bruders ermordet und wurde später der »gute König« eines Liedes über nie geschehene Wohltätigkeit.
Ein Renaissance-Tafelbild zeigt zwei Heiligenschein tragende Arzt-Heilige in roten Kappen, die neben einem schlafenden Patienten im Bett knien, einer von ihnen berührt während eines Heilungswunders dessen Bein.
Die heiligen Kosmas und Damian
Zwillingsärzte, die Kranke kostenlos behandelten, sollen später einem Lebenden das Bein eines Toten angenäht haben — eine Legende erst Jahrhunderte später.
Ein Schwarzweiß-Porträtfoto von Charles de Foucauld in späteren Jahren, bärtig und im schlichten weißen Habit seiner Wüsteneinsiedelei.
Seliger Charles de Foucauld
Ein Kavallerieoffizier, der für Genuss und gutes Essen lebte, wurde zum Wüsteneinsiedler in der Sahara — bis Räuber ihn an seiner eigenen Tür erschossen.
Ein gemaltes Porträt von Dom Columba Marmion, Abt von Maredsous, im schwarzen benediktinischen Ordensgewand mit Scheitelkäppchen, zur Seite blickend.
Seliger Columba Marmion
Ein Dubliner Priester träumte von Missionsarbeit in Australien. Er kam nie dorthin – von einer belgischen Abtei aus wurde er ein vielgelesener geistlicher Autor.
Eine Schwarzweiß-Gruppenaufnahme von Seminaristen und Pfarrern vor einem großen Haus, aufgenommen im illegalen Predigerseminar der Bekennenden Kirche in Sigurdshof, wo Dietrich Bonhoeffer Vikare ausbildete; Bonhoeffer ist unter den Abgebildeten.
Dietrich Bonhoeffer
Ein lutherischer Pastor, kurz vor Kriegsende in Flossenbürg gehängt, wird über Konfessionen hinweg als Märtyrer geehrt – nicht aber als katholischer Heiliger.
Ein Renaissance-Fresko der Verkündigung, das den Erzengel Gabriel kniend vor der Jungfrau Maria zeigt, in einer schlichten Arkadenloggia, direkt auf eine Klosterzellenwand gemalt.
Seliger Fra Angelico
Ein Dominikanerbruder malte einige der schönsten Fresken der Renaissance dort, wo sie fast niemand je sehen sollte — in den privaten Gebetszellen seiner Mitbrüder.
Ein volkstümliches andächtiges Ölgemälde des seligen Heinrich Seuse als umkränzter Dominikanerbruder in schwarz-weißem Habit, mit Rosenkranz, Rosengirlande, einem Geige spielenden Engel und dem Jesuskind in einem Rosenbaum an seiner Seite.
Seliger Heinrich Seuse
Ein junger Ordensbruder verliebte sich in die als Braut verkörperte Ewige Weisheit und schrieb einen Bestseller, übertroffen nur von der Nachfolge Christi.
Eine illuminierte Miniatur aus dem 14. Jahrhundert, die Jan van Ruusbroec zeigt, wie er unter einem Baum mit einer Taube darüber sitzt und auf einer Wachstafel schreibt, während ein Mitchorherr in der Nähe an einem Schreibpult seinen Text abschreibt.
Seliger Jan van Ruusbroec
Ein Pariser Theologe warf seinen Schriften Pantheismus vor; Ruusbroec beharrte, er meine Vereinigung in Liebe, nicht im Wesen – ein echter mittelalterlicher Streit.
Ein Kupferstich zeigt einen mitragekrönten, mit Heiligenschein versehenen Bischof mit langem Bart, der nach unten auf einen knienden tonsurierten Ordensbruder neben einer Säule deutet, dazwischen ein lateinisches Banner mit der Aufschrift "Vocatis hunc bovem mutum".
Der heilige Albertus Magnus
Ein dominikanischer Lehrer sagte voraus, sein verspotteter Schüler werde einst »so laut brüllen«, dass seine Lehre die Welt erfülle – gemeint war Thomas von Aquin.
Ein Kupferstich zeigt einen alten, kahlköpfigen Jesuitenbruder, betend kniend, mit Tränen im Gesicht und gefalteten Händen, der zu einer Vision der Jungfrau Maria mit dem Christuskind in den Wolken über ihm aufblickt.
Der heilige Alfons Rodríguez
Ein gescheiterter Witwer trat mit 40 als Laienbruder bei den Jesuiten ein und öffnete 46 Jahre die Klosterpforte — im Glauben, jeder Klopfer könnte Christus sein.
Ein Temperabild auf Holztafel zeigt einen weißbärtigen Eremitenmönch mit Heiligenschein in rosa-schwarzem Habit, stehend in einer kahlen, winterlichen Landschaft mit toten Bäumen und weidenden Hirschen, im Hintergrund ein kleines Kloster.
Der heilige Antonius der Große
Ein reicher junger Ägypter hörte eine einzige Bibelstelle, nahm sie wörtlich und zog in die Wüste – und wurde damit zum Grund, warum es das Mönchtum überhaupt gibt.
Ein ovaler Kupferstich eines mit Heiligenschein versehenen, tonsurierten Abtes, der vor einer mit Kreuz und Marterwerkzeugen behängten Säule kniet, ein Banner mit einem lateinischen Gebet hält, im Hintergrund eine ummauerte Stadt.
Der heilige Bernhard von Clairvaux
Ein 22-Jähriger überredete 30 Freunde zu einem kämpfenden Kloster — und predigte 33 Jahre später einen Kreuzzug so wirkungsvoll, dass der Stoff ausging.
Ein Kupferstich aus dem 17. Jahrhundert zeigt ein riesiges Seeungeheuer, an dessen schuppigem Rücken Schiffe mit Masten vor Anker liegen, während Mönche sich um einen kleinen Bordaltar mit Kreuz versammeln und eine Gestalt mit Heiligenschein samt Begleitern von einem Ruderboot aus zusieht.
Der heilige Brendan der Seefahrer
Irische Mönche erzählten, wie Brendan mit einem Lederboot den Atlantik befuhr und auf einer Insel, die sich als Wal entpuppte, die Messe feierte — reine Legende.
Eine Fotografie eines Modells zeigt einen kahlköpfigen, in Kutte gekleideten Mönch, der mit über der Brust gekreuzten Armen und gesenktem Kopf in Kontemplation dasteht.
Der heilige Bruno von Köln
Ein angesehener Theologielehrer gab seinen Posten wegen der Korruption seines Erzbischofs auf und führte sechs Gefährten in ein Alpental, um einen Orden zu gründen.
Eine Feder- und lavierte Zeichnung zeigt einen bärtigen, knienden Priester, der zärtlich das Jesuskind hält, das sich ihm entgegenstreckt, während die Jungfrau Maria und zwei Putten von den Wolken herabblicken.
Der heilige Kajetan
Ein Adliger, der Priester wurde, gründete im hungernden Neapel einen zinsfreien Fonds gegen Kredithaie, die die Armen ausbeuteten – daraus wurde die Bank von Neapel.
Ein nahes andächtiges Porträt eines jungen, großäugigen Prinzen mit juwelenbesetzter rot-goldener Krone, aus einem traditionellen Gemälde des heiligen Kasimir aus dem 16. Jahrhundert.
Der heilige Kasimir von Polen
Mit 13 zog ein polnischer Prinz aus, um für seinen Vater einen fremden Thron zu erobern. Der Feldzug endete in Schande, und nie wieder griff er zu Waffen oder Krone.
Eine mittelalterliche illuminierte Buchmalerei zeigt einen knienden Mönch, der die Füße einer nimbierten, verhüllten Gestalt wäscht, die unter einem gewölbten Gebäude sitzt, aus einer Handschrift von Bedas Leben des heiligen Cuthbert aus dem 12. Jahrhundert.
Der heilige Cuthbert von Lindisfarne
Ein Einsiedlerbischof, so versessen auf Seevögel, dass eine Ente noch heute seinen Namen trägt — sein angeblich unverwester Leib begründete Durham Cathedral.
Ein handkolorierter Kupferstich aus dem 19. Jahrhundert, der Bischof Eugène de Mazenod im bischöflichen Ornat vor der Hügelbasilika Notre-Dame de la Garde in Marseille zeigt.
Der heilige Eugen von Mazenod
Ein adeliges Kind floh vor der Französischen Revolution und wuchs verarmt im Exil auf. Später gründete er einen Missionsorden für die Ärmsten der Gesellschaft.
Ein nahes, ernstes Porträt eines grauhaarigen, bärtigen spanischen Priesters in schwarzem Umhang mit weißem Kragen, leicht zur Seite blickend.
Der heilige Johannes von Ávila
Ein Nachkomme jüdischer Konvertiten wurde zum großen geistlichen Begleiter der Gegenreformation — und beriet persönlich Ignatius von Loyola und Teresa von Ávila.
Ein handkolorierter Holzschnitt aus dem 15. Jahrhundert zeigt eine junge Frau, die auf dem Eis gestürzt ist, während andere Frauen ihr aufhelfen, im Hintergrund eine ummauerte niederländische Stadt und weitere Schlittschuhläufer.
Die heilige Liduina von Schiedam
Ein einziger Schlittschuhunfall mit 15 machte eine niederländische Jugendliche 37 Jahre lang zur Invalidin. Die Kirche machte sie später zur Patronin dieses Sports.
Ein Schwarz-Weiß-Foto von Titus Brandsma mit runder Brille, im akademischen Talar und mit der Amtskette des Rector magnificus der Katholischen Universität Nijmegen.
Der heilige Titus Brandsma
Mit 60 überbrachte ein Karmelitenpater einen Brief, der katholische Zeitungen zur Weigerung gegen NS-Propaganda aufrief. Fünf Monate später war er tot.
Eine vergoldete Statue eines Bischofs mit Mitra, der in einer Hand einen Bischofsstab und in der anderen ein kleines Kirchenmodell hält.
Der heilige Virgil von Salzburg
Die Legende sagt, er sei wegen der runden Erde der Häresie angeklagt worden. Der wahre Streit war seltsamer — ob Menschen auf ihrer Rückseite gerettet werden können.
Die Pfarrkirche von Balazar, Portugal, die mit der seligen Alexandrina Maria da Costa verbunden ist, bei Tageslicht fotografiert.
Selige Alexandrina von Balazar
Eine Vierzehnjährige sprang aus einem Fenster, um einem Übergriff zu entkommen, und blieb gelähmt – dann lebte sie dreizehn Jahre nur von der Eucharistie.
Das Heiligtum Unserer Lieben Frau von der Göttlichen Liebe bei Rom, Ort der Seligsprechungsfeier 2010 für Chiara "Luce" Badano.
Selige Chiara "Luce" Badano
Eine italienische Teenagerin, die Tennis und Popmusik liebte, erhielt mit sechzehn die Diagnose Knochenkrebs und lehnte Schmerzmittel ab, die den Geist trüben.
Ein andächtiges Gemälde von Elisabetta Canori Mora, in dunklen Gewändern und weißer Spitzenhaube, kniend im Gebet vor einem Altar mit Monstranz und einem Bild des Heiligsten Herzens.
Selige Elisabetta Canori Mora
Eine römische Braut sah, wie der Ehrgeiz ihres Mannes zu Kontrolle, Untreue und Ruin verkam – sie antwortete, indem sie Böden schrubbte, um ihre Töchter zu ernähren.
Eine sepiafarbene Fotografie der jungen Laura Vicuña, in einem hellen Trägerkleid mit dunkler Schärpe, direkt in die Kamera blickend.
Selige Laura Vicuña
Eine salesianische Schülerin erfuhr, dass ihre Mutter in einer zwanghaften Beziehung gefangen war, und beschloss mit zehn Jahren, ihr Leben für sie darzubringen.
Eine bronzene Gedenktafel in Posen mit einem plastischen Reliefporträt von Natalia Tułasiewiczs Gesicht, ihrem Namen, ihren Lebensdaten und einem Zitat aus ihren eigenen Schriften.
Selige Natalia Tułasiewicz
Eine polnische Literaturabsolventin meldete sich zur NS-Zwangsarbeit, um heimlich deportierte Frauen zu betreuen, und wurde 1945 an Ostern in Ravensbrück vergast.
Eine ovale Schwarz-Weiß-Studiofotografie der jungen Bernadette Soubirous, mit gemustertem Kopftuch und dunklem Schultertuch, gefalteten Händen, ruhig zur Seite blickend.
Die heilige Bernadette Soubirous
Eine kränkliche Vierzehnjährige beim Feuerholzsammeln sah »etwas Weißes in Frauengestalt« in einer Felsnische — und kehrte trotz Drohung mit der Irrenanstalt zurück.
Ein reich gemustertes Gemälde im Stil der keltischen Wiedergeburt zeigt zwei Engel mit Heiligenschein, die die heilige Bride (Brigid) in weißen Gewändern über ein wogendes Meer tragen, darunter Möwen und eine Robbe.
Die heilige Brigid von Irland
Jahrhundertelang hüteten Nonnen in Kildare eine Flamme zu ihren Ehren, die nie erlosch — neunzehn Frauen teilten sich die Nächte, die letzte gehörte Brigid.
Eine mittelalterliche illuminierte Buchmalerei zeigt die Taufe Chlodwigs in einem steinernen Taufbecken, flankiert von einer nimbierten Chrodechild in Blau und dem heiligen Remigius in bischöflichen Gewändern, während der Heilige Geist als Taube herabschwebt.
Die heilige Chrodechild (Clotilde)
Sie heiratete einen heidnischen fränkischen Kriegsherrn mit einem Ziel: seine Bekehrung. Jahrzehnte später ermordeten ihre eigenen Söhne im Machtkampf ihre Enkel.
Eine Schwarzweißfotografie von Edith Stein in Karmelitinnenhabit und Schleier, aufgenommen im Kölner Karmel um 1938.
Die heilige Edith Stein — Teresia Benedicta a Cruce
Eine brillante Philosophin konvertierte zum Katholizismus und wurde Karmelitin — dann wurde sie 1942 in Auschwitz ermordet, gerade weil sie als Jüdin geboren war.
Ein Holzschnitt aus dem 19. Jahrhundert, der eine junge Frau mit Heiligenschein beim Lesen eines Buches neben einer antiken Ruinensäule zeigt, zur Illustration des Lebens der heiligen Euphrasia.
Die heilige Euphrasia von Konstantinopel
Ein Kind, vom byzantinischen Kaiserhof zur Ehe versprochen, bat um Aufnahme in ein Wüstenkloster — und verschenkte später, frei über ihr Vermögen zu verfügen, alles.
Eine mit Kapuze bekleidete Frau steht auf einer mondbeschienenen Dachterrasse mit Blick über die Dächer von Paris, gemalt in sanften Blau- und Grautönen.
Die heilige Genoveva von Paris
Als Attila 451 vorrückte, wollten die verängstigten Pariser fliehen — bis eine Laiin unter dreißig ihnen sagte, zu bleiben und zu beten. Paris hat es nie vergessen.
Ein Ölgemälde aus dem 18. Jahrhundert zeigt einen barfüßigen Schäfer, der die Hand nach einer Frau mit Heiligenschein und einem Säugling im Arm ausstreckt, umgeben von Schafen und einem Engel.
Die heilige Germaine Cousin
Von der Stiefmutter zum Schlafen im Schuppen und Essen aus dem Hundenapf gezwungen, schlich sich eine behinderte Schäferin täglich zur Messe — sie verlor kein Schaf.
Ein nahes andächtiges Porträt von Pater Marcellin Champagnat in weiß-goldenen liturgischen Gewändern, mit sanftem Gesichtsausdruck nach unten blickend, neben einer goldenen Inschriftenkartusche.
Der heilige Marcellin Champagnat
Ein sterbender Jugendlicher, der nichts vom Glauben wusste, überzeugte einen jungen Priester, mit nur zwei Gefährten einen ganzen Lehrorden zu gründen.
Eine moderne Andachtsdarstellung der heiligen Margareta von Castello mit geschlossenen Augen, in einem blassen, dominikanisch anmutenden Habit, mit Heiligenschein, auf einen Holzstock gestützt in einem grünen Feld.
Die heilige Margareta von Castello
Blind geboren, mit gekrümmter Wirbelsäule, wurde sie ein Jahrzehnt von ihren Eltern versteckt – und mit sechzehn zurückgelassen, als die Wunderheilung ausblieb.
Ein tonsurierter Erzbischof mit Heiligenschein in weiß-goldenen Gewändern steht neben einem goldenen Vortragekreuz und einer Monstranz, im Hintergrund eine gemalte Kampfszene.
Der heilige Norbert von Xanten
Ein reicher Höfling, der jemanden fürs Beten bezahlte, wurde vom Blitz niedergestreckt — und zum kompromisslosen Reformer, den sein Klerus töten wollte.
Ein Stich aus dem 17. Jahrhundert, der den heiligen Pachomius kniend im Gebet neben einem Totenschädel und einem aufgeschlagenen Buch zeigt, wie er zu einem in Lichtglanz herabsteigenden Engel emporblickt.
Der heilige Pachomius der Große
Ein heidnischer Rekrut, aus Nächstenliebe von Fremden in einer römischen Kaserne verpflegt, entwarf später das bis heute gültige klösterliche Gemeinschaftsmodell.
Ein Schwarzweiß-Fotoporträt des heiligen Petrus Julian Eymard in klerikaler Kleidung, mit sichtbarem Kreuz auf der Brust.
Der heilige Petrus Julian Eymard
Erschüttert von leeren Kirchen in Pariser Armenvierteln, verließ ein Priester seinen Orden, um eine ganz auf die Eucharistie ausgerichtete Kongregation zu gründen.
Ein barockes Gemälde zeigt einen barfüßigen Franziskanerbruder, den heiligen Petrus von Alcántara, mit zwei Wanderstäben vor einer kniend staunenden Gruppe während eines seiner überlieferten Wunder.
Der heilige Petrus von Alcántara
Ein Ordensbruder, der angeblich nur 90 Minuten pro Nacht schlief, erzählte Teresa von Ávila beiläufig, wie ihn einst fallender Schnee in einem Sturm nicht begrub.
Ein barockes Gemälde des heiligen Romuald, rechts sitzend in weißem Ordensgewand, wie er sich an eine versammelte Gruppe von Mitbrüdern, Eremitenmönchen, wendet.
Der heilige Romuald
Ein Adliger büßte vierzig Tage für das Verbrechen seines Vaters, danach konnte er nicht aufhören, strengere Klöster zu gründen – eines besteht bis heute.
Eine vergoldete russisch-orthodoxe Ikone des heiligen Seraphim von Sarow, ein alter Mönch mit langem weißem Bart, in dunkler Kutte und einer mit Kreuzen bestickten Stola, vor einem prächtigen Goldgrund.
Der heilige Seraphim von Sarow
In einem verschneiten russischen Wald wurde 1831 ein Mönch, der eigenen eidesstattlichen Aussage seines Schülers zufolge, zu hell, um ihn anzusehen.
Ein Chiaroscuro-Holzschnitt von vier sitzenden, bärtigen Kirchenlehrern, jeder mit einem aufgeschlagenen Buch, versammelt zum Gespräch um eine zentrale Säule.
Kirchenlehrer — Die vollständige Liste, und warum jeder Einzelne den Titel verdiente
Ein Verzeichnis der 37 Kirchenlehrer, jenes seltenen Titels für Heilige, deren Schriften die katholische Lehre prägten, mit Links zu jedem hier behandelten.
Eine handkolorierte Lithografie aus dem 19. Jahrhundert zeigt eine Nonne in weißem und schwarzem Habit, kniend im Gebet mit Rosenkranz vor einem Kreuzaltar, während oben Engel in Wolken erscheinen.
Die heilige Birgitta von Schweden
Eine schwedische Adlige zog acht Kinder groß, begrub ihren Mann und zog dann nach Rom, um einen Orden zu gründen und Päpste jahrzehntelang zur Rückkehr zu drängen.
Ein japanisches Kirishitan-zeitliches Gemälde des heiligen Franz Xaver in schwarzer Soutane, mit erhobenem Blick und den Händen an einem flammenden Herzen, unter einer Vision des gekreuzigten Christus, umgeben von Putten.
Der heilige Franz Xaver
Ein baskischer Adliger gab eine Karriere in Paris auf, um ein Jahrzehnt lang Indien, den Malaiischen Archipel und Japan für den jungen Jesuitenorden zu missionieren.
Ein Ausschnitt aus einem Ölgemälde, das eine junge Nonne mit Heiligenschein neben einem alten Mönch zeigt, wie sie in einem sonnendurchfluteten Klosterhof Almosen verteilt.
Die heilige Hilda von Whitby
Eine Äbtissin mit Vorliebe für keltische Bräuche richtete 664 die Synode aus, die England für Rom entschied — und setzte das Urteil in ihrem eigenen Haus durch.
Ein Ölgemälde aus dem 17. Jahrhundert zeigt die Jungfrau Maria, die in Wolken über drei knienden Nonnen erscheint, die das Allerheiligste in einem Kircheninneren anbeten.
Die heilige Juliana von Lüttich
Mit sechzehn begann eine klösterliche Nonne, einen Mond mit dunklem Streifen zu sehen. Zwanzig Jahre schwieg sie, bevor daraus das Fronleichnamsfest wurde.
Eine Novgoroder Ikone des 15. Jahrhunderts zeigt den heiligen Basilius den Großen mit Heiligenschein und Bart in bischöflichen Gewändern, eine Schriftrolle haltend — jenen Enkel, den Makrina die Ältere persönlich im Glauben unterwies.
Die heilige Makrina die Ältere
Eine Großmutter überlebte die Verfolgung unter Diokletian sieben Jahre versteckt und lehrte dann ihre Enkel den Glauben – zwei wurden Riesen der Theologie.
Eine verwitterte Steinstatue einer jungen Frau mit Heiligenschein, die Hand auf die Brust gepresst, nach oben blickend, auf der Kolonnade des Petersplatzes in Rom.
Die heilige Makrina die Jüngere
Mit zwölf starb ihr Verlobter vor der Hochzeit. Sie nannte sich fortan bereits verheiratet — und diktierte auf ihrem Sterbebett Gregor von Nyssa noch Philosophie.
Ein Ölgemälde aus dem 18. Jahrhundert zeigt eine kniende Nonne in schwarz-weißer Ordenstracht, die Hände zum Gebet gefaltet, umgeben von goldenen Strahlen, mit dem Herz Jesu auf einem Altar vor ihr.
Die heilige Margareta Maria Alacoque
Eine unbekannte französische Nonne berichtete, Christus habe ihr im Gebet sein verwundetes Herz gezeigt – daraus wurde die weltbekannte Herz-Jesu-Verehrung.
Ein ernstes Porträt von 1700, das eine ältere Ordensfrau in weißem Wimpel und schwarzem Habit zeigt, mit Kruzifix, die Hände im Gebet gefaltet.
Die heilige Margareta Bourgeoys
Sie überquerte den Atlantik zu einer Grenzfestung und baute einen Lehrorden unbehauster, unverschleierter Schwestern auf – die erste weibliche kanadische Heilige.
Ein Porträt aus dem 19. Jahrhundert einer Ordensfrau mit grauem Wimpel und dunklem Habit, mit Kruzifix, den Blick in stiller Andacht gesenkt.
Die heilige Margareta d'Youville
Mit 29 verwitwet und von Schulden erdrückt, öffnete sie den Ärmsten Montreals ihre Tür. Nachbarn gaben ihr einen Spottnamen – die Grauen Schwestern behielten ihn.
Ein barockes Deckenfresko zeigt Christus über zwei mit Heiligenschein dargestellten mittelalterlichen Nonnen, die mit aufgeschlagenen Büchern sitzen, eine von ihnen Mechtild von Hackeborn beim Niederschreiben einer Vision.
Die heilige Mechtild von Hackeborn
Zwei Mitschwestern schrieben jahrelang heimlich alles auf, was sie über ihre Visionen erzählte. Als sie es erfuhr, war sie bestürzt, nicht geschmeichelt.
Eine Schwarzweiß-Jugendstil-Illustration einer Frau mit Heiligenschein, die über einem kauernden Hasen steht, während ein berittener Jäger mit seinem Hund aus dem Wald zusieht.
Die heilige Melangell
Ein Prinz auf der Hasenjagd fand das Tier im Mantel einer Einsiedlerin Schutz suchend – und schenkte ihr das ganze Tal. Die Geschichte ist kaum verifizierbar.
Eine Andachtsikone einer Frau mit Heiligenschein in grünen und orangefarbenen Gewändern, die ein kleines goldenes Kreuz hält.
Die heilige Olympias von Konstantinopel
Erbin eines der größten Vermögen des Oströmischen Reiches, verschenkte sie fast alles und wurde verbannt, weil sie Johannes Chrysostomus treu blieb.
Ein Ölgemälde aus dem 18. Jahrhundert einer trauernden römischen Witwe in blauen Gewändern, die an einem Hafenkai von Gefährtinnen umgeben steht, während sie nach oben blickt, Engel über ihr erscheinen und im Hintergrund ein mit SPQR markiertes Segelschiff wartet.
Die heilige Paula von Rom
Die Tochter eines römischen Senators verließ den Aventin für eine Höhlenstadt in Judäa und finanzierte dort dem Priester die lateinische Bibelübersetzung.
Eine byzantinische Miniatur aus dem 11. Jahrhundert, die das Martyrium von Perpetua, Felicitas und ihren drei Gefährten mit goldenen Heiligenscheinen vor goldenem Hintergrund zeigt.
Die heiligen Perpetua und Felicitas
Eine 22-jährige Adlige führte vor ihrer Hinrichtung 203 n. Chr. ein Gefängnistagebuch, das erhalten blieb — eines der frühesten Texte einer christlichen Frau.
Eine handkolorierte Lithografie von 1845 zeigt eine junge Frau mit Rosenkranz und goldenem Heiligenschein, einen Palmzweig haltend, umgeben von vier Engeln in den Wolken, mit einem Anker und Blumen darunter.
Die heilige Philomena
1802 fanden Arbeiter ein römisches Grab, dessen zerbrochene Fliesen einen Namen bildeten – ihre Lebensgeschichte kam Jahrzehnte später aus den Visionen einer Nonne.
Ein Kupferstich aus dem 18. Jahrhundert zeigt eine sterbende Nonne am Boden liegend, gestützt von einer Mitschwester mit einem Kruzifix, während eine weitere Nonne durch eine Tür herantritt, mit einem Totenschädel und einer Sanduhr auf einem Sockel daneben.
Die heilige Scholastika
Als ihr Bruder Benedikt sich weigerte, eine weitere Nacht zu bleiben, senkte sie den Kopf und betete – der klare Himmel wurde zum Unwetter, zu heftig zum Aufbruch.
Eine byzantinische Miniatur aus einer illuminierten Handschrift des 11. Jahrhunderts zeigt eine Frau mit Heiligenschein in dunklen Mönchsgewändern, mit erhobenen Händen vor einem Säulengebäude stehend, Goldgrund.
Die heilige Synkletika von Alexandria
Eine reiche, schöne junge Frau verschenkte ihr Vermögen und mauerte sich mit ihrer blinden Schwester in ein Grab ein – dann standen Schülerinnen vor der Tür.
Ein Kupferstich aus dem 19. Jahrhundert zeigt eine junge Frau mit einem Wasserkrug an einem Brunnen im Gespräch mit einem alten Bettler, der sich auf einen Stab stützt, im Hintergrund eine toskanische Hügelstadt.
Die heilige Zita von Lucca
Mit zwölf wurde sie Magd in einem toskanischen Haushalt — und blieb achtundvierzig Jahre, verschenkte ein Drittel ihres Lohns, bis Lucca sie eine Heilige nannte.
Ein barockes Porträt eines bärtigen Mönchs im schwarzen Benediktinerhabit, ein Buch haltend, gemalt in Zurbaráns charakteristisch kargem, plastischem Stil.
Gründer katholischer Ordensgemeinschaften — Ein Verzeichnis
Vom Kloster des heiligen Benedikt auf Monte Cassino bis zu Mutter Teresas Nächstenliebe-Schwestern – ein Verzeichnis der hier behandelten Ordensgründer.
Ein ikonenartiges Gemälde des 18. Jahrhunderts, das vierzig Märtyrer mit Heiligenschein gemeinsam auf einem zugefrorenen See zeigt, die Arme zum Himmel erhoben, während Soldaten vom Ufer aus zusehen.
Gruppen christlicher Märtyrer — Ein Verzeichnis
Von vierzig Soldaten auf einem See bis zu acht Jesuitenmissionaren in Neufrankreich – ein Verzeichnis der Heiligen, die als Gruppe den Märtyrertod erlitten.
Ein Kirchenfenster, das den heiligen Anselm von Canterbury als Bischof in grünen und rosafarbenen Gewändern und einer Mitra zeigt, einen Bischofsstab haltend und zwei Finger zum Segen erhoben, mit der Inschrift „St Anselm“.
Der heilige Anselm von Canterbury
Ein italienischer Mönch wurde Englands Erzbischof, geriet mit zwei Königen wegen der Kirchenfreiheit aneinander und wollte Gottes Existenz allein mit Logik beweisen.
Ein Kupferstich aus dem 18. Jahrhundert, der den heiligen Cyrill von Jerusalem als bärtigen, mit Heiligenschein versehenen Bischof in prunkvollen liturgischen Gewändern zeigt, eine Hand erhoben, die andere hält ein aufgeschlagenes Buch.
Der heilige Cyrill von Jerusalem
Dreimal von arianischen Rivalen vertrieben, fand dieser Bischof dennoch Zeit, die älteste erhaltene Anleitung der Kirche zur Taufvorbereitung zu verfassen.
Eine kretische Ikone aus dem 15. Jahrhundert, die den Tod des heiligen Ephräm des Syrers darstellt, umgeben von Mönchen in einer bergigen, höhlenreichen Landschaft, in deren Mitte eine Ikone der Gottesmutter mit Kind getragen wird.
Der heilige Ephräm der Syrer
Ein Diakon, der nie das Priesteramt anstrebte, schrieb Hunderte Hymnen, so reich und weit gesungen, dass die syrische Tradition ihn Harfe des Heiligen Geistes nennt.
Eine byzantinische Ikone des heiligen Johannes von Damaskus, ein alter bärtiger Mönch in rotem und blauem Gewand mit gemustertem Kopftuch, mit Heiligenschein, eine Schriftrolle haltend.
Der heilige Johannes von Damaskus
Fernab kaiserlicher Reichweite schrieb dieser Mönch aus Damaskus in seinem Kloster die theologische Verteidigung, die die Ikonen später vor der Zerstörung rettete.
Eine mittelalterliche armenische Buchmalerei auf Goldgrund, die einen mit Heiligenschein versehenen Mönch in roten und blauen Gewändern zeigt, dessen Name in armenischer Schrift zu beiden Seiten seines Kopfes eingetragen ist.
Der heilige Gregor von Narek
Ein armenischer Mönch, der nie in Rom war und dessen Kirche nicht in Gemeinschaft mit dem Papst stand, wurde fast 900 Jahre nach seinem Tod zum Kirchenlehrer.
Ein Schwarz-Weiß-Kupferstich eines alten bärtigen Bischofsheiligen mit Heiligenschein, den Kopf gesenkt, in einer klösterlichen Kapuze.
Der heilige Irenäus von Lyon
Als Schüler eines Schülers des Apostels Johannes schrieb dieser Bischof das Werk, das den gnostischen Häresien ihren Namen gab — 2022 wurde er Kirchenlehrer.
Ein Kupferstich aus dem 18. Jahrhundert, der einen alten bärtigen Ordensbruder in einer Kutte mit Kapuze zeigt, an einem Schreibpult sitzend, eine Feder in der Hand, neben einem Bücherregal.
Der heilige Laurentius von Brindisi
Ein Kapuzinerbruder, der mehrere Bibelsprachen fließend beherrschte, ritt gegen die Osmanen in die Schlacht – nur mit einem Kruzifix bewaffnet – und siegte.
Ein nahes Ölporträt eines bärtigen Jesuitenpriesters mittleren Alters mit grauem Haar, gemalt vor goldbraunem Hintergrund.
Der heilige Petrus Canisius
Der Katechismus eines niederländischen Jesuiten erlebte zu Lebzeiten 200 Auflagen und machte »Canisius« im deutschsprachigen Europa zum Inbegriff des Katechismus.
Kerzenlicht-Gemälde aus dem 17. Jahrhundert des heiligen Josef, des Zimmermanns, über seine Werkbank gebeugt, gegenüber einem jungen Jesus, der eine brennende Kerze hält.
Der Heilige Josef
Wer der heilige Josef war, warum er in der Schrift kein einziges Wort spricht, und warum die Kirche ihn weiterhin Patron der Weltkirche nennt.
Barockes Gemälde eines jungen Johannes des Täufers, sitzend in der Wildnis, gehüllt in rotes Tuch und Tierfell, einen Holzstab haltend.
Johannes der Täufer
Wer Johannes der Täufer war, warum er allein in der Wüste lebte, bevor sein Wirken begann, und warum er sich selbst dessen unwürdig nannte, den er taufte.
Das verblasste Originalbild Unserer Lieben Frau von Guadalupe, das Maria in einem sternenübersäten grünen Mantel zeigt, stehend auf einer Mondsichel, gehalten von einem Engel.
Unsere Liebe Frau von Guadalupe
Die Geschichte der Erscheinungen von 1531 vor Juan Diego, das Bild auf seinem Umhang, und warum Unsere Liebe Frau von Guadalupe zur Patronin der Amerikas wurde.
Gemälde des heiligen Franziskus von Assisi, kniend an einem Berghang, das Gesicht nach oben gewandt, den Arm ausgestreckt, während Strahlen ihn mit einer Vision über ihm verbinden.
Der Heilige Franziskus von Assisi
Wie der Sohn eines wohlhabenden Kaufmanns alles aufgab, um die Franziskaner zu gründen, und was ihm 1224 auf dem Berg La Verna geschah.
Renaissance-Porträt mit goldenem Hintergrund des heiligen Thomas von Aquin, der ein aufgeschlagenes Buch hält, mit einem kleinen Kirchenmodell in der anderen Hand.
Der Heilige Thomas von Aquin
Wie der "stumme Ochse" zum Engelgleichen Lehrer der Kirche wurde, was die Summa Theologiae eigentlich erreichen wollte, und warum er aufhörte, sie zu schreiben.
Gemälde von Johanna von Orléans in glänzender Plattenrüstung, mit nach oben gerichtetem Blick und betend konzentriertem Gesichtsausdruck.
Die Heilige Johanna von Orléans
Wie ein Bauernmädchen dazu kam, Frankreichs Heer anzuführen, warum sie mit neunzehn hingerichtet wurde, und wie die Kirche sie fast 500 Jahre später heiligsprach.
Das Bild Unserer Lieben Frau von Guadalupe auf der Tilma des heiligen Juan Diego, eine der von der Kirche anerkannten Marienerscheinungen
Von der Kirche anerkannte Marienerscheinungen
Guadalupe, Lourdes und Fátima sind die bekanntesten, doch auch andere Erscheinungen erhielten die formelle Anerkennung der Kirche — so läuft dieser Prozess ab.
Gemälde von Leonardo da Vinci mit der heiligen Anna, der Jungfrau Maria und dem Christuskind
Die heilige Anna, Mutter der Jungfrau Maria
Warum die Frau, die als Marias Mutter verehrt wird, in der Schrift nie namentlich genannt wird, und wie eine alte Überlieferung ihr den Namen Anna gab.
Gemälde des heiligen Antonius von Padua, kniend in Anbetung vor dem Christuskind, eine weiße Lilie haltend, mit Putten darüber.
Der Heilige Antonius von Padua
Wie ein gebürtiger Portugiese als Franziskaner zu einem der großen Prediger seines Jahrhunderts wurde – und warum man ihn noch heute um verlorene Dinge bittet.
Die heilige Barbara sitzend vor dem Turm ihres Martyriums, Zeichnung von Jan van Eyck
Die heilige Barbara, jungfräuliche Märtyrerin
Wer die heilige Barbara war, warum sie mit einem dreifenstrigen Turm dargestellt wird, und warum die Kirche ihr Fest 1969 aus dem allgemeinen Kalender strich.
Karton von Raffael: Paulus und Barnabas in Lystra, für heidnische Götter gehalten
Der heilige Barnabas, Apostel
Der »Sohn des Trostes«, der für Saulus bürgte, als sich sonst niemand in Jerusalem ihm nähern wollte, und Apostel wurde, ohne Jesus je leibhaftig begegnet zu sein.
Der roemische Hauptmann Kornelius kniet, während ihm ein Engel in einer Vision erscheint
Der heilige Kornelius, der Hauptmann
Die Geschichte des Kornelius, des römischen Offiziers, dessen Vision und Bekehrung in Apostelgeschichte 10 den christlichen Glauben für die heidnische Welt öffnete.
Ikone der Kreuzigung, die Christus zwischen den beiden Schächern zeigt, darunter der heilige Dismas, der gute Schächer
Der heilige Dismas — Dem guten Schächer wurde das Paradies verheißen
Wer der heilige Dismas war, was er Jesus am Kreuz wirklich sagte, und warum seine Bekehrung in letzter Minute zum Vorbild christlicher Hoffnung wurde.
Der heilige Expeditus als römischer Soldat mit einem Kreuz mit der Inschrift 'Hodie', einen Raben zertretend
Der heilige Expeditus, Patron dringender Anliegen
Wer der heilige Expeditus gewesen sein soll, warum er gegen Aufschieberitis angerufen wird, und warum seine bloße Existenz Gegenstand gelehrter Debatten ist.
Freskomalerei von Giotto: Joachim und Anna umarmen sich am Goldenen Tor
Der heilige Joachim, der Vater der Jungfrau Maria der Überlieferung nach
Wer Joachim nach uralter christlicher Überlieferung war, warum sein Name nirgends in der Bibel steht, und was die Kirche tatsächlich über ihn lehrt.
Gemälde von Caravaggio: Christus erweckt Lazarus von den Toten
Der heilige Lazarus von Betanien
Der Mann, den Jesus nach vier Tagen im Grab beim Namen rief — und warum er oft mit einer ganz anderen Figur aus einem Gleichnis Jesu verwechselt wird.
Gemälde von Caravaggio: die heilige Martha im Gespräch mit ihrer Schwester Maria Magdalena
Die heilige Marta von Betanien
Die Geschichte der Martha von Bethanien, Schwester von Maria und Lazarus – vom «Marta, Marta»-Wort bei Lukas bis zur Bitte an Jesus am Grab in Johannes 11.
Gemälde von Tintoretto: der heilige Rochus, Patron der Pestkranken, in himmlischer Glorie
Der heilige Rochus — Der Pilger, der die Pestkranken heilte
Wer der heilige Rochus war, warum er mit Hund und einer Beinwunde dargestellt wird, und wie ein Adliger als Pilger zu einem der meistangerufenen Pestpatrone wurde.
Byzantinische Miniatur des heiligen Timotheus, Bischof von Ephesus und Jünger des Paulus
Der heilige Timotheus — Paulus' geliebter Jünger
Wer der heilige Timotheus war, warum Paulus ihn sein »wahrhaftiges Kind im Glauben« nannte, und was die beiden Briefe an ihn über sein Leben und Sterben verraten.
Mittelalterliches Fresko des heiligen Titus, Gefährte des Paulus und Bischof von Kreta
Der heilige Titus — Der Heide, den Paulus nicht beschneiden ließ
Wer der heilige Titus war, warum er unbeschnitten beim Apostelkonzil zum Wendepunkt wurde, und was die Überlieferung über ihn als Bischof von Kreta berichtet.
Gemälde von Hans Memling: die heilige Veronika hält das Schweißtuch mit dem Antlitz Christi
Die heilige Veronika und das Schweißtuch Christi
Die Geschichte der Veronika, die Christus auf dem Weg nach Golgota das Gesicht abwischte — warum ihr Schleier zur sechsten Kreuzwegstation wurde, obwohl namenlos.
Freske eines Tetramorphs, das die vier Evangelistensymbole - Mensch, Löwe, Stier und Adler - zu einer Figur vereint
Die vier Evangelisten und ihre Symbole
Warum Matthäus, Markus, Lukas und Johannes traditionell als Mensch, Löwe, Stier und Adler dargestellt werden — und woher diese uralte Symbolik wirklich stammt.
Leonardo da Vincis Abendmahl, das Christus mit den zwölf Aposteln am Tisch zeigt
Die zwölf Apostel — Die vollständige Liste auf einen Blick
Wer die zwölf Männer, die Jesus als engste Gefährten wählte, wirklich waren, wie an jeden erinnert wird, und wo man die Geschichte hinter jedem Namen nachlesen kann.
Die Jungfrau mit Kind, umgeben von den jungfräulichen Märtyrerinnen Katharina, Cäcilia, Barbara und Ursula
Jungfräuliche Märtyrerinnen der frühen Kirche
Agnes, Agatha, Luzia, Cäcilia, Perpetua und Felizitas — junge Frauen, die den Tod dem Kompromiss vorzogen und deren Namen bis heute bei jeder Messe genannt werden.
Die Verkuendigung von Fra Angelico, die den Engel Gabriel zeigt, der Maria die Ankunft Christi verkuendet
Advent einfach erklärt: Die Zeit des Wartens vor Weihnachten
Was ist der Advent? Die Bedeutung der Adventszeit, die Tradition des Adventskranzes, ihre Dauer und warum die Kirche in diesen Wochen Violett und Rosa trägt.
Der Prophet Elija wird in einem feurigen Wagen zum Himmel emporgehoben
Elija: Feuer auf dem Karmel und ein Flüstern am Horeb
Der Prophet Elija ließ Feuer auf den Karmel herabfallen und floh dann in die Wüste, um Gott nicht im Sturm, sondern in einem leisen Säuseln zu hören.
Der Prophet Elisa besucht die Sunamiterin
Elischa: Der doppelte Anteil an Elijas Geist
Elischa erbte Elijas Mantel und nutzte ihn, um einen fremden General zu heilen, die leeren Krüge einer Witwe zu füllen und ein Kind vom Tod zu erwecken.
Hiob sitzt mit seinen drei Freunden, die kamen, um ihn in seinem Leid zu troesten
Ijob: Der Mann, der mit dem Sturm haderte
Ijob verlor alles ohne Erklärung, wies die einfachen Antworten seiner Freunde zurück und forderte eine Anhörung vor Gott — der ihm aus einem Sturm antwortete.
Jona wird aus dem Bauch des grossen Fisches an Land gespien
Jona: Der Prophet, der vor der Barmherzigkeit floh
Jona floh vor seiner Sendung nach Ninive, überlebte drei Tage im Bauch eines großen Fisches — und wurde dann wütend, als Gott die Stadt verschonte.
Christus in der Wueste von Ivan Kramskoi, das Jesus waehrend seiner vierzigtaegigen Fastenzeit zeigt
Die Fastenzeit einfach erklärt: Vierzig Tage des Fastens, Betens und der Vorbereitung
Was ist die Fastenzeit und warum dauert sie 40 Tage? Ihre biblischen Wurzeln, der Aschermittwoch, die Fasten- und Abstinenzregeln und der Sinn dieser Zeit.
Statue Unserer Lieben Frau von Knock am Ort der Erscheinung in der Grafschaft Mayo, Irland
Unsere Liebe Frau von Knock: Die stumme Erscheinung im Regen
Fünfzehn Zeugen beteten zwei Stunden im strömenden Regen den Rosenkranz, während Maria, Josef und Johannes schweigend an der Kirchenwand von Knock erschienen.
Anonymer Stich aus dem 19. Jahrhundert von der Erscheinung der Jungfrau Maria vor zwei Kindern auf dem Berg von La Salette, Frankreich
Unsere Liebe Frau von La Salette: Tränen auf einem Berghang
1846 begegneten zwei Hirtenkinder einer weinenden Frau auf einem Berg in Frankreich; die Kirche erkannte sie 1851 an, spätere Geheimnisse bleiben strittig.
Die heilige Elisabeth von Portugal in koniglichem Gewand mit Rosen, Gemalde von Francisco de Zurbaran
Die heilige Elisabeth von Portugal: Die Königin, die den Frieden zu ihrem Lebenswerk machte
Die Geschichte der heiligen Elisabeth von Portugal (1271-1336), der friedenstiftenden Königin, ihrer Fürsorge für die Armen und der Legende vom Rosenwunder.
Die heilige Margareta, Konigin von Schottland, Gemalde von Nicolas de Largilliere, in koniglicher Kleidung
Die heilige Margarethe von Schottland: Die verbannte Prinzessin, die ein Königreich reformierte
Die Geschichte der heiligen Margareta von Schottland (ca. 1045-1093), der englischstämmigen Königin, bekannt für Frömmigkeit und die Reform der Kirche.
Der heilige Olaf, Konig von Norwegen, mit Axt und Reichsapfel, Illustration aus der Sammelbildserie Allen and Ginter World's Decorations, 1890
Der heilige Olav von Norwegen: Der Wikingerkönig, der zum Heiligen wurde
Die Geschichte des heiligen Olav II. von Norwegen, des Ewigen Königs: seine Rolle bei der Christianisierung Norwegens und sein Tod in der Schlacht bei Stiklestad.
Schwarz-Weiß-Fotografie eines jungen, bärtigen Padre Pio in seiner Kapuzinerkutte, verschränkte Arme, aufgenommen 1919.
Der Heilige Padre Pio
Wie ein Kapuzinerpater des 20. Jahrhunderts fünfzig Jahre lang die Stigmata trug, und wie San Giovanni Rotondo zu einem bedeutenden Wallfahrtsort wurde.
Der heilige Stephan, Konig von Ungarn, Gemalde von Lucas Cranach dem Alteren, mit Lanze und Reichsapfel, in koniglichem Gewand und Krone
Der heilige Stephan von Ungarn: Der heidnische Fürst, der ein christliches Königreich errichtete
Die Geschichte des heiligen Stephan I. von Ungarn (ca. 975-1038), erster König Ungarns, seine Christianisierung der Magyaren und die Heilige Stephanskrone.
Der Knabe Samuel kniet betend, als Gott ihn in der Nacht ruft
Samuel: Der Junge, der im Dunkeln antwortete
Als Kind einer Mutter, die um ein Kind betete, geboren, hörte Samuel als Junge Gottes Ruf und salbte später Israels ersten und größten König.
Das Urteil Salomos, der Konig befiehlt, das umstrittene Kind zu teilen
König Salomo: Die Weisheit, der Reichtum und der Fall
Salomos Weisheit richtete über ein gestohlenes Kind, errichtete den Ersten Tempel und zog die Welt nach Jerusalem — bis sich sein eigenes Herz abwandte.
Gemälde von El Greco, das Christus mit dem Kreuz auf dem Weg nach Golgatha zeigt
Die 14 Kreuzwegstationen einfach erklärt
Ein Leitfaden zu den 14 Kreuzwegstationen, welche Szenen aus der Schrift stammen und welche aus frommer Überlieferung, sowie Johannes Pauls II. biblischer Kreuzweg.
Leonardo da Vincis Abendmahl mit Christus und den zwölf Aposteln, denen die Tradition je einen Glaubensartikel zuschreibt
Das Apostolische Glaubensbekenntnis — Ursprung, Bedeutung und sein Platz im katholischen Gebet
Die Geschichte des Apostolischen Glaubensbekenntnisses, seine sagenhafte Verbindung zu den zwölf Aposteln und seine Rolle bei der Taufe und im Rosenkranz.
Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel ubergibt das braune Skapulier an den heiligen Simon Stock, Gemalde in der Art von Arcangelo Salimbeni
Das Braune Skapulier Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel: Geschichte und Bedeutung
Ursprung und Bedeutung des Braunen Skapuliers, seine Wurzeln in einer Vision an den heiligen Simon Stock 1251, und wie Katholiken es heute tragen und verstehen.
Caravaggios Die sieben Werke der Barmherzigkeit, das die leiblichen Werke der Barmherzigkeit in einer einzigen dramatischen Szene zeigt
Die sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit, verwurzelt in Matthäus 25
Leitfaden zu den sieben leiblichen Werken der Barmherzigkeit — Hungrige speisen, Obdachlose beherbergen, Gefangene besuchen — und ihre Basis in Matthäus 25,31-46.
Tizians Gemälde der Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten, Sinnbild der Früchte des Heiligen Geistes
Die zwölf Früchte des Heiligen Geistes und wie sie sich von den sieben Gaben unterscheiden
Leitfaden zu den zwölf Früchten des Heiligen Geistes in der katholischen Lehre, verwurzelt in Galater 5,22-23, und wie sie sich von den sieben Gaben unterscheiden.
Hinterglasbild aus dem 19. Jahrhundert von der Erscheinung der Jungfrau Maria vor der heiligen Katharina Laboure in Paris, 1830
Die Wundertätige Medaille: Ursprung und Bedeutung einer Marienandacht
Die Geschichte der Wundertätigen Medaille, entstanden aus der Erscheinung der hl. Katharina Labouré 1830 in der Rue du Bac in Paris, und was ihre Symbole bedeuten.
Ikone aus dem 18. Jahrhundert, die die versammelten Bischöfe beim Ersten Konzil von Nizäa im Jahr 325 zeigt
Das Große Glaubensbekenntnis — Ursprung und Bedeutung des zentralen Bekenntnisses der Kirche
Die Geschichte des Glaubensbekenntnisses, entstanden auf den Konzilien von Nizäa (325) und Konstantinopel (381), bis heute das zentrale Bekenntnis der Kirche.
Caravaggios Rosenkranzmadonna, die die Jungfrau Maria zeigt, wie sie den Gläubigen den Rosenkranz überreicht
Die Geheimnisse des Rosenkranzes — Freudenreiche, Schmerzhafte, Glorreiche und Lichtreiche
Leitfaden zu den vier Gruppen der Rosenkranzgeheimnisse, einschließlich der 2002 von Johannes Paul II. hinzugefügten Lichtreichen Geheimnisse und ihrer Betrachtung.
Hieronymus Boschs Die sieben Todsünden und die vier letzten Dinge, ein Tischgemälde über die Laster und das Jüngste Gericht
Die sieben Todsünden und die ihnen entgegengesetzten Tugenden
Leitfaden zu den sieben Todsünden — Hochmut, Habgier, Zorn, Neid, Wollust, Völlerei, Trägheit —, ihrer Geschichte und den ihnen entgegengesetzten Tugenden.
Der Sakramentsaltar von Rogier van der Weyden, der die sieben Sakramente der Kirche darstellt
Die sieben Sakramente der katholischen Kirche einfach erklärt
Ein klarer Leitfaden zu den sieben katholischen Sakramenten — Taufe, Firmung, Eucharistie, Beichte, Krankensalbung, Weihe und Ehe — und wie sie eingeteilt werden.
Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel mit Heiligen, Ölgemälde von Guercino
Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel
Ein Titel, verwurzelt in einem Berg, auf dem der Prophet Elija einst falsche Götter herausforderte, später verbunden mit einem bis heute getragenen Skapulier.
Unsere Liebe Frau von der Immerwährenden Hilfe, byzantinische Ikone, 15. Jahrhundert
Unsere Liebe Frau von der Immerwährenden Hilfe
Eine Ikone verschwand Jahrzehnte lang, nachdem sie aus einer römischen Kirche gestohlen wurde – der Traum eines sterbenden Kindes brachte sie ans Licht zurück.
Ein Holzschnitt aus dem 15. Jahrhundert, der den heiligen Christophorus zeigt, wie er das Christkind über einen Fluss trägt, neben Johannes dem Täufer.
Patronheilige für Reisende und Pilger
Von einem Riesen, der Christus über einen Fluss trug, bis zu einem Mönch, der den Atlantik womöglich in einem Lederboot überquerte – die Heiligen für Reisende.
Der heilige Rochus, Schutzpatron gegen Pest und Krankheit, Gemälde von Cima da Conegliano, um 1502
Patrone der Heilung und der Kranken
Ein Leitfaden zu Heiligen, an die sich Katholiken in Krankheit wenden – von Pestüberlebenden über Ärzte-Märtyrer bis zum Heilungsort Unserer Lieben Frau von Lourdes.
Ein Schwarzweißfoto von Bruder André Bessette in seiner schlichten schwarzen Ordenstracht.
Heiliger André Bessette
Ein zarter Waise, wegen schlechter Gesundheit abgelehnt, wurde Pförtner in Montreal und baute aus kleinen Spenden und Ausdauer eines der größten Heiligtümer.
Ein gestochenes Halbporträt von Elizabeth Ann Seton mit schlichter Haube und dunklem Kleid, nach links blickend.
Heilige Elizabeth Ann Seton
Eine wohlhabende New Yorker Witwe konvertierte zum Katholizismus, verlor über Nacht ihr Ansehen, und gründete später das amerikanische Pfarrschulsystem.
Ein Schwarzweißporträt von Frances Xavier Cabrini, sitzend, in Ordenstracht mit einem Kreuz um den Hals.
Heilige Franziska Xaveria Cabrini
Als zu kränklich für die Mission in Asien abgelehnt, überquerte Frances Cabrini trotzdem den Atlantik und baute Krankenhäuser und Schulen in ganz Amerika auf.
Statue des heiligen Gerhard Majella, Kirche Santa Brigida, Neapel, vor 1905
Der heilige Gerhard Majella, Patron werdender Mütter
Die Geschichte des heiligen Gerhard Majella, eines Redemptoristen-Laienbruders, fälschlich beschuldigt, der lieber schwieg als eine Beichte zu brechen.
Die heilige Gertrud die Große, Ölgemälde von Miguel Cabrera, 1763
Die heilige Gertrud die Große, Mystikerin des Heiligsten Herzens
Wie die privaten Visionen einer deutschen Benediktinerin vom Herzen Christi, festgehalten in ihrem Werk Herold der Liebe, die Herz-Jesu-Verehrung prägten.
Ein mittelalterliches Andachtsbild der heiligen Hedwig von Schlesien mit Heiligenschein, weissem Schleier und dunkelrotem Umhang, ein kleines Kirchenmodell haltend.
Die heilige Hedwig von Schlesien, die Herzogin, die barfuß ging
Wie eine bayerische Herzogin mit sieben Kindern für Barfußgänge im Schnee, Spitalgründungen und das Überleben fast aller ihrer Söhne bekannt wurde.
Ein gestochenes Halbporträt von Bischof Johannes Nepomuk Neumann in geistlichem Gewand, nach links blickend.
Heiliger Johannes Nepomuk Neumann
Ein böhmischer Seminarist kam mittellos nach New York, wo keine Diözese ihn weihen wollte — und wurde der Bischof, der Amerikas erstes Diözesanschulsystem aufbaute.
Ein Schwarzweißporträt von Katharine Drexel in Ordenstracht.
Heilige Katharine Drexel
Eine Erbin eines großen amerikanischen Bankvermögens gab fast 20 Millionen Dollar für Schulen für Schwarze und indigene Kinder, die das Land ignorierte.
Die heilige Notburga, historischer Stich, Rijksmuseum, 1627
Die heilige Notburga, die Magd, die bei Sonnenuntergang die Arbeit niederlegte
Die Tiroler Bauernmagd, verehrt als Patronin der Landarbeiter und Dienstboten – bekannt dafür, nie länger zu arbeiten, als ihr sichelförmiges Brot es anzeigte.
Die Vision des heiligen Petrus Nolascus, Ölgemälde von Francisco de Zurbarán, 1629
Der heilige Petrus Nolascus und der Orden, gegründet um Gefangene loszukaufen
Wie der heilige Petrus Nolascus die Mercedarier gründete, um christliche Sklaven aus Nordafrika freizukaufen – eine Mission auf einem vierten Gelübde.
Der heilige Vinzenz Ferrer, Ölgemälde von Joan de Joanes, um 1540-1545
Der heilige Vinzenz Ferrer, der Prediger, vor dem Könige zitterten
Wie ein Dominikanermönch zu einem der gefürchtetsten Prediger des mittelalterlichen Europas wurde, dem Massenbekehrungen und das Ende des Schismas zugeschrieben.
Der heilige Wolfgang, Tafelbild von Albrecht Dürer, um 1500
Der heilige Wolfgang von Regensburg, der Bischof, der immer wieder zurücktreten wollte
Wie ein widerstrebender Bischof von Regensburg im 10. Jahrhundert zum Eremiten, Missionar und Reformer wurde, der mehrfach der Kirchenleitung entfliehen wollte.
Rundbild des heiligen Papstes Johannes I. mit Bart und Heiligenschein, in päpstlichen Gewändern, aus der antiken Papstbildnisreihe der Basilika St. Paul vor den Mauern in Rom.
Der heilige Johannes I., Papst und Märtyrer
Papst Johannes I. starb 526 in einem Gefängnis in Ravenna, nachdem ihn ein arianischer Gotenkönig auf Mission nach Konstantinopel sandte und misstrauisch wurde.
Ein Kirchenfenster, das den heiligen Andreas Dũng-Lạc in der Sankt-Paul-Kirche in Westerville, Ohio, darstellt.
Der heilige Andreas Dũng-Lạc, Priester, und Gefährten, Märtyrer
Ein freigekaufter Priester kehrte stets in ein Feld zurück, das ihn schon zu töten versucht hatte — einer von 117 Märtyrern eines brutalen Jahrhunderts.
Andachtsbild der heiligen Angela Merici, sitzend, wie sie ein junges Mädchen unterrichtet, das mit gefalteten Händen betend zu ihr aufblickt.
Die heilige Angela Merici — Gründerin der Ursulinen
Wie die Tochter eines Bauern aus der Lombardei die erste Lehrschwesterngemeinschaft der Kirche gründete und die katholische Mädchenbildung für Jahrhunderte prägte.
Ein Porträt aus dem 19. Jahrhundert, das den heiligen Antonius Maria Claret in bischöflicher Kleidung zeigt.
Der heilige Antonius Maria Claret, Bischof
Der Sohn eines spanischen Webers überlebte als Erzbischof von Kuba ein Dutzend Attentate und wurde Beichtvater einer Königin, die ihn nicht vor Exil rettete.
Ein antikes Freskomedaillon mit dem Porträt von Papst Kallistus I.
Der heilige Kallistus I., Papst und Märtyrer
Er war Sklave, dann Verurteilter in den Bergwerken Sardiniens, dann Papst — dessen Barmherzigkeit gegenüber Sündern die strengsten Kleriker Roms empörte.
Ein barockes Gemälde der heiligen Katharina von Alexandrien, angelehnt an das Rad ihres Martyriums.
Die heilige Katharina von Alexandrien, Jungfrau und Märtyrerin
Der Legende nach zogen fünfzig der besten Philosophen Ägyptens aus, um sie vom Glauben abzubringen, doch sie bekehrte alle – bevor das Reich sie hinrichten ließ.
Ein barockes Gemälde, das das Martyrium des Papstes und heiligen Klemens I. darstellt, mit einem Anker ins Meer geworfen.
Der heilige Klemens I., Papst und Märtyrer
Ein Anker um den Hals, ins Schwarze Meer geworfen, gab den Seeleuten einen Patron und uns einen der ältesten christlichen Briefe außerhalb des Neuen Testaments.
Eine Altartafel aus dem 15. Jahrhundert mit der Darstellung des heiligen Dionysius, Bischof und Märtyrer.
Der heilige Dionysius von Paris, Bischof und Märtyrer
Römische Soldaten schlugen ihm auf einem Hügel bei Paris den Kopf ab — der Überlieferung nach stand er auf, hob ihn auf und ging weiter. Der Patron Frankreichs.
Ein Altarbild aus dem 18. Jahrhundert zeigt die heilige Johanna Franziska von Chantal im schwarzen Habit, betend neben dem heiligen Franz von Sales kniend.
Die heilige Johanna Franziska von Chantal, Ordensfrau
Eine verwitwete Mutter von vier Kindern stieg über den Körper ihres eigenen Sohnes, um einem Ruf zu folgen — und gründete einen Orden für abgewiesene Frauen.
Ein Stich aus dem 17. Jahrhundert, der die Mission und das Martyrium des heiligen Johannes de Brébeuf unter den Huronen darstellt.
Die heiligen Johannes de Brébeuf und Isaak Jogues, Priester, und Gefährten, Märtyrer
Ein hünenhafter normannischer Priester lernte eine Sprache, die kein Europäer vor ihm sprach, und starb dafür an der Seite jener, denen er zwanzig Jahre diente.
Ein zeitgenössischer Kupferstich, der ein Porträt des heiligen Johannes Eudes zeigt.
Der heilige Johannes Eudes, Priester
Ein Missionar, der zweimal Pestkranke pflegte und ehemaligen Prostituierten ein neues Leben aufbaute, begründete die Andachten zum Herzen Jesu und Mariens.
Ein Andachtsbild des heiligen Johannes Leonardi.
Der heilige Johannes Leonardi, Priester
Ein Apothekerlehrling aus der Toskana geriet der Obrigkeit so unter die Haut, dass sie ihn zweimal verbannte — dann half er, das vatikanische Missionsamt zu gründen.
Ein Stich aus dem 17. Jahrhundert, der den heiligen Johannes von Capestrano bei der Belagerung von Belgrad an der Spitze von Truppen zeigt.
Der heilige Johannes von Capestrano, Priester
Ein Richter, dann Franziskaner, stand mit siebzig auf den Mauern einer belagerten Festung, Kruzifix erhoben, und trieb erschöpfte Verteidiger zum letzten Sturm.
Ein Ölgemälde aus dem 18. Jahrhundert des heiligen Johannes von Kanty, eines alten Priesters mit Heiligenschein, der wundersam einen zerbrochenen Tonkrug für eine kniende Bäuerin repariert, während Zuschauer und Engel zusehen.
Der Heilige Johannes von Kanty
Der polnische Professor, bekannt für das Verschenken seiner Schuhe und seines Essens — und eine private Regel, die noch heute prägt, wie Katholiken streiten.
Ein Gemälde aus dem 19. Jahrhundert, das das Martyrium des heiligen Josaphat Kunzewitsch darstellt.
Der heilige Josaphat, Bischof und Märtyrer
Eine Menge, die ihn wegen der Vereinigung ihrer Kirche mit Rom tot sehen wollte, bekam ihren Willen — und empfand danach, laut seinem eigenen Bischof, tiefe Reue.
Ein Gemälde aus dem 19. Jahrhundert, das den heiligen Josef Calasanz beim Unterrichten von Kindern zeigt.
Der heilige Josef Calasanz, Priester
Ein spanischer Priester eröffnete in einem römischen Armenviertel Europas erste kostenlose öffentliche Schule, überzeugt, dass auch arme Kinder Bildung verdienten.
Ein monochromes Gemälde des heiligen Josef, eines alten Zimmermanns, der den jungen Jesus bei den Händen führt, während das Kind einen handbetriebenen Schleifstein in einer Dorfwerkstatt bedient.
Der Heilige Josef der Arbeiter
Warum Papst Pius XII. dem heiligen Josef am 1. Mai 1955 einen zweiten Gedenktag gab, und was die Kirche durch ihn über die Würde menschlicher Arbeit lehrt.
Ein Porträt aus dem 18. Jahrhundert des heiligen Juan Diego, kniend in einer Landschaft, seine Tilma an die Brust gedrückt, mit einem kleinen Bild Unserer Lieben Frau von Guadalupe und umherfliegenden Vögeln über ihm.
Der Heilige Juan Diego Cuauhtlatoatzin
Wie ein verwitweter Azteken-Konvertit zum Seher von Guadalupe wurde, warum seine Tilma heute noch über dem Altar hängt — der erste indigene Heilige Amerikas.
Ein Renaissancegemälde des heiligen Laurentius als Diakon, den Rost seines Martyriums in Händen haltend.
Der heilige Laurentius, Diakon und Märtyrer
Drei Tage Frist, um die Schätze der Kirche zu übergeben — der römische Diakon brachte stattdessen die Armen der Stadt und starb dafür auf einem Rost.
Eine Statue von San Lorenzo (Laurentius) Ruiz in der Binondo-Kirche in Manila, Philippinen.
Der heilige Laurentius Ruiz und Gefährten, Märtyrer
Ein philippinischer Familienvater bestieg ein Schiff, um einer falschen Anklage zu entgehen – und segelte ahnungslos in eine der tödlichsten Christenverfolgungen.
Ein Gemälde aus dem 19. Jahrhundert, das König Ludwig IX. von Frankreich in königlicher und frommer Kleidung zeigt.
Der heilige Ludwig
Ein mittelalterlicher König, der unter einer Eiche die Klagen seiner ärmsten Untertanen anhörte, wurde der einzige französische Monarch, den die Kirche heiligsprach.
Eine Statue des heiligen Martin de Porres in Lancones, Peru.
Der heilige Martin de Porres, Ordensmann
Limas Dominikanerpriorat wollte ihn wegen seiner Herkunft fast nicht aufnehmen – am Ende ernährte er mit Küchenresten die ganze Stadt, Tiere eingeschlossen.
Ein barockes Gemälde des heiligen Matthäus, der von einem Engel geleitet sein Evangelium schreibt.
Der heilige Matthäus, Apostel und Evangelist
Ein von den eigenen Landsleuten verachteter Zöllner, der für die Besatzer arbeitete, stand auf und folgte einem Fremden, der nur zwei Worte zu ihm sagte.
Byzantinisches Mosaik aus dem 6. Jahrhundert, das den heiligen Märtyrer Pankratius mit Heiligenschein unter Mitheiligen zeigt, jeder mit einer juwelenbesetzten Märtyrerkrone
Heiliger Pankratius, Märtyrer
Pankratius wurde mit vierzehn Jahren in Rom hingerichtet, weil er Christus nicht verleugnen wollte — sein Name lebt in einer der ältesten Kirchen Englands weiter.
Japanisches Gemälde aus dem 17. Jahrhundert, das die sechsundzwanzig Märtyrer von Nagasaki an Kreuze gebunden inmitten von Flammen zeigt
Heiliger Paulus Miki und Gefährten — Die Märtyrer von Nagasaki
Die Geschichte der 26 Christen, die 1597 in Nagasaki gekreuzigt wurden, und wie Paul Mikis letzte Predigt vom Kreuz zu einem ergreifenden Märtyrerbericht wurde.
Ein frommer Kupferstich des heiligen Paul vom Kreuz aus dem 18. Jahrhundert.
Der heilige Paul vom Kreuz, Priester
Ein italienischer Laie verbrachte vierzig Tage allein in einer Höhle, bis ihn eine Vision überzeugte, einen ganz auf Christi Leiden ausgerichteten Orden zu gründen.
Barockes Gemälde von Bischof Paulinus von Nola, den Bischofsstab haltend, umgeben von gekleideten Umstehenden
Heiliger Paulinus von Nola
Der heilige Paulinus von Nola gab das Vermögen eines Senators für die Einfachheit eines Bischofs auf. Sein Fest am 22. Juni ehrt einen Dichter, der Armut vorzog.
Eine Fotografie Padre Pios (des heiligen Pius von Pietrelcina) in Kapuzinerhabit aus der Mitte des 20. Jahrhunderts.
Der heilige Pius von Pietrelcina, Priester
Ein Mönch in einer kleinen italienischen Bergstadt trug fünfzig Jahre die Wunden der Kreuzigung am Körper, während Ärzte und Skeptiker sie erklären wollten.
Renaissance-Porträt von Papst Pius V. in roten päpstlichen Gewändern und Kappe, die Hand zum Segen erhoben, mit Papsttiara und Schlüsseln neben ihm
Heiliger Pius V., Papst
Der heilige Pius V. war der Dominikaner-Papst, der das Römische Messbuch reformierte, den Trienter Katechismus kodifizierte und bei Lepanto zur Abwehr sammelte.
Ein Gemälde aus dem 17. Jahrhundert zeigt Papst Sixtus II. in päpstlichen Gewändern.
Der heilige Sixtus II., Papst, und Gefährten, Märtyrer
Mitten in einer Predigt in einer römischen Katakombe ergriffen und auf seinem Bischofsstuhl enthauptet, starb Sixtus II. zu Beginn harter Christenverfolgungen Roms.
Mittelalterliches Tafelbild von Papst Silvester I. mit Papsttiara, der den knienden römischen Kaiser Konstantin tauft
Heiliger Silvester I., Papst
Der Papst, der regierte, als das Christentum von verfolgter Sekte zur Staatsreligion wurde, und warum Silvester in Europa bis heute seinen Namen trägt.
Ein Stich aus dem 19. Jahrhundert, der ein Porträt Cyprians, Bischof von Karthago, zeigt.
Die heiligen Cornelius, Papst, und Cyprian, Bischof, Märtyrer
Ein Papst und ein nordafrikanischer Bischof, die die Kirche fast wegen abgefallener Christen spalteten, wurden enge Verbündete und starben innerhalb eines Jahres.
Ein Renaissance-Porträt des heiligen Thomas More mit schwarzer Mütze und pelzbesetztem Amtsgewand mit goldener Kette, den Blick zur Seite gewandt.
Die Heiligen John Fisher und Thomas More
Bischof John Fisher und Thomas More weigerten sich beide, Heinrich VIII. als Oberhaupt der Kirche anzuerkennen. Sie starben 1535 im Abstand weniger Wochen.
Ein barockes Altarbild des heiligen Nereus und des heiligen Achilleus neben der heiligen Flavia Domitilla, alle in prächtigen Gewändern und mit Märtyrerpalmen.
Die Heiligen Nereus und Achilleus, Märtyrer
Nereus und Achilleus waren römische Soldaten, die nach der Taufe den Dienst verweigerten und dafür starben; ihr Andenken lebt in einer antiken Katakombe fort.
Ein eindrucksvolles Porträtgemälde der Apostel Petrus, mit kurzem weißem Bart, und Paulus, kahlköpfig mit langem dunklem Bart und rotem Umhang, nebeneinander stehend.
Die Heiligen Petrus und Paulus, Apostel
Warum ehrt die Kirche Petrus und Paulus an einem gemeinsamen Festtag? Ihre gemeinsame Hochfest am 29. Juni verbindet zwei sehr unterschiedliche Apostel durch Rom.
Ein Stich aus dem 19. Jahrhundert zeigt die antiken römischen Katakomben und ruft den Schauplatz der Verbannung und des Todes der beiden Märtyrer wach.
Die heiligen Pontian, Papst, und Hippolyt, Priester, Märtyrer
Ein Papst und der abtrünnige Priester, der mit ihm gebrochen hatte, wurden in dieselben brutalen Minen verbannt — und versöhnten sich dort vor ihrem Märtyrertod.
Ein Gemälde aus dem 15. Jahrhundert, das das Martyrium der heiligen Simon und Judas darstellt.
Die heiligen Simon und Judas, Apostel
Der eine war Zelot und träumte einst vom bewaffneten Aufstand gegen Rom. Der andere wurde Patron der Hoffnungslosen, weil sein Name an einen Verräter erinnerte.
Eine byzantinische illuminierte Handschrift zeigt das Martyrium und die Beisetzung des heiligen Timotheus, Gefährte des Apostels Paulus, vor einer Kuppelkirche.
Die Heiligen Timotheus und Titus — Warum die Kirche ihrer gemeinsam gedenkt
Warum die katholische Kirche Timotheus und Titus an einem Festtag feiert, und was ihre Rolle als vertraute Abgesandte des Paulus über die frühe Kirche verrät.
Ein Freskodetail der sieben Gründer des Servitenordens in grauen Ordensgewändern, versammelt, während die Jungfrau Maria ihren Mantel über sie ausbreitet.
Die Sieben Heiligen Gründer des Servitenordens
Wie sieben wohlhabende Florentiner Kaufleute auf einem Hügel vor der Stadt ihr Vermögen aufgaben und den Servitenorden zur Verehrung der Schmerzen Mariens gründeten.
Das Apsismosaik des heiligen Apollinaris aus dem 6. Jahrhundert in der Basilika Sant'Apollinare in Classe bei Ravenna, das den Bischofsheiligen inmitten einer grünen Hirtenlandschaft mit zwölf Schafen zeigt.
Der heilige Apollinaris, Bischof und Märtyrer
Die Geschichte des Apollinaris von Ravenna, eines frühen Bischofs und Märtyrers, dessen Reliquien und Basilika seine Stadt zum Kunstzentrum des Christentums machten.
Eine mittelalterliche illuminierte Handschriftminiatur zeigt König Ethelbert von Kent bei der Taufe an einem Taufbecken durch den heiligen Augustinus von Canterbury, der rechts mit Bischofsmitra steht.
Der heilige Augustinus von Canterbury, Bischof
Von einem Papst in ein Königreich gesandt, das er nie gesehen hatte, wurde Augustinus der erste Erzbischof von Canterbury und Begründer des englischen Christentums.
Ein Kirchenfenster-Porträt des heiligen Augustinus Zhao Rong, dargestellt in traditioneller chinesischer Kleidung mit einer Bibel und einem Palmzweig als Zeichen des Martyriums.
Der heilige Augustinus Zhao Rong, Priester, und Gefährten, Märtyrer
Die Geschichte des Augustinus Zhao Rong und der 120 chinesischen Märtyrer, 2000 gemeinsam heiliggesprochen — Zeugen jahrhundertelanger Christenverfolgung in China.
Eine Goldgrund-Tafelmalerei des heiligen Bernhardin von Siena im grauen Franziskanerhabit, der seine charakteristische Holztafel mit dem strahlenden IHS-Monogramm des Heiligen Namens Jesu hält.
Der heilige Bernhardin von Siena, Priester
Bernhardin von Siena predigte mit einer Holztafel, die das Christusmonogramm trug – entdecken Sie den Franziskaner, der Predigt und Frömmigkeit Italiens erneuerte.
Ein handkolorierter Andachtsdruck des heiligen Camillus de Lellis, kniend im Gebet vor einem Altar, in seiner schwarzen Soutane mit dem roten Ordenskreuz, den Blick nach oben zu einem Strahl göttlichen Lichts gerichtet.
Der heilige Camillus de Lellis, Priester
Die Geschichte des Camillus de Lellis, eines Ex-Soldaten und Spielers, der einen Orden für Kranke gründete und Patron der Krankenhäuser und Pflegekräfte wurde.
Ein zeitgenössisches Schwarz-Weiß-Porträtfoto von Pater Cristóbal Magallanes Jara, einem mexikanischen Priester mit Kollar, aufgenommen vor seinem Martyrium 1927.
Der heilige Christophorus Magallanes, Priester, und Gefährten, Märtyrer
Christopherus Magallanes wurde in Mexikos Religionsverfolgung hingerichtet, weil er Priester war — ein Hirte der Seelen, erschossen auf dem Weg zur Messe.
Eine polychrome Statue des heiligen Fidelis von Sigmaringen im Kapuzinerhabit, gekrönt mit dem strahlenden Heiligenschein des Märtyrers, den Blick nach oben gerichtet, in der Hand eine Stachelkeule, Relikt seines gewaltsamen Todes.
Der heilige Fidelis von Sigmaringen, Priester und Märtyrer
Ein erfolgreicher Jurist gab seine Kanzlei auf für das Priesteramt und zog in ein Tal calvinistischer Milizen, wohl wissend, dass er nicht zurückkehren würde.
Ein Gemälde aus dem 17. Jahrhundert der heiligen Francesca Romana, weiß verschleiert, mit einem geöffneten Gebetbuch neben ihrem Schutzengel, dargestellt als junge geflügelte Gestalt mit einem Lorbeerkranz.
Die Heilige Francesca Romana
Die römische Adlige, die tagsüber einen Haushalt führte und nachts Pestkranke pflegte — und eine Gemeinschaft von Frauen gründete, die mitten in der Welt lebten.
Eine mittelalterliche Buchmalerei aus einer illuminierten Handschrift, die zeigt, wie Kaiser Heinrich II. von Christus gekrönt wird, flankiert von zwei Bischöfen, in Gold, Blau und Rot.
Der Heilige Heinrich: Kaiser Heinrich II.
Die Geschichte Heinrichs II., des 1146 heiliggesprochenen Kaisers, erinnert an Bistumsgründungen, Kirchenreform und eine Ehe gelebter gegenseitiger Weihe.
Schwarzweiß-Kupferstich aus dem 19. Jahrhundert: der heilige Ludwig Maria Grignion von Montfort im geistlichen Kragen, die Hände zum Gebet vor einem kleinen Kruzifix gefaltet
Heiliger Ludwig Maria Grignion von Montfort, Priester
Der wandernde französische Missionar, dessen kleines, fast verlorenes Buch über Marienfrömmigkeit später Johannes Pauls II. Spiritualität und Wahlspruch prägte.
Andachtsfresko-Medaillon der heiligen Maria Goretti, eines jungen Mädchens mit goldenem Heiligenschein, das einen Märtyrerpalmzweig und weiße Lilien hält
Heilige Maria Goretti, Jungfrau und Märtyrerin
Die Geschichte der Maria Goretti, eines elfjährigen italienischen Mädchens, 1902 als Märtyrerin gestorben und 1950 als eine der jüngsten Heiligen kanonisiert.
Renaissance-Gemälde des heiligen Markus des Evangelisten, stehend in einem steinernen Torbogen, mit Heiligenschein, die Hand ans Gesicht erhoben
Heiliger Markus, Evangelist
Der Evangelist, der angeblich nackt aus Gethsemane floh, später Petrus' eigene Predigt aufzeichnete und Patron einer um seine Reliquien erbauten Stadt wurde.
Kupferstich-Porträt aus dem 19. Jahrhundert: Papst Martin I. mit päpstlicher Mitra, daneben das Wappen der päpstlichen Schlüssel und der Tiara
Heiliger Martin I., Papst und Märtyrer
Der letzte als Märtyrer verehrte Papst wurde von kaiserlichen Truppen verhaftet und im Krim-Exil zu Tode geschunden, weil er der Theologie eines Kaisers widersprach.
Schwarzweiß-Porträtfoto von Papst Paul VI. im Profil, mit weißem Pileolus
Heiliger Paul VI., Papst
Der heilige Paul VI. führte die Kirche durch die letzten Sitzungen des Zweiten Vatikanischen Konzils und die turbulente Folgezeit — Reform ohne Kurswechsel.
Ikone mit Goldgrund des heiligen Petrus Chanel, mit Heiligenschein, ein Kruzifix haltend, beschriftet mit 'St Peter Chanel'
Heiliger Petrus Chanel, Priester und Märtyrer
Der erste Märtyrer Ozeaniens wurde von dem Häuptling getötet, der ihn einst willkommen hieß — erst sein Tod, nicht seine Predigt, öffnete dem Evangelium den Weg.
Barockes Gemälde des heiligen Raimund von Penyafort, kniend auf seinem über das Meer segelnden Umhang, mit Heiligenschein, ein Buch und Schlüssel haltend
Heiliger Raimund von Penyafort, Priester
Wie ein katalanischer Kirchenrechtler jahrhundertealtes, verstreutes Kirchenrecht in einem Gesetzbuch ordnete – und dabei zum Schutzpatron der Juristen wurde.
Sepiafarbenes Nahaufnahme-Foto des heiligen Scharbel Makhlouf, eines bärtigen maronitischen Mönchs mit dunkler Kapuze, im Gebet gesenkten Blicks
Heiliger Scharbel Makhlouf, Einsiedler
Die Geschichte von Scharbel Machluf, libanesischem Mönch und Einsiedler, dessen Leib unverwest blieb und dessen Grab zum Ort berichteter Heilungen wurde.
Ein gotisches Tafelbild des heiligen Vinzenz von Saragossa als junger Diakon in roten liturgischen Gewändern, mit einem Buch und einem Palmzweig des Martyriums.
Der heilige Vinzenz von Saragossa, Diakon und Märtyrer
Wie die Standhaftigkeit eines Diakons unter römischer Folter ihn zu einem meistverehrten Märtyrer der frühen Kirche machte, gerühmt von Augustinus bis Prudentius.
Ein byzantinisches Mosaik dreier bärtiger Bischofsheiliger in weiß-goldenen liturgischen Gewändern, darunter Basilius der Große und Gregor von Nazianz, jeder mit einem juwelenbesetzten Evangeliar.
Die Heiligen Basilius der Große und Gregor von Nazianz
Zwei Freunde aus einem Klassenzimmer in Athen wurden Bischöfe und Kirchenlehrer — warum die Kirche sie an einem gemeinsamen Festtag feiert, nicht an zwei getrennten.
Ein frühchristliches Katakombenfresko mit einer Taufszene in einer achteckigen gemalten Umrandung, aus den Katakomben der Heiligen Marcellinus und Petrus in Rom.
Die Heiligen Marcellinus und Petrus, Märtyrer
Zwei römische Märtyrer, so verehrt, dass Karls des Großen Biograf Mönche sandte, um ihre Reliquien zu holen — ihr Name erklingt bis heute im Römischen Kanon.
Ein verblasstes frühchristliches Katakombenfresko des Guten Hirten, der ein Lamm auf seinen Schultern trägt, umgeben von einer Schafherde.
Die Ersten Märtyrer der Heiligen Römischen Kirche
Die Geschichte der römischen Christen, hingerichtet 64 n. Chr. nach dem großen Brand unter Nero, gedacht am 30. Juni als erste Märtyrer der Kirche von Rom.
Kupferstich-Porträt Papst Gregors VII. aus dem 19. Jahrhundert im Profil, mit der päpstlichen Tiara
Der heilige Papst Gregor VII.
Der reformierende Papst, der Kaiser Heinrich IV. in Canossa zwang, um Kirche und Krone zu ringen und das mittelalterliche Papsttum dauerhaft neu formte.
Zeitgenössisches Porträt des heiligen Andreas Kim Taegon mit traditionellem koreanischem Gat-Hut und Hanbok, ein Buch in der Hand haltend
Der heilige Andreas Kim Taegon, Priester, und Gefährten, Märtyrer
Wie der Sohn eines Fischers eine Grenze überquerte, um Koreas erster einheimischer Priester zu werden, geehrt am 20. September mit 102 weiteren Märtyrern.
Marmorstatue des heiligen Antonius Maria Zaccaria in klerikalem Gewand, ein aufgeschlagenes Regelbuch und einen Blütenzweig haltend
Der heilige Antonius Maria Zaccaria, Priester
Der Arzt, der Priester wurde, die Barnabiten gründete, im Mailand der Renaissance auf den Straßen predigte und für häufigen, ehrfürchtigen Kommunionempfang eintrat.
Detailausschnitt des heiligen Eusebius von Vercelli im bischöflichen Pluviale, den Blick nach oben gerichtet, aus einem Altarbild des 18. Jahrhunderts
Der heilige Eusebius von Vercelli, Bischof
Wie ein Bischof des 4. Jahrhunderts Gemeinschaftsleben für Pfarrgeistliche einführte, sich weigerte, Athanasius zu verurteilen, und dafür jahrelang verbannt wurde.
Gemälde aus dem 17. Jahrhundert, das einen Engel zeigt, der den heiligen Hieronymus Emiliani im Gefängnis von seinen Ketten befreit, während oben die Jungfrau Maria erscheint
Der heilige Hieronymus Emiliani, Priester
Wie ein venezianischer Soldat, in Ketten in einem Verlies eines verlorenen Krieges, zum Priester wurde, der Waisenhäuser aufbaute und die Somasker gründete.
Fotografisches Porträt von Papst Johannes XXIII. mit Lächeln, in roten päpstlichen Gewändern, 1959
Der heilige Papst Johannes XXIII.
Wie ein 76-jähriger «Übergangspapst», als sicherer Kompromiss gewählt, am Ende jenes Konzil einberief, das die moderne katholische Kirche neu formte.
Sepiafarbene Fotografie der heiligen Josephine Bakhita im Habit der Canossianerinnen, kniend im Gebet vor einem Kruzifix, um 1910
Die heilige Josephine Bakhita, Jungfrau
Ein sudanesisches Mädchen, entführt und von Sklavenhändlern umbenannt, fand in einem italienischen Kloster Freiheit und wurde Patronin für Opfer von Menschenhandel.
Gemälde aus dem 17. Jahrhundert, das die heilige Maria Magdalena de' Pazzi in mystischer Ekstase zeigt, von einem Engel gekrönt, mit Kruzifix und Totenschädel in der Nähe
Die heilige Maria Magdalena de' Pazzi, Jungfrau
Eine florentinische Adlige trat in ein Karmelkloster ein, auf der Suche nach Stille, und hatte Ekstasen so lebhaft, dass Mitschwestern vierzig Nächte mitschrieben.
Christus übergibt dem knienden Petrus vor einer Schar von Aposteln die Schlüssel, aus Pietro Peruginos Fresko Die Schlüsselübergabe
Die Kathedra des Heiligen Petrus
Was das Fest der Kathedra Petri wirklich feiert, warum es nicht um ein Möbelstück geht, und wie Berninis bronzenes Reliquiar entstand.
Eine spätmittelalterliche Buchmalerei, die das Martyrium der Heiligen Victor und Corona zeigt: ein Soldat fesselt Victor, während eine Frau in rotem Gewand zusieht.
Heilige Corona, die Märtyrerin, deren Name Krone bedeutet
Die heilige Corona war eine frühchristliche Märtyrerin, seit Jahrhunderten in Mitteleuropa verehrt; ihr Name bedeutet Krone und ist weit älter als das moderne Virus.
Ein Andachtsstich aus dem 19. Jahrhundert, der den heiligen Drogo als Hirten mit Heiligenschein und Pilgerkleidung zeigt, umgeben von seinen Schafen vor einer Dorfkirche.
Heiliger Drogo, der Einsiedler, der die Messe durch eine Mauer verfolgte
Der heilige Drogo lebte vierzig Jahre eingemauert nach einer entstellenden Krankheit – Patron der Hässlichen, der Hirten und der Kaffeehausbesitzer.
Ausschnitt eines flämischen Renaissancegemäldes, das eine Goldschmiedewerkstatt zeigt, in der ein Handwerker einen Ring für ein feingekleidetes Paar wiegt, umgeben von Regalen mit goldenen Kelchen, Schmuck und Edelsteinen.
Heiliger Eligius von Noyon, Patron der Goldschmiede
Ein Goldschmied, so geschickt, dass er aus dem Gold für einen Thron zwei Throne fertigte, dann sein Vermögen verschenkte, um als Bischof Sklaven freizukaufen.
Eine mittelalterliche illuminierte Miniatur des heiligen Fiacrius mit Heiligenschein und roter Kapuze, ein aufgeschlagenes Buch haltend, im Hintergrund eine Kirche und eine Gartenlandschaft.
Heiliger Fiacrius, Patron der Gärtner
Die Geschichte des heiligen Fiacrius, des im 7. Jahrhundert in Irland geborenen Einsiedlers, der sich in Frankreich niederließ und zum Patron der Gärtner wurde.
Ein Temperagemälde auf Holztafel des heiligen Homobonus von Cremona, mit rotem Kapuzenmantel und dunklen Kaufmannsgewändern, ein kleines weißes Almosensäckchen in der Hand haltend.
Heiliger Homobonus, der in Rekordzeit heiliggesprochene Kaufmann
Der heilige Homobonus, Tuchhändler aus Cremona, binnen zwei Jahren heiliggesprochen — Patron der Geschäftsleute, Beweis, dass Handel und Heiligkeit vereinbar sind.
Ein Ölgemälde aus dem 17. Jahrhundert, das einen dichten Wald zeigt, in dem ein kniender Jäger in roten Beinlingen vor einer großen Eiche betet, während seine Hunde in der Nähe ruhen und rechts im Schatten ein Hirsch sichtbar ist.
Heiliger Hubertus von Lüttich, Patron der Jäger
Ein Adliger jagte bis in den Karfreitag hinein, bis ein Hirsch stehen blieb, sich zu ihm umwandte und zwischen seinem Geweih ein leuchtendes Kruzifix trug.
Ein Kupferstich aus dem 18. Jahrhundert, der einen alten, bärtigen Mann in wallenden Gewändern an einer felsigen Küste zeigt, die Arme vor der Brust verschränkt, nach William Blakes Darstellung des Josef von Arimathäa.
Heiliger Josef von Arimathäa und sein Grab
Wer der heilige Josef von Arimathäa in den Evangelien war, warum er sein Grab für Jesus hergab, wie ihn die Legende mit Glastonbury und dem Heiligen Gral verband.
Eine Marmorstatue des Heiligen Longinus von Gian Lorenzo Bernini, die einen bärtigen römischen Soldaten in wallenden Gewändern zeigt, der mit ausgebreiteten Armen nach oben blickt, eine Hand hält eine lange Lanze.
Der Heilige Longinus, der Hauptmann am Kreuz
Wer der Heilige Longinus ist, warum die Überlieferung ihm den Namen des Soldaten gibt, der Christi Seite durchbohrte, und wie sich Legende und Schrift unterscheiden.
Ein Kupferstich aus dem 17. Jahrhundert, der den heiligen Medardus als bärtigen Bischof zeigt, beschirmt von einem Adler, der seine Flügel schützend über seinem Kopf ausbreitet, mit der Unterschrift „S. Medardus Epus."
Heiliger Medardus und die vierzig Regentage
Französische Bauern beobachten den Himmel am 8. Juni genauer als jede Wettervorhersage — der Gedenktag eines Bischofs, der laut Volksglauben das Wetter bestimmt.
Ein Gemälde, das Jesus und Nikodemus nachts auf einer Dachterrasse zeigt, vertieft in ein Gespräch, im mondbeschienenen Hintergrund die Hügel und Dächer Jerusalems.
Heiliger Nikodemus, der Pharisäer, der bei Nacht kam
Wer der heilige Nikodemus in der Schrift war, warum er Jesus nachts aufsuchte, und was die spätere Tradition seiner kurzen, aber entscheidenden Geschichte hinzufügt.
Ein Kirchenfenster zeigt eine gekrönte, mit Heiligenschein dargestellte Bischofs- oder Königsfigur in blau-goldenen Gewändern mit einem Stab mit Kreuzaufsatz, aus einem gotischen Kapellenfenster des All Souls College in Oxford.
Der heilige Oswald von Northumbria
Ein im Exil aufgewachsener Prinz eroberte seinen Thron mit Holzkreuz und Schlachtgebet zurück und erneuerte in kurzer Regierungszeit das Christentum in Nordengland.
Ein andächtiges Gemälde aus dem 18. Jahrhundert, das einen knienden Ordensmann in schwarzer Kutte vor einem Kruzifix zeigt, während ein Engel sein Bein berührt und ein junger Engel daneben zusieht.
Heiliger Peregrinus Laziosi, Patron der Krebskranken
Die Geschichte des heiligen Peregrinus Laziosi, verehrt als Patron der Krebskranken, seit sein Bein der Überlieferung nach am Vorabend einer Amputation heilte.
Eine Miniatur aus einem beleuchteten Manuskript des 11. Jahrhunderts, die die Heilige Radegundis verschleiert und mit einem offenen Buch auf einem Thron unter einem Baldachin zeigt, aus dem Radegundis-Vita-Manuskript von Poitiers.
Heilige Radegundis von Poitiers
Eine fränkische Königin verließ ihren Hof, gründete ein Kloster und vermittelte jahrzehntelang still zwischen den Königen, die sie hätten verfolgen können.
Eine Temperatafel eines Altarbilds, die den heiligen Servatius als Bischof in vollem Ornat mit Mitra zeigt, an einem Schreibpult sitzend, mit einem aufgeschlagenen illuminierten Buch.
Heiliger Servatius, Bischof und Eisheiliger des alten Europa
Der heilige Servatius, Bischof von Tongern im 4. Jahrhundert, verteidigte die kirchliche Rechtgläubigkeit auf zwei Konzilien und wurde zu einem der Eisheiligen.
Eine Temperatafel, die die heilige Walburga als benediktinische Äbtissin mit Heiligenschein, dunklem Habit und grauem Schleier zeigt, aus einem aufgeschlagenen illuminierten Buch lesend, im Hintergrund Wald und Klosterruinen.
Heilige Walburga, die Äbtissin und ihr Heilöl
Die heilige Walburga, eine in England geborene benediktinische Äbtissin, leitete Mönche wie Nonnen und ist bis heute für das Heilöl an ihrem Schrein bekannt.
Die Ikone der Schwarzen Madonna von Tschenstochau: Maria in rotem Gewand mit dem Jesuskind, im Gesicht zwei sichtbare Narben.
Schwarze Madonna von Tschenstochau: Die Geschichte des Gnadenbildes
Die Schwarze Madonna von Tschenstochau: eine byzantinische Marienikone mit Jesuskind, verehrt auf Jasna Góra in Polen — Herkunft, Narben und Legende erklärt.
Gemälde aus dem 19. Jahrhundert: Die Erscheinung Unserer Lieben Frau vom Guten Rat über der Kirchenmauer von Genazzano, während Stadtbewohner staunend zusammenlaufen.
Unsere Liebe Frau vom Guten Rat: Das Fresko von Genazzano
Unsere Liebe Frau vom Guten Rat ist ein Fresko, das 1467 über Nacht in Genazzano erschien — seine ungeklärte Herkunft, Verehrung und bis heute wirkende Botschaft.
Gemälde von Fra Angelico: Maria mit Krone, das Christuskind haltend, mit einem Stern über ihrem Haupt vor goldenem Hintergrund.
Stella Maris: Der Titel „Meeresstern“ und sein Ursprung
Stella Maris, „Meeresstern“, ist ein uralter Marientitel, der aus einem Übersetzungsfehler entstand — Geschichte, Bedeutung und die Patronin der Seefahrer erklärt.
Barockgemälde Marias, die auf einer Mondsichel stehend, umgeben von Engeln, Knoten in einem langen weißen Band löst.
Maria, Knotenlöserin: Die Andacht, die Papst Franziskus berühmt machte
Maria Knotenlöserin geht auf ein Gemälde von 1700 aus Augsburg zurück — wie Papst Franziskus die Andacht von Deutschland nach Argentinien und in die Welt trug.
Ein Porträtstich aus dem frühen 19. Jahrhundert zeigt einen bärtigen mittelalterlichen Bischof im liturgischen Gewand, ein Buch haltend, vor schlichtem dunklem Hintergrund.
Adalbert von Magdeburg, der Missionar, der zuerst scheiterte
Adalbert von Magdeburg (um 910–981) überlebte eine gescheiterte Mission in der Kiewer Rus, bevor er erster Erzbischof von Magdeburg und Chronist seiner Zeit wurde.
Eine mittelalterliche Buchmalerei-Initiale zeigt einen mitrabewehrten Bischofsheiligen, der eine Gruppe tonsurierter Mönche unterweist, gemalt in Gold und Blau.
Erkenwald, Londons vergessener Schutzbischof
Erkenwald (gest. 693) gründete zwei bedeutende angelsächsische Abteien und wurde Bischof von London; sein Schrein zog Pilger jahrhundertelang zur Old St Paul's.
Eine stilisierte Buchmalerei aus dem 10. Jahrhundert zeigt eine gekrönte Frau in königlichem Gewand mit einem Buch, frontal vor verziertem Hintergrund stehend.
Die heilige Etheldreda von Ely: die Königin, die zweimal das Kloster wählte
Etheldreda (um 636–679), eine ostanglische Prinzessin, überstand zwei Königsehen als geweihte Jungfrau und gründete die Abtei, aus der die Kathedrale von Ely wurde.
Ein präraffaelitisches Kirchenfenster zeigt eine junge Heilige in mittelalterlicher Kleidung, umgeben von erzählenden Szenen aus ihrer Legende, in kräftigem Blau und Rot.
Frideswide, die Prinzessin, die Oxfords erste Kirche gründete
Die heilige Frideswide (um 650–727) floh vor einer ungewollten königlichen Heirat und gründete das Priorat, aus dem Oxford wuchs; bis heute Schutzpatronin der Stadt.
Ein barockes Ölgemälde zeigt einen knienden Mönch in weißer Ordenstracht, der von der auf Wolken thronenden Gottesmutter mit dem Jesuskind einen Ring empfängt.
Hermann Joseph von Steinfeld, der Junge, der Maria einen Apfel schenkte
Hermann Joseph von Steinfeld (um 1150–1241) wurde vom armen Jungen, der mit einer Marienstatue sprach, zu einem bedeutenden deutschen Mystiker.
Formelles Ölporträt eines betagten Kardinals mit weißem Haar, in roter Kardinalsrobe und Birett, sitzend mit einem Buch in der Hand.
Der heilige John Henry Newman, der Kardinal des „freundlichen Lichts“
John Henry Newman (1801–1890) verließ die anglikanische Kirche mit 44 Jahren für Rom, wurde Kardinal und 2019 als Englands neuester Heiliger kanonisiert.
Ein altes gestochenes oder gemaltes Porträt einer Engländerin der Tudor-Zeit in dunklem Kleid mit weißer Halskrause, die Hände im Gebet gefaltet.
Die heilige Margaret Clitherow, die Perle von York
Die heilige Margaret Clitherow (1556–1586) verbarg katholische Priester in ihrem Haus in York und wählte den Tod, statt ihre Kinder zu gefährden.
Eine mittelalterliche illuminierte Miniatur eines bischöflichen Heiligen in Gewand und Mitra, mit Bischofsstab, aus einem kleinen devotionalen Stundenbuch gemalt.
Der heilige Ninian: Der Bischof, der das Christentum in den Norden brachte
Der heilige Ninian (ca. 360–432) gründete Candida Casa in Whithorn, eine der frühesten Kirchen Schottlands, und missionierte bei den Pikten lange vor Columba.
Eine Miniatur aus einer Handschrift des 10. Jahrhunderts zeigt einen tonsurierten Mönch im Habit, sitzend beim Schreiben, gemalt im schlichten frühmittelalterlichen Stil.
Notker der Stammler, der Mönch, der die Kirchenmusik neu formte
Notker der Stammler (um 840–912) machte aus einem Sprachfehler und St. Gallens Musiktradition eine neue Gesangsform, die Forscher bis heute untersuchen.
Ein mittelalterliches Manuskriptblatt zeigt einen Bischofsheiligen in liturgischer Kleidung mit Bischofsstab, im gotischen Stil vor Goldgrund gemalt.
Der heilige Willibald: der angelsächsische Mönch, der nach Jerusalem wanderte
Willibald (um 700–787) reiste als erster bekannter Engländer ins Heilige Land, half dann Bonifatius bei der Mission und wurde erster Bischof von Eichstätt.
Ein kleines Schwarz-Weiß-Foto aus der Zeit um 1900, das einen jungen kongolesischen Mann in schlichter Kleidung bei einem formellen Porträt zeigt.
Seliger Isidore Bakanja
Ein kongolesischer Arbeiter weigerte sich, sein braunes Skapulier abzulegen, als sein Kolonialherr es befahl - die Auspeitschung danach kostete ihn das Leben.
Eine mittelalterliche illuminierte Buchmalerei eines Bischofsheiligen in Gold und Blau, ein Buch haltend, aus einer französischen Chronik des 14. Jahrhunderts.
Heiliger Amandus von Maastricht
Ein Missionsbischof predigte so unerbittlich gegen das fränkische Heidentum, dass ihn erzürnte Einheimische einst in einen Fluss warfen - er machte einfach weiter.
Ein mittelalterliches Andachtsbild eines Erzbischofsheiligen mit Nimbus, Buch und Segensgestus.
Heiliger Anno von Köln
Ein Erzbischof lockte einen Kindkönig auf ein Boot, um seiner Mutter die Macht über das Reich zu entreißen - und büßte diesen Ehrgeiz später sein Leben lang.
Ein spätmittelalterliches Gemälde eines reich gekleideten Adligen, der vor einem Abt in der Beichte kniet, mit einem Engel und Zuschauern im Hintergrund.
Heiliger Bavo von Gent
Ein reicher fränkischer Adliger verschenkte sein Vermögen, bot sich als Sklave an, um alte Schuld zu sühnen, und endete als Einsiedler in einem hohlen Baum.
Ein Detail der bronzenen Bernwardstür des Hildesheimer Doms mit Reliefszenen biblischer Ereignisse, darunter die Kreuzigung.
Heiliger Bernward von Hildesheim
Ein Bischof, selbst ausgebildeter Goldschmied und Metallhandwerker, goss ein so ehrgeiziges Bronzetor, dass Kunsthistoriker es noch heute genau erforschen.
Eine Seite altenglischen Manuskripttextes in dichter mittelalterlicher Schrift, die den Bischof Ceadda (Chad) nennt, aus einer Worcester-Klosterchronik.
Heiliger Chad von Mercia
Ein Bischof trat sofort zurück, als er erfuhr, dass seine Weihe unrechtmäßig gewesen war - der Erzbischof war so gerührt, dass er ihn erneut zum Bischof weihte.
Ein spätmittelalterliches Gemälde eines Bischofsheiligen in prächtigen Gewändern, mit Bischofsstab und Kelch, vor Goldgrund.
Heiliger Konrad von Konstanz
Ein Bischof pilgerte in seinen Amtsjahren mehrfach nach Rom und Jerusalem, und die Legende schreibt ihm eine erstaunliche Glaubenstat an seinem eigenen Altar zu.
Ein Schwarz-Weiß-Foto einer jungen brasilianischen Frau mit dunklem Haar in einem formellen Kleid aus den frühen 20er Jahren des 20. Jahrhunderts.
Heilige Dulce Pontes
Eine brasilianische Ordensfrau machte den Hühnerstall ihres Klosters zur Krankenstation für Salvadors Arme - später für den Friedensnobelpreis nominiert.
Ein Schwarzweißfoto einer jungen französischen Karmelitin im Alter von zwanzig Jahren, vor ihrem Klostereintritt, die ruhig in die Kamera blickt.
Heilige Elisabeth von der Dreifaltigkeit
Eine begabte Konzertpianistin gab die Bühne mit 21 auf, trat ins Klausurkloster ein und starb fünf Jahre später - sie hinterließ ein weltweit gebetetes Gebet.
Ein Andachtsbild eines bärtigen Bischofsmärtyrers in liturgischen Gewändern, mit Palmzweig und Bischofsstab.
Heiliger Emmeram von Regensburg
Ein Missionsbischof nahm die Schuld für das Vergehen eines Adligen auf sich, um den Ruf einer jungen Frau zu schützen, und wurde von ihrem Bruder getötet.
Ein Temperagemalde des heiligen Florian als jungen Mann mit Heiligenschein, in rotem Umhang und blauer Tunika vor goldenem Hintergrund, ein Schwert haltend.
Der heilige Florian
Ein pensionierter römischer Offizier bekannte freiwillig seinen Glauben, wurde mit Mühlstein um den Hals ertränkt und ist heute Schutzpatron der Feuerwehrleute.
Eine mittelalterliche Tafelmalerei, die einen Mönchsheiligen zeigt, der eine wiederbelebte, skelettartige Gestalt an der Hand führt, daneben ein weiterer Heiliger im Ordensgewand.
Der heilige Fridolin von Säckingen
Ein irischer Mönch, der die verlorenen Reliquien eines Bischofs suchte, gründete ein Rheininsel-Kloster; die Legende sagt, er erweckte einst einen Toten als Zeugen.
Ein Schwarzweißfoto einer jungen Italienerin mit dunklem Haar in einem schlichten Kleid mit hohem Kragen, sitzend und der Kamera zugewandt.
Die heilige Gemma Galgani
Jeden Donnerstagnachmittag öffneten sich Wunden an Gemma Galganis Händen, Füßen und Seite und bluteten bis Freitag — verwaist, mittellos, mit 25 Jahren tot.
Ein Andachtsbild einer jungen Äbtissin im schwarzen Habit, die ein kleines Kirchenmodell und einen Abtsstab hält.
Die heilige Gertrud von Nivelles
Eine fränkische Adlige lehnte vor dem König eine Heirat ab, wurde stattdessen Äbtissin als Teenager und führte ihr Kloster mit gesundheitsruinierender Strenge.
Ein Andachtsbild des heiligen John Ogilvie in schwarzer Soutane, die Hände zum Gebet gefaltet, darüber ein Engel mit der Märtyrerpalme.
Der heilige John Ogilvie
Ein Schotte konvertierte mit 17 zum Katholizismus, wurde heimlich Priester und in Glasgow gehängt, da er den König nicht als Kirchenoberhaupt anerkannte.
Ein Schwarzweiß-Profilfoto des heiligen Josemaría Escrivá, ein älterer Priester mit Brille und römischem Kragen.
Der heilige Josefmaria Escrivá
1928 sah ein 26-jähriger spanischer Priester in einem Erleuchtungsmoment einen ganzen geistlichen Weg, der auf gewöhnlicher Arbeit statt dem Kloster beruhte.
Eine Grisaille-Studie aus dem 18. Jahrhundert zeigt den heiligen Josef von Copertino, einen Franziskanermönch, in Ekstase schwebend, gehalten von einem anderen Mönch vor Zeugen.
Der heilige Josef von Copertino
Mönche zerrten Josef von Copertino mitten im Gottesdienst vom Chor in die Küche, aus Angst, seine Flüge in Ekstase störten die Messe erneut — Patron der Piloten.
Ein Schwarz-Weiß-Porträtfoto einer italienischen Ordensschwester in dunklem Habit mit weißem Kragen und schlichtem Schleier, die direkt in die Kamera blickt.
Die heilige Josephine Vannini
Mit zehn verwaist und vom Kloster ihrer Wahl abgewiesen, gründete Giuseppina Vannini mit einem Priester einen Orden, der heute in über 20 Ländern Sterbende pflegt.
Ein geschnitztes und bemaltes Relief eines mitraetragenden Bischofsheiligen mit Buch und Bischofsstab, umgeben von einem Fisch, einer Glocke, einem Vogel und einem Baum — den traditionellen Emblemen des heiligen Kentigern.
Der heilige Kentigern von Glasgow
Ein Bischof mit dem Spitznamen "lieber Freund" verbrachte Jahre in Wales im Exil und gründete danach die Stadt, deren Wappen bis heute vier Legenden zeigt.
Eine spätmittelalterliche Diptychon-Tafel, die bewaffnete Männer zeigt, die einen Bischofsheiligen in seinem Haus angreifen, gemalt in kräftigem Rot und Blau.
Der heilige Lambert von Maastricht
Ein Bischof, jahrelang wegen eines Palastputsches verbannt, kehrte in sein Bistum zurück und wurde bei einer von Verwandten ausgelösten Fehde beim Gebet getötet.
Ein mittelalterliches Andachtsporträt eines Bischofsheiligen in liturgischem Gewand, mit Abtsstab und einem kleinen Kirchenmodell.
Der heilige Ludger von Münster
Ein friesischer Mönch, ausgebildet in York beim Gelehrten Alkuin, kehrte heim, um die Region zu missionieren, in der sein geistlicher Großmeister Bonifatius starb.
Ein Schwarz-Weiß-Foto aus dem 19. Jahrhundert, das eine junge Frau im franziskanischen Ordenshabit mit Schleier zeigt, formell für ein Porträt sitzend.
Die heilige Marianne Cope
Eine deutschamerikanische Nonne beantwortete einen Hilferuf, den niemand sonst annahm: 30 Jahre pflegte sie Leprakranke im Exil auf Molokai — nie infiziert.
Ein traditioneller Andachtsdruck eines kapuzentragenden Einsiedlermönchs, kniend im Gebet vor einem kleinen Waldschrein, mit einem Raben in der Nähe.
Der heilige Meinrad von Einsiedeln
Ein Benediktinermönch lebte allein in einem für Wölfe und Räuber berüchtigten Alpenwald und wurde dort von zwei Männern ermordet, die er soeben bewirtet hatte.
Ein tragbarer Altar aus Gold und Email um 1100, der einen Bischofsheiligen im Relief zeigt, angefertigt für Bischof Meinwerk von Paderborn.
Der heilige Meinwerk von Paderborn
Ein ehemaliger ottonischer Höfling wurde Bischof von Paderborn und steckte sein ererbtes Adelsvermögen in den Wiederaufbau der gesamten Domstadt, fast von Grund auf.
Ein sepiafarbenes Foto von Erzbischof Óscar Romero, der in voller Größe im Freien in schwarzer Soutane mit Zingulum steht und eine Brille trägt.
Der heilige Oscar Romero
Ein Erzbischof, der öffentlich ein Ende der Morde seiner Regierung forderte, wurde mitten in der Messe erschossen — einen Tag nach einer entsprechenden Radiopredigt.
Ein verwittertes romanisches Freskofragment, das einen Bischofsheiligen im liturgischen Gewand zeigt, gemalt in erdigen mittelalterlichen Farbtönen.
Der heilige Otto von Bamberg
Ein wohlhabender deutscher Fürstbischof schaffte, woran ein Missionar zuvor scheiterte — er bekehrte binnen eines Jahrzehnts Zehntausende an der pommerschen Küste.
Ein Schwarz-Weiß-Foto aus der Zeit, das eine ältere maronitische Nonne in dunklem Habit und Kopftuch zeigt, sitzend mit gefalteten Händen.
Die heilige Rafqa vom Libanon
Eine libanesische Nonne bat Gott um Anteil an Christi Leiden — binnen eines Jahres erblindete sie und lebte drei Jahrzehnte, ohne das Gebet je zu bereuen.
Ein Ölgemälde aus dem 17. Jahrhundert, das eine junge Frau im braunen Habit einer franziskanischen Terziarin zeigt, mit Kruzifix und Blumen sowie einem Heiligenschein.
Die heilige Rosa von Viterbo
Mit zwölf predigte ein italienisches Mädchen gegen einen exkommunizierten Kaiser und wurde dafür aus ihrer eigenen Stadt verbannt — mit achtzehn war sie tot.
Ein barockes Gemälde eines Bischofs im liturgischen Gewand, der einen knienden Herzog vor versammeltem Hofstaat tauft.
Der heilige Rupert von Salzburg
Ein fränkischer Bischof zog um 696 nach Bayern, taufte einen heidnischen Herzog und gründete eine zerfallene Römerstadt neu — der Ursprung des heutigen Salzburg.
Eine illuminierte Miniatur eines Bischofsheiligen aus dem 10. Jahrhundert, in Gold und Blau gekleidet, ein Buch haltend.
Der heilige Swithun von Winchester
Ein englischer Bischof wollte lieber im Freien begraben sein als in der Kathedrale, und als Mönche sein Grab ein Jahrhundert später verlegten, stürmte es wochenlang.
Ein Schwarz-Weiß-Porträtfoto eines jungen mexikanischen katholischen Priesters in Soutane, ruhig in die Kamera blickend.
Der heilige Toribio Romo
Am 25. Februar 1928 erschossen Soldaten auf der Jagd nach einem Cristero-Rebellen Toribio Romo im Bett — heute erscheint er Migranten bei der Wüstendurchquerung.
Ein Renaissance-Tafelbild eines betagten Bischofsheiligen in prächtigem Ornat, mit Bischofsstab und einem Fisch.
Der heilige Ulrich von Augsburg
Ein Bischof in seinen Sechzigern ging unter Magyarenpfeilen auf den Stadtmauern entlang, um die Verteidiger zu segnen — kurz vor der Schlacht auf dem Lechfeld.
Ein Kirchenfenster, das eine mit Heiligenschein versehene Äbtissin in dunklem Gewand mit Abtsstab zeigt, mit einer kleinen ummauerten Stadt zu ihren Füßen.
Die heilige Werburga von Chester
Eine mercische Prinzessin lehnte Ehen ab, um Klöster zu leiten, und Jahrhunderte später trugen vor Wikingern fliehende Mönche ihren Leib quer durch England.
Eine Ikone eines bärtigen Bischofsheiligen mit Heiligenschein, in liturgischem Gewand in Gold-, Rot- und Ockertönen.
Der heilige Wilfrid von York
Ein zweimal von einstigen Königen verbannter Bischof nutzte sein erzwungenes Exil, um fast im Alleingang das letzte heidnische Königreich Englands zu bekehren.
Eine Schwarz-Weiß-Fotocollage aus dem 19. Jahrhundert mit einem bärtigen Franzosen mittleren Alters und einer Frau in zeitgenössischer Kleidung, beide formell für ein Porträt gekleidet.
Die heiligen Zélie und Louis Martin
Neun Kinder, vier im Säuglingsalter verstorben, ein Spitzengeschäft am Küchentisch — die Eltern der Theresia von Lisieux, als erstes Ehepaar heiliggesprochen.
Eine kunstvolle Kreuzteppichseite mit Flechtwerk aus einem frühmittelalterlichen englischen illuminierten Evangeliar, gefüllt mit geometrischem Knotenmuster in Rot, Gold und Blau.
Angelsächsische Heilige Englands
Ein geführter Überblick über die Bischöfe, Äbtissinnen und örtlichen Patrone des angelsächsischen Englands, von Augustins Mission 597 bis in die Wikingerzeit.
Ein dunkles, kerzenbeleuchtetes Gemälde eines Engels, der sanft eine hinsinkende, verhüllte Gestalt in einer nächtlichen Landschaft hält, das eine mystische Vision oder Ekstase heraufbeschwört.
Christliche Mystiker, Visionen und das innere Leben
Ein Überblick über christliche Mystiker durch die Jahrhunderte — von der ägyptischen Wüste über das mittelalterliche Rheinland bis ins Spanien der Gegenreformation.
Ein Gemälde des 19. Jahrhunderts von christlichen Märtyrern, die betend in einer römischen Arena knien, während sich ein Löwe nähert und im Hintergrund Gestalten an Kreuzen hängen.
Frühe Päpste und Märtyrer Roms
Ein Überblick über Roms früheste Päpste, Diakone und Laienmärtyrer — die Männer und Frauen, die die Kirche leiteten und für sie starben, bevor sie legal war.
Ein Gemälde des 18. Jahrhunderts von einem stillen Klosterkreuzgang in Paris, mit Steinbögen und Säulen rund um einen offenen Innenhofgarten.
Gründer katholischer Ordensgemeinschaften
Ein Überblick über die Priester, Laien und Witwen, die zwischen dem 16. und 19. Jh. bedeutende katholische Lehr-, Missions- und Wohltätigkeitsorden gründeten.
Kaiser Otto III. thront in Majestät, umgeben von Klerikern mit Büchern und bewaffneten Adligen, aus einem ottonischen illuminierten Evangeliar.
Mittelalterliche Missionsbischöfe des karolingischen und ottonischen Reichs
Ein Überblick über missionierende Bischofsheilige, die das karolingische und ottonische Reich christianisierten — vom Rheinland bis zur slawischen Grenze.
Porträt von Benedikt Josef Labre als hagerer, zerlumpter Pilger mit langem dunklem Haar, einem Rosenkranz und einem abgetragenen Umhang, nach oben blickend.
Der heilige Benedikt Josef Labre
Ein obdachloser Bettler, von Kloster zu Kloster abgewiesen, starb 1783 auf Roms Straßen — binnen eines Tages nannten ihn die Kinder der Stadt schon einen Heiligen.
Historisches Gemälde einer religiösen Prozession und einer auslaufenden Flotte, verbunden mit Andachtsbildern zu Katharina de' Ricci.
Die heilige Katharina de' Ricci
Eine florentinische Nonne durchlebte zwölf Jahre lang wöchentlich sichtbar in Ekstase die Passion Christi — unter ihren Zeugen schließlich ein künftiger Papst.
Porträtaufnahme von Katharina Labouré im Habit und der weißen Cornette der Barmherzigen Schwestern.
Die heilige Katharina Labouré
Ein Bauernmädchen sah 1830 in einer Pariser Klosterkapelle die Jungfrau Maria — die daraufhin geprägte Medaille wurde seither über eine Milliarde Mal hergestellt.
Andachtsgemälde von Klara von Montefalco im dunklen augustinischen Habit, gefaltete Hände, mit gelassenem Ausdruck.
Die heilige Klara von Montefalco
Nachdem eine Äbtissin 1308 starb, fanden Nonnen bei der Vorbereitung ihres Leibes in ihrem Herzen, was sie als Symbole der Passion Christi beschrieben.
Gestochenes Porträt Edmund Campions in geistlicher Kleidung, Kopf leicht gedreht, mit lateinischer Inschrift darunter.
Der heilige Edmund Campion
Ein Oxford-Spitzengelehrter, der unter Elisabeth I. jede Laufbahn wählen konnte, entschied sich für das geheime Priestertum — und bezahlte 1581 in Tyburn dafür.
Gemälde des heiligen Hyazinth von Polen im weißen Dominikanerhabit und schwarzem Mantel, betend nach oben blickend.
Der heilige Hyazinth von Polen
Ein polnischer Adliger traf in Rom den heiligen Dominikus, trat sofort seinem neuen Orden bei — und wanderte heim, um ihn in ganz Mitteleuropa zu verbreiten.
Porträt Jeanne Jugans im dunklen Habit und der weißen Haube der Kleinen Schwestern der Armen, mit ruhigem, wettergegerbtem Ausdruck.
Die heilige Jeanne Jugan
Eine arme bretonische Magd trug eine blinde, betagte Witwe in ihr Bett und schlief selbst auf dem Dachboden — fast beiläufig begründete sie damit einen Orden.
Andachtsporträt Luises von Marillac mit Witwenhaube und dunklem Kleid, Hände zum Gebet gefaltet.
Die heilige Luise von Marillac
Eine Witwe ohne religiöse Ausbildung gründete mit einem Priester eine Gemeinschaft für arme Mädchen — daraus wurde einer der größten Orden im Dienst der Armen.
Gemälde Margaretas von Cortona in dunklem Ordensgewand, kniend mit Ausdruck bußfertiger Hingabe, Hände zum Gebet gefaltet.
Die heilige Margareta von Cortona
Die Geliebte eines Adligen fand seinen ermordeten Leichnam im Wald — und statt vor Trauer zu fliehen, ging sie zur nächsten Kirche und weigerte sich zu gehen.
Gemälde des heiligen Nikolaus von Tolentino im schwarzen Augustinerhabit, eine Lilie und ein sternförmiges Emblem seiner Ikonografie haltend.
Der heilige Nikolaus von Tolentino
Ein Augustinerbruder hörte dreißig Jahre in einer italienischen Stadt Beichte — als er starb, schnitten Menschenmengen schon Stücke seines Habits als Reliquien ab.
Porträtfoto Pedro Povedas in schwarzer Soutane und Priesterkragen, mit ruhigem, direktem Blick.
Der heilige Pedro Poveda
Ein spanischer Priester unterrichtete jahrelang arme Höhlenkinder, bevor er eine Bewegung für Frauenbildung gründete — dann erschoss man ihn im Bürgerkriegsterror.
Foto Raphael Kalinowskis im Karmelitenhabit, mit langem Bart und ruhigem, wettergegerbtem Ausdruck.
Der heilige Raphael Kalinowski
Ein Militäringenieur überlebte zehn Jahre sibirisches Exil für einen Aufstand gegen Russland, wurde dann Karmelit und hörte bis zu 12 Stunden täglich Beichte.
Historische Illustration der Jesuitenmissionare und Laienbegleiter, die später als die Nordamerikanischen Märtyrer geehrt wurden, darunter René Goupil, im Missionsgebiet von Neufrankreich.
Der heilige René Goupil
Ein französischer Chirurg diente Jesuiten unbezahlt in Neufrankreich und wurde der erste Nordamerikanische Märtyrer — getötet wegen eines Kreuzzeichens.
Andachtsgemälde Veronika Giulianis im braunen Kapuzinerhabit, betend nach oben blickend, die Hände mit den Stigmatawundmalen gezeigt.
Die heilige Veronika Giuliani
Eine Kapuzinernonne führte 34 Jahre auf Anweisung ihrer Oberin Tagebuch über ihr mystisches Leben — eines der umfangreichsten erhaltenen Zeugnisse einer Mystikerin.
Porträt Vinzenz Pallottis in schwarzer Soutane und weißem Kragen, mit sanftem, direktem Ausdruck.
Der heilige Vinzenz Pallotti
Ein römischer Priester verschenkte so oft Mantel, Schuhe und Abendessen, dass Mitbrüder eingreifen mussten — daraus baute er eine ganze Ordensbewegung auf.
Eine mittelalterliche Buchmalerei zeigt einen tonsurierten Mönch im weißen Habit, sitzend, in ein Buch schreibend.
Der heilige Aelred von Rievaulx
Ein schottischer Hofbeamter wurde Zisterzienserabt und schrieb eine der einfühlsamsten mittelalterlichen Abhandlungen über den Wert enger Freundschaft.
Ein gestochenes Porträt aus dem 17. Jahrhundert zeigt einen bärtigen mittelalterlichen Kirchenmann in klerikalem Gewand, in einem formalen ovalen Rahmen.
Der heilige Bernhard von Menthon
Ein alpiner Archidiakon baute im 11. Jahrhundert an zwei tödlichen Pässen Rettungshospize; Jahrhunderte später erhielt eine dort gezüchtete Hunderasse seinen Namen.
Eine mittelalterliche Buchmalerei zeigt zwei Bischöfe in feierlichen Gewändern nebeneinander sitzend, beide mit Heiligenschein, einer mit einem Buch in der Hand.
Der heilige Braulio von Zaragoza
Ein westgotischer Bischof drängte jahrelang seinen sterbenden Lehrer, eine Enzyklopädie fertigzustellen — und gab sie nach Isidors Tod schließlich selbst heraus.
Ein viktorianisches Kirchenfenster zeigt einen gewandeten Bischofsheiligen mit Bischofsstab, darüber eine kleine Taube.
Der heilige David von Wales
Der Legende nach ließ ein walisischer Mönch des 6. Jahrhunderts mitten in der Predigt den Boden ansteigen — seine letzten Worte prägen bis heute ein Nationalmotto.
Eine holzschnittartige Illustration eines bärtigen Erzbischofs mit Mitra und Gewand, einen Bischofsstab haltend, in einem formalen mittelalterlichen Rahmen.
Der heilige Edmund von Abingdon
Ein in Oxford ausgebildeter Erzbischof geriet mit König Heinrich III. so heftig über Kirchenämter aneinander, dass er England verließ und vor sechzig im Exil starb.
Ein Ausschnitt aus dem Teppich von Bayeux zeigt einen thronenden angelsächsischen König im Profil, beschriftet mit EDWARD REX, umgeben von Gefolgsleuten.
Der heilige Eduard der Bekenner
Der letzte gekrönte angelsächsische König Englands baute Westminster Abbey, starb kinderlos wenige Tage nach der Weihe und löste die normannische Eroberung aus.
A devotional painting of a Franciscan friar in a brown habit, holding a crucifix, with a gentle expression and simple background.
Der heilige Francisco Solano
Ein spanischer Franziskaner zog zu Fuss durch Suedamerika und bekehrte mit seiner Geige ganze indigene Gemeinschaften eher durch Musik als durch Worte.
A bronze statue of a bearded bishop in flowing vestments, holding a crosier, set against a stone church wall.
Der heilige Fructuosus von Braga
Ein westgotischer Adliger verschenkte sein Erbe für Klostergründungen und musste sich in die Wildnis zurückziehen, nur um seinen eigenen Anhängern zu entkommen.
A worn medieval wax seal impression showing figures within an architectural border, associated with a monastic community.
Der heilige Gilbert von Sempringham
Ein englischer Priester gründete den einzigen Orden aus dem mittelalterlichen England und musste ihn hundertjährig vor Gericht gegen eigene Laienbrüder verteidigen.
An Eastern Orthodox-style painted icon of a bearded bishop saint in dark liturgical vestments, with a halo, against a gold background.
Der heilige Gregor der Wundertäter
Ein Bischof des 3. Jahrhunderts hinterließ einer heidnischen Stadt Kleinasiens angeblich nur noch siebzehn Heiden — sein Beiname bedeutet wörtlich "Wundertäter".
A medieval illuminated roundel showing a robed hermit saint in a boat being poled through marshland by a companion.
Der heilige Guthlac von Crowland
Ein angelsächsischer Krieger gab neun Jahre des Raubzugs auf, um allein in einem Grabhügel der Fens zu leben — fortan kämpfte er gegen Dämonen statt gegen Menschen.
A late-medieval manuscript miniature showing a bearded bishop in vestments holding a crosier, with a swan beside him.
Der heilige Hugo von Lincoln
Ein französischer Kartäusermönch sagte König Heinrich II. ins Gesicht, er dürfe als Bischof von Lincoln kein Kirchengut beschlagnahmen — der König gab mehrfach nach.
A stained glass window depicting a robed monastic saint holding a book and staff, in a church interior setting.
Der heilige Illtud
Ein ehemaliger Soldat wurde Mönch und leitete ein Bildungszentrum des frühen Britannien — er bildete eine Generation walisischer Heiliger für den Westen aus.
A devotional portrait of a crowned medieval woman in royal robes holding a model of a church, with a halo.
Die heilige Kinga von Polen
Eine ungarische Prinzessin heiratete einen polnischen Herzog, hielt lebenslang ein Keuschheitsgelübde und gilt bis heute als Entdeckerin der polnischen Salzminen.
A modern stone statue of a robed medieval archbishop holding a crosier, standing outside a cathedral wall.
Der heilige Lanfrank von Canterbury
Ein italienischer Rechtsgelehrter wurde Wilhelm des Eroberers eigener Erzbischof von Canterbury und baute nach 1066 die englische Kirchenstruktur neu auf.
A Baroque oil painting of a bearded bishop in rich vestments, holding a book, with a solemn expression.
Der heilige Leander von Sevilla
Ein spanischer Bischof bekehrte einen westgotischen Prinzen, der für seinen katholischen Glauben starb — und führte bald danach ein ganzes Reich aus der Häresie.
A stained glass window portrait of a crowned medieval woman in royal robes, holding a palm branch, with a halo.
Die heilige Ludmilla
Eine böhmische Herzogin zog den späteren größten Heiligen ihres Landes groß — dann wurde sie von Männern erwürgt, die ihre eigene Schwiegertochter geschickt hatte.
A modern devotional statue of a haloed abbess holding the Christ child, set inside a stone chapel niche.
Die heilige Mildred von Thanet
Eine angelsächsische Prinzessin leitete ein bedeutendes frühenglisches Kloster; mittelalterliche Pilger hielten dort auf dem Weg zu Beckets Schrein in Canterbury.
A narrow, dark entrance to a concealed priest hole behind wood paneling in an old English manor house.
Der heilige Nicholas Owen
Ein jesuitischer Laienbruder baute achtzehn Jahre versteckte Priesterlöcher im elisabethanischen England — er starb im Tower unter Folter, ohne eines zu verraten.
A medieval manuscript miniature showing a tonsured abbot in monastic robes seated and holding a book, with a decorative border.
Der heilige Odo von Cluny
Ein einstiger Hofmusiker wurde Abt eines kleinen burgundischen Klosters und machte daraus die Reformbewegung, die das westliche Mönchtum jahrhundertelang neu prägte.
A stained glass window portrait of a bishop saint in medieval vestments, holding a crosier and a small model church.
Der heilige Richard von Chichester
Das private Sterbegebet eines englischen Bischofs wurde Jahrhunderte später zum Broadway-Songtext, nachdem Godspell seine Worte über das Sehen Christi vertonte.
A painted wooden statue of a medieval abbot in monastic robes, holding a crosier, mounted against a stone wall.
Der heilige Robert von Molesme
Ein Benediktineräbte verließ das wohlhabende Kloster, das er jahrelang leitete, um ein strengeres zu gründen — und wurde binnen Monaten vom Papst zurückbeordert.
A 16th or 17th-century engraved portrait of a young Jesuit priest with a short beard, wearing a plain clerical collar.
Der heilige Robert Southwell
Ein Jesuitendichter versteckte sich sechs Jahre in Priesterlöchern, schrieb Verse, die Shakespeare prägten, und ging 1595 unter Psalm 31 zum Galgen von Tyburn.
An old engraved illustration of a bearded bishop saint in monastic robes, holding a staff, in a simple landscape setting.
Der heilige Samson von Dol
Ein in Wales ausgebildeter Mönch überquerte das Meer in die Bretagne und wurde Gründerbischof — sein Leben ist für das 6. Jahrhundert ungewöhnlich gut belegt.
An icon-style painted portrait of a tonsured medieval monk in white Cistercian habit, holding a book, with a halo.
Der heilige Stephan Harding
Ein englischer Mönch gründete ein so strenges Reformkloster, dass es fast ausstarb — dann kam ein junger Adliger namens Bernhard mit dreißig Gefährten an.
A Renaissance oil painting of a young crowned woman in rich robes, holding an arrow, set against a dark background.
Die heilige Ursula
Eine britische Prinzessin soll mit elftausend jungfräulichen Begleiterinnen gesegelt sein, ermordet bei Köln — eine Legende, entstanden aus einem Abschreibfehler.
A stained glass window portrait of a young medieval woman saint in a blue robe, holding a martyr's palm, with a halo.
Die heilige Winifred
Eine walisische Adlige wurde von einem Bewerber enthauptet, der Überlieferung nach zurück ins Leben gerufen — die Quelle an der Stelle ihres Kopfes fließt bis heute.
A stained glass window showing a bishop saint in medieval vestments, holding a crosier, set in a church interior.
Der heilige Wulfstan von Worcester
Fast allein unter den englischstämmigen Bischöfen nach 1066 im Amt geblieben, führte er zudem jahrzehntelang den Kampf gegen den Sklavenhandel von Bristol.
Kupferstich aus dem 17. Jahrhundert, der die Heilige Angela von Foligno im Ordensgewand in ekstatischer Gebetshaltung zeigt
Heilige Angela von Foligno, Lehrmeisterin der Theologen
Eine wohlhabende Italienerin verlor binnen eines Jahres Mann und Kinder – und verfasste danach einen der intensivsten mystischen Texte der Kirchengeschichte.
Andachtsbild des Heiligen Devasahayam Pillai in traditioneller südindischer Kleidung, mit Heiligenschein und Palmzweig als Zeichen seines Martyriums
Heiliger Devasahayam Pillai, Indiens erster Laienmärtyrer
Ein hoher hinduistischer Hofbeamter konvertierte zum Christentum, wurde entrechtet, in Ketten durch Dörfer geführt und verweigerte jede Chance zum Widerruf.
Eine Buchmalerei aus dem 14. Jahrhundert zeigt einen Mönch in Kutte im Gespräch mit einer weiteren Gestalt in schlichter Umgebung im Freien.
Der heilige Fursa
Ein irischer Mönch fiel in Trance, sah Feuer, das Gerechte von Bösen trennte, und erwachte mit einer Narbe an der Schulter, die angeblich niemals heilte.
Ein Gemälde aus dem 15. Jahrhundert zeigt zwei Heilige in Gewändern, darunter eine junge Adlige, deren Geschichte von ehelicher Grausamkeit und Martyrium erzählt wird.
Die heilige Godelina von Gistel
Der Mann einer jungen Adligen verließ sie beim eigenen Hochzeitsmahl und ließ sie Jahre später erdrosseln – die Kirche sprach sie schon vierzehn Jahre danach heilig.
Ein Gemälde aus dem 19. Jahrhundert zeigt eine Menge Pilger und ihre Pferde, die sich an einem Schrein versammelt haben – ein Kennzeichen der traditionellen Anderlechter Wallfahrt.
Der heilige Guido von Anderlecht
Ein armer Küster verschenkte allen Besitz, verlor den Rest im Handel – und wurde trotzdem zum Heiligen, dem belgische Bauern bis heute ihre Pferde bringen.
Ölporträt der Heiligen Julie Billiart um 1830, im Habit der Schwestern von Notre Dame de Namur, sitzend mit ruhigem, direktem Blick
Heilige Julie Billiart, Gründerin von Notre Dame de Namur
Zweiundzwanzig Jahre gelähmt nach einem Attentat auf ihren Vater, konnte eine französische Bauerntochter plötzlich wieder gehen – an dem Tag, als sie dafür betete.
Eine mittelalterliche Buchmalerei zeigt einen Mönch in Kutte, der im Freien steht, während ein kleiner schwarzer Vogel neben ihm sitzt.
Der heilige Kevin von Glendalough
Ein irischer Einsiedler betete so lange reglos mit ausgestrecktem Arm, dass eine Amsel darin nistete – der Legende nach hielt er aus, bis die Küken flügge waren.
Ölporträt der heiligen Madeleine Sophie Barat aus dem 19. Jahrhundert, im schwarzen Habit der Gesellschaft vom Heiligen Herzen, sitzend mit gefalteten Händen
Die heilige Madeleine Sophie Barat, Gründerin der Herz-Jesu-Schwestern
Die Tochter eines Küfers, unterrichtet vom strengen Bruder in einem verschlossenen Zimmer, gründete einen Lehrorden, der zu Lebzeiten sechs Kontinente erreichte.
Kolonialzeitliches Ölporträt der Heiligen Mariana de Jesus de Paredes von 1845, in schlichtem dunklem Gewand, mit einer Lilie als Symbol ihrer Reinheit und ihres Beinamens
Heilige Mariana de Jesus de Paredes, die Lilie von Quito
Als Erdbeben und Seuche das koloniale Quito gleichzeitig trafen, bot eine junge Mystikerin ihr eigenes Leben für die Stadt an – und die Katastrophen endeten.
Posthumes Ölporträt der Heiligen Marie von der Menschwerdung aus dem Jahr 1672, im schwarzen Habit der Ursulinen, die Hände zum Gebet gefaltet
Heilige Marie von der Menschwerdung, Mystikerin von Neufrankreich
Eine verwitwete Geschäftsfrau, die eine Speditionsfirma leitete, ließ ihr einziges Kind in Frankreich zurück, um in der Wildnis von Québec eine Schule zu gründen.
Eine mittelalterliche Buchmalerei zeigt eine abgemagerte, in Gewänder gehüllte Frau, die in der Wüste vor einem Mönch kniet.
Die heilige Maria von Ägypten
Eine unsichtbare Kraft hielt eine Frau an der Kirchentür in Jerusalem zurück – sie ging danach allein in die Wüste und kehrte nie mehr in eine Stadt zurück.
Byzantinisch anmutende Ikone des heiligen Moses des Schwarzen, dunkelhäutig und in der Kutte eines Wüstenmönchs dargestellt, gemeinsam mit den Wüstenvätern Poimen und Elias
Der heilige Moses der Schwarze, Wüstenvater
Ein im ägyptischen Umland gefürchteter Bandenführer flüchtete in ein Kloster vor der Justiz – und wurde dort zu einem der härtesten Asketen der Wüste.
Eine Chromolithografie aus dem 19. Jahrhundert zeigt eine junge Frau in schlichtem Gewand, die ein Kreuz aus zwei gekreuzten Rebzweigen hält.
Die heilige Nino von Georgien
Eine junge Frau zog mit nur einem Rebholzkreuz aus ihren eigenen Haaren in ein heidnisches Königreich und machte es binnen zehn Jahren zu einer christlichen Nation.
Ein Ölgemälde aus dem 18. Jahrhundert zeigt eine fürstliche Frau in byzantinisch anmutender Tracht und Kopfschmuck, sitzend mit ernstem Gesichtsausdruck.
Die heilige Olga von Kiew
Bevor sie erste christliche Herrscherin der Rus und heiliggesprochen wurde, rächte Olga von Kiew die Ermordung ihres Mannes mit drei kalkulierten Racheakten.
Eine byzantinische Ikone zeigt einen bärtigen Mönch in Kutte, der oben auf einer hohen Steinsäule mit kleiner Plattform und Geländer steht.
Der heilige Simeon Stylites
Ein syrischer Mönch bestieg eine Steinsäule, um Menschenmengen zu entkommen – und blieb dort, auf immer höheren Säulen, siebenunddreißig Jahre bis zu seinem Tod.
Äthiopische Manuskriptmalerei von 1721 zeigt die heilige Walatta Petros in traditioneller Tracht mit Heiligenschein, umgeben von ihrer Ordensgemeinschaft
Die heilige Walatta Petros von Äthiopien
Eine Adlige gab Ehe und Reichtum auf, um im äthiopischen Hochland des 17. Jahrhunderts ein Jahrzehnt lang eine religiöse Widerstandsbewegung anzuführen.
Ein formelles Schwarz-Weiß-Foto von Pater Stanley Rother, einem Priester mit Brille und kurzem dunklem Haar, der einen römischen Kragen trägt.
Seliger Stanley Rother
Ein Farmerjunge aus Oklahoma, der in Latein fast durchfiel, wurde als erster in den USA geborener Märtyrer 1981 in seinem Pfarrhaus in Guatemala erschossen.
Schwarz-weißes Foto von 1966: Kaplan Vincent Capodanno in Marine-Corps-Uniform, stehend und aus einem Gebetbuch lesend, während ein Kreis kniender Marines bei einem Feldgottesdienst in Vietnam zuhört.
Pater Vincent Capodanno, der „Grunt Padre"
Ein Maryknoll-Missionar als Marine-Kaplan in Vietnam: Capodanno starb 1967 unter Maschinengewehrfeuer, während er verwundeten Männern die letzte Ölung spendete.
Ein sepiafarbenes Studioporträt Nicholas Black Elks vom frühen 20. Jahrhundert, in Anzug und Krawatte, sitzend neben seiner kleinen Tochter und seiner Frau, die ein traditionelles, mit Perlen und Stachelschweinborsten besticktes Lakota-Kleid trägt.
Diener Gottes Nicholas Black Elk
Ein Lakota-Medizinmann, der Little Bighorn und Wounded Knee überlebte, wurde später fünfzig Jahre lang katholischer Katechet – sein Verfahren startete 2017.
Ein Schwarz-Weiß-Porträtfoto von Pater Augustus Tolton mit Birett und geistlichem Kragen, aus den 1890er-Jahren.
Ehrwürdiger Augustus Tolton
In Missouri als Sklave geboren und von jedem amerikanischen Seminar abgelehnt, musste er den Atlantik überqueren, um der Priester zu werden, den sein Land ablehnte.
Ein Schwarz-Weiß-Studioporträt von Pater Michael J. McGivney, einem jungen Priester mit geistlichem Kragen, aufgenommen vor 1890.
Ehrwürdiger Michael McGivney, Gründer der Knights of Columbus
Ein 29-jähriger Pfarrer in New Haven gründete einen Hilfsfonds, damit katholische Einwandererwitwen nicht mittellos blieben – daraus wurden die Knights of Columbus.